Projekt Palomar5
Projekt Palomar5
Wie alles begann:
Das Erste an das ich mich erinnern kann, ist Jonathan mit einem Glas Rotwein nachts in Friedrichshain, der mir irgendetwas erzählte von einem Ideenhaus ... irgendwie jungen Leuten Raum und Ressourcen zur Entwicklung und Umsetzung ihrer Ideen geben. Ich fand den Gedanken sofort gut, war aber viel zu müde, um ihn wirklich zu verstehen. Das nächste Mal wurde das Ganze schon greifbarer, nämlich am 17.10. beim 1. DNAdigital OpenSpace in der Homebase in Berlin. Hier brachte Jonathan die Idee erneut in eine der Arbeitsgruppen ein. Es wurde diskutiert, abgewogen, erweitert und verworfen und am Ende des Tages stand die erste grobe Projektskizze vom "Ideenhaus". Beim OpenSpace fand sich schnell eine Gruppe junge Leute die, selbst mit ähnlichen Ideen im Kopf, sofort bereit waren, sich an der weiteren Diskussion und der Ideenentwicklung zu beteiligen. Bis zum 2. OpenSpace folgten einige Wohnzimmertreffen. Dort präsentierten wir einen ersten Konzeptentwurf, wobei mit "wir" an dieser Stelle unser Team gemeint ist, welches bis heute aus Jonathan Imme, Mathias Holzmann, Hans Raffauf sowie Simon und Dominik Wind besteht (Ergebnisse der Ideenhaus-Session online unter: http://www.dnadigital.de/networks/wiki/index.Ideenhaus).
An diesem DNAdigital Event trafen wir auf das "Telekom-Dreigespann" Christopher Schläffer, Sven Hischke und Jens Mühlner, die Interesse an der Idee zeigten und wissen wollten, was wir benötigen würden, um aus dieser Ideenskizze ein umsetzbares, detailliertes Projektkonzept zu erarbeiten. Zu unserer Verwunderung fanden wir uns nur sechs Tage später in Büroräumen der Innovationsagentur PCH in Berlin wieder, welche uns seitdem bei unserer inhaltlichen und konzeptionellen Arbeit unterstützt. Die Telekom, der vermeintlich schwerfällige Dinosaurier hatte ein Tempo vorgelegt, das uns wirklich überraschte. Seit dem hieß es täglich 10 Stunden bis rund um die Uhr feilen, entwickeln, brainstormen, zusammenfügen, austauschen, streiten, schwitzen, lachen und verzweifeln, kurzum einmal im Zeitraffer durch das komplette Repertoire der Teamarbeit und fast allem, was das menschliche Emotionsspektrum zu bieten hat. In dieser intensiven Zeit mit viel Experteninput hat sich die erste Idee des Ideenhauses zum Projekt Palomar5 entwickelt.
Das Konzept hinter Palomar5 haben wir am 17.12. bei der Telekom in Bonn präsentiert. Hier gab es für uns wertvolles Feedback und einige Anregungen, vor allem zu Größe und internationaler Ausrichtung des Vorhabens. Somit ging es dann Anfang Januar in eine letzte Runde der Konzeptüberarbeitung. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt liegt die “finale” Konzeptversion bei der DTAG und wartet auf die entscheidende Präsentation im Vorstand. Wir sind gespannt!
Palomar5 - Was ist das?
Das Projekt entsteht vor dem Hintergrund, dass der Wandel heute für jeden Einzelnen so spürbar und anfassbar ist, wie vielleicht nie zuvor. Phänomene wie die Finanzkrise, Naturkatastrophen und Klimaerwärmung, aber zum Beispiel auch die immer weiter auseinander klaffende Schere zwischen Arm und Reich beeinflussen unsere bestehenden Wirtschafts- und Gesellschaftsstrukturen immer direkter und unmittelbarer. Die Nicht-Vorhersehbarkeit in einer sich immer schneller drehenden und komplexer werdenden Welt verlangt nach mehr als nur strategischen und methodischen "Detailanpassungen". Wenn selbst etablierte Wirtschaftsgiganten ins Wanken geraten, Märkte scheinbar von heute auf morgen "wegbrechen" und ganze Industriezweige absterben, muss Bestehendes auf den Prüfstand. Doch zur gleichen Zeit entstehen auch riesige Potentiale für Neues. Neue Strategien, Organisationsformen und Methoden können und müssen entwickelt werden, die nicht mehr nur auf den Wandel reagieren, sondern aktiv in ihm agieren und die entstehenden Chancen wirklich nutzen.
Und genau an dieser Stelle wollen wir gemeinsam mit vielen anderen unserer Generation, mit Experten und Visionären ansetzen. Dazu organisieren wir im ersten Schritt 2009 ein Camp, zudem wir 100 Teilnehmer aus der ganzen Welt nach Berlin einladen. Das Teilnehmerfeld soll unter folgenden Kriterien zusammengestellt werden: das Durchschnittsalter im Camp soll ungefähr 25 Jahre betragen, da wir bei der Gestaltung der zukünftigen Arbeitswelt vor allen Dingen diejenigen zu Wort kommen lassen wollen, um deren Zukunft es letzten Endes geht und die noch nicht zu sehr durch bestehende Strukturen vorgeprägt und beeinflusst sind. Insgesamt werden möglichst unterschiedliche und vielfältige Sichtweisen zu den Themengebieten von entscheidender Bedeutung sein, damit wirklich nachhaltig Neues entstehen und dann hoffentlich auch wachsen kann. Dem tragen wir Rechnung, indem wir Teilnehmer aus der ganzen Welt, unterschiedlichen Kulturkreisen und Lebenswelten, interdisziplinär und geschlechtsparitätisch zusammenbringen und für Pal5 begeistern.
Diese Teilnehmer werden dann in kleinen Teams voraussichtlich 10 - 12 Wochen lang gemeinsam leben und arbeiten. Während dieser Zeit werden sich die Teilnehmer auf unterschiedlichste Art und Weise mit den, durch den oben angesprochenen Wandel entstehenden, Herausforderungen beschäftigen, die auf Unternehmungen von morgen als Quelle der Wertschöpfung zukommen (z.B.: Verschmelzung von Privat- und Berufsleben, Entstehung neuartiger kreativer Brutstätten, Business Ecosystems u.a.).
Das Camp ist geprägt durch eine futuristisch-kreative Arbeits- und Lebensumgebung, neue Methoden der Teamarbeit, dem ständigen wechselseitigen Wissens- und Informationsaustausch der Teilnehmer, Externen und Gruppen, online wie offline, verschiedene Prototype-Technologien sowie Teambuilding- und Freizeitevents, die Spaß und Abwechslung bringen. Das komplette Camp wird durch erfahrene Coaches und Psychologen begleitet, um die, durch das dauerhafte miteinander Leben und Arbeiten entstehenden Energien sinnvoll nutzen zu können. Ziel des Camps ist es, Lösungsansätze nicht nur theoretisch zu diskutieren, sondern auch praktisch umzusetzen.
Um die Ergebnisse, Erlebnisse und gemachten Erfahrungen des Camps zu verbreiten und als Inspirationsquelle für andere zu dienen, ist im Anschluss ein Event, genannt Palomar5 Summit, vorgesehen, zu dem wir sowohl die 100 Campteilnehmer als auch 400 weitere Gäste einladen werden. Hierzu wird die Camp Location zum Summit hin geöffnet und transformiert, um den Schritt in eine Lebens- und Arbeitswelt von morgen zu ermöglichen und diese, sowie die während der Campzeit entstandenen Prototypen und “try-outs” direkt erlebbar zu machen. Außerdem sind hier namhafte Speaker zu den thematisch behandelten Schwerpunkten als Feedbackgeber geplant. Mit Camp und Summit wollen wir somit den Startschuss setzen, um im Erfolgsfall weiterentwickelte Varianten des Camps regelmäßig durchzuführen, mit anderen Teilnehmern an neuen Orten und mit den dann aktuell dringlichsten Themen.
Palomar5 als impulsgebendes Innovationsformat der kommenden Generation für die Arbeitswelt von morgen.
Wir sind gestartet vollgepackt mit Engagement, Selbstbewusstsein und großen Egos. Schnell wurde uns klar: Auch wenn sich unsere Ideen und Visionen beim OpenSpace ähnlich und "einander nahe liegend" angehört hatten, gab es im Detail doch erhebliche Unterschiede. Daher wurde es zu unserer ersten wirklichen Herausforderung, uns fünf auf eine Linie und Vision zu bringen. Und das war gar nicht so einfach. Jeder wollte sich einbringen, mitmachen, seine Ideen umgesetzt sehen, jeder war mit voller Energie dabei und manchmal eben auch mit etwas zu viel davon. Das führte an mehreren Punkten zu heißen Diskussionen, die sich im Laufe der Zeit, in der man einander ja immer besser kennenlernte, bis hin zu richtigen Streitereien auswuchsen. Somit wurde die Kommunikation untereinander immer mehr zur zentralen Herausforderung, gepaart mit der Diskussion über die weitere Vorgehensweise. Jeder hat, teilweise wirklich bis zur Erschöpfung, alles gegeben, jeden Funken Energie in die Konzeptionierung des Projektes gesteckt. Wir saßen mehr oder weniger rund um die Uhr aufeinander, Übernachtungen inklusive. Und auch wenn jeder von uns natürlich wusste, dass es nicht um die Gesamtzahl der "abgesessenen" Stunden, sondern um die effiziente Nutzung der Zeit gehen musste, in der jeder Einzelne leistungsfähig war, haben wir in diesem Bereich wirklich sehr viel dazu gelernt und manchmal eben erst auf die harte Art. So gibt es jetzt beispielsweise klare Zuständigkeiten und zeitlich festgelegte Updaterunden, in denen wir uns auf den jeweils aktuellen Stand bringen. Trotz allem sind wir uns im Rückblick einig, dass zu Beginn wohl diese Zeit der Ausdifferenzierung, der Schärfung der Vision, dem Fundament, das jetzt Palomar5 tragen wird, nötig war und harte Auseinandersetzungen einfach zeigen, wie sehr das Projekt jedem Einzelnen am Herzen liegt. Und es gehört eben auch zu funktionierender Teamarbeit, sich von Fall zu Fall auch mal zurückzunehmen, um eine Einigung zu ermöglichen und auch zu akzeptieren, dass manches nicht so gemacht wird, wie man es vielleicht selbst für den besten Weg gehalten hätte ...
Außerdem sind wir angetreten, um das Projekt gemeinsam durchzuziehen. Daher wollten wir natürlich von Anfang an möglichst viel Kontrolle, Mitsprache- und Entscheidungsrecht, am Liebsten alles selbst bestimmen. Im Laufe der Zeit wurde uns dann immer mehr die Tragweite unseres Vorhabens deutlich. Von der Locationsuche, über Internetplattform, Bewerbungs- und Auswahlprozesse der Teilnehmer, Innenarchitektur, künstlerische Begleitung, Kommunikations- und Informationsprozesse zwischen den einzelnen Arbeitsgruppen bis hin zur Budgetplanung und der Ausgestaltung von Rahmenverträgen kommen Entscheidungen auf uns zu, die wir in unserem in bestimmten Bereichen unerfahrenen Fünferteam nicht alleine treffen können. Daher werden wir in jedem Fall unser Team erweitern und Experten zu einzelnen Bereichen ins Boot holen um über die für eine Entscheidungsfindung nötigen Kompetenzen zu verfügen. Schon jetzt haben wir wertvolle Feedbackgeber und "Sparringspartner", die uns mit Rat zur Seite stehen, uns fordern und mit Thesen, Studien, Gesprächen usw. unterstützen.
Trotz einiger Startschwierigkeiten gehen wir gemeinsam voller Zuversicht die nächsten Schritte an und wissen vor allen Dingen diese riesige Chance sehr zu schätzen, die für uns bei DNAdigital entstanden ist. Wir sind Feuer und Flamme für diese Idee und entwickeln sie und uns selbst jeden Tag weiter.
Das Erste an das ich mich erinnern kann, ist Jonathan mit einem Glas Rotwein nachts in Friedrichshain, der mir irgendetwas erzählte von einem Ideenhaus ... irgendwie jungen Leuten Raum und Ressourcen zur Entwicklung und Umsetzung ihrer Ideen geben. Ich fand den Gedanken sofort gut, war aber viel zu müde, um ihn wirklich zu verstehen. Das nächste Mal wurde das Ganze schon greifbarer, nämlich am 17.10. beim 1. DNAdigital OpenSpace in der Homebase in Berlin. Hier brachte Jonathan die Idee erneut in eine der Arbeitsgruppen ein. Es wurde diskutiert, abgewogen, erweitert und verworfen und am Ende des Tages stand die erste grobe Projektskizze vom "Ideenhaus". Beim OpenSpace fand sich schnell eine Gruppe junge Leute die, selbst mit ähnlichen Ideen im Kopf, sofort bereit waren, sich an der weiteren Diskussion und der Ideenentwicklung zu beteiligen. Bis zum 2. OpenSpace folgten einige Wohnzimmertreffen. Dort präsentierten wir einen ersten Konzeptentwurf, wobei mit "wir" an dieser Stelle unser Team gemeint ist, welches bis heute aus Jonathan Imme, Mathias Holzmann, Hans Raffauf sowie Simon und Dominik Wind besteht (Ergebnisse der Ideenhaus-Session online unter: http://www.dnadigital.de/networks/wiki/index.Ideenhaus).
An diesem DNAdigital Event trafen wir auf das "Telekom-Dreigespann" Christopher Schläffer, Sven Hischke und Jens Mühlner, die Interesse an der Idee zeigten und wissen wollten, was wir benötigen würden, um aus dieser Ideenskizze ein umsetzbares, detailliertes Projektkonzept zu erarbeiten. Zu unserer Verwunderung fanden wir uns nur sechs Tage später in Büroräumen der Innovationsagentur PCH in Berlin wieder, welche uns seitdem bei unserer inhaltlichen und konzeptionellen Arbeit unterstützt. Die Telekom, der vermeintlich schwerfällige Dinosaurier hatte ein Tempo vorgelegt, das uns wirklich überraschte. Seit dem hieß es täglich 10 Stunden bis rund um die Uhr feilen, entwickeln, brainstormen, zusammenfügen, austauschen, streiten, schwitzen, lachen und verzweifeln, kurzum einmal im Zeitraffer durch das komplette Repertoire der Teamarbeit und fast allem, was das menschliche Emotionsspektrum zu bieten hat. In dieser intensiven Zeit mit viel Experteninput hat sich die erste Idee des Ideenhauses zum Projekt Palomar5 entwickelt.
Das Konzept hinter Palomar5 haben wir am 17.12. bei der Telekom in Bonn präsentiert. Hier gab es für uns wertvolles Feedback und einige Anregungen, vor allem zu Größe und internationaler Ausrichtung des Vorhabens. Somit ging es dann Anfang Januar in eine letzte Runde der Konzeptüberarbeitung. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt liegt die “finale” Konzeptversion bei der DTAG und wartet auf die entscheidende Präsentation im Vorstand. Wir sind gespannt!
Palomar5 - Was ist das?
Das Projekt entsteht vor dem Hintergrund, dass der Wandel heute für jeden Einzelnen so spürbar und anfassbar ist, wie vielleicht nie zuvor. Phänomene wie die Finanzkrise, Naturkatastrophen und Klimaerwärmung, aber zum Beispiel auch die immer weiter auseinander klaffende Schere zwischen Arm und Reich beeinflussen unsere bestehenden Wirtschafts- und Gesellschaftsstrukturen immer direkter und unmittelbarer. Die Nicht-Vorhersehbarkeit in einer sich immer schneller drehenden und komplexer werdenden Welt verlangt nach mehr als nur strategischen und methodischen "Detailanpassungen". Wenn selbst etablierte Wirtschaftsgiganten ins Wanken geraten, Märkte scheinbar von heute auf morgen "wegbrechen" und ganze Industriezweige absterben, muss Bestehendes auf den Prüfstand. Doch zur gleichen Zeit entstehen auch riesige Potentiale für Neues. Neue Strategien, Organisationsformen und Methoden können und müssen entwickelt werden, die nicht mehr nur auf den Wandel reagieren, sondern aktiv in ihm agieren und die entstehenden Chancen wirklich nutzen.
Und genau an dieser Stelle wollen wir gemeinsam mit vielen anderen unserer Generation, mit Experten und Visionären ansetzen. Dazu organisieren wir im ersten Schritt 2009 ein Camp, zudem wir 100 Teilnehmer aus der ganzen Welt nach Berlin einladen. Das Teilnehmerfeld soll unter folgenden Kriterien zusammengestellt werden: das Durchschnittsalter im Camp soll ungefähr 25 Jahre betragen, da wir bei der Gestaltung der zukünftigen Arbeitswelt vor allen Dingen diejenigen zu Wort kommen lassen wollen, um deren Zukunft es letzten Endes geht und die noch nicht zu sehr durch bestehende Strukturen vorgeprägt und beeinflusst sind. Insgesamt werden möglichst unterschiedliche und vielfältige Sichtweisen zu den Themengebieten von entscheidender Bedeutung sein, damit wirklich nachhaltig Neues entstehen und dann hoffentlich auch wachsen kann. Dem tragen wir Rechnung, indem wir Teilnehmer aus der ganzen Welt, unterschiedlichen Kulturkreisen und Lebenswelten, interdisziplinär und geschlechtsparitätisch zusammenbringen und für Pal5 begeistern.
Diese Teilnehmer werden dann in kleinen Teams voraussichtlich 10 - 12 Wochen lang gemeinsam leben und arbeiten. Während dieser Zeit werden sich die Teilnehmer auf unterschiedlichste Art und Weise mit den, durch den oben angesprochenen Wandel entstehenden, Herausforderungen beschäftigen, die auf Unternehmungen von morgen als Quelle der Wertschöpfung zukommen (z.B.: Verschmelzung von Privat- und Berufsleben, Entstehung neuartiger kreativer Brutstätten, Business Ecosystems u.a.).
Das Camp ist geprägt durch eine futuristisch-kreative Arbeits- und Lebensumgebung, neue Methoden der Teamarbeit, dem ständigen wechselseitigen Wissens- und Informationsaustausch der Teilnehmer, Externen und Gruppen, online wie offline, verschiedene Prototype-Technologien sowie Teambuilding- und Freizeitevents, die Spaß und Abwechslung bringen. Das komplette Camp wird durch erfahrene Coaches und Psychologen begleitet, um die, durch das dauerhafte miteinander Leben und Arbeiten entstehenden Energien sinnvoll nutzen zu können. Ziel des Camps ist es, Lösungsansätze nicht nur theoretisch zu diskutieren, sondern auch praktisch umzusetzen.
Um die Ergebnisse, Erlebnisse und gemachten Erfahrungen des Camps zu verbreiten und als Inspirationsquelle für andere zu dienen, ist im Anschluss ein Event, genannt Palomar5 Summit, vorgesehen, zu dem wir sowohl die 100 Campteilnehmer als auch 400 weitere Gäste einladen werden. Hierzu wird die Camp Location zum Summit hin geöffnet und transformiert, um den Schritt in eine Lebens- und Arbeitswelt von morgen zu ermöglichen und diese, sowie die während der Campzeit entstandenen Prototypen und “try-outs” direkt erlebbar zu machen. Außerdem sind hier namhafte Speaker zu den thematisch behandelten Schwerpunkten als Feedbackgeber geplant. Mit Camp und Summit wollen wir somit den Startschuss setzen, um im Erfolgsfall weiterentwickelte Varianten des Camps regelmäßig durchzuführen, mit anderen Teilnehmern an neuen Orten und mit den dann aktuell dringlichsten Themen.
Palomar5 als impulsgebendes Innovationsformat der kommenden Generation für die Arbeitswelt von morgen.
Wir sind gestartet vollgepackt mit Engagement, Selbstbewusstsein und großen Egos. Schnell wurde uns klar: Auch wenn sich unsere Ideen und Visionen beim OpenSpace ähnlich und "einander nahe liegend" angehört hatten, gab es im Detail doch erhebliche Unterschiede. Daher wurde es zu unserer ersten wirklichen Herausforderung, uns fünf auf eine Linie und Vision zu bringen. Und das war gar nicht so einfach. Jeder wollte sich einbringen, mitmachen, seine Ideen umgesetzt sehen, jeder war mit voller Energie dabei und manchmal eben auch mit etwas zu viel davon. Das führte an mehreren Punkten zu heißen Diskussionen, die sich im Laufe der Zeit, in der man einander ja immer besser kennenlernte, bis hin zu richtigen Streitereien auswuchsen. Somit wurde die Kommunikation untereinander immer mehr zur zentralen Herausforderung, gepaart mit der Diskussion über die weitere Vorgehensweise. Jeder hat, teilweise wirklich bis zur Erschöpfung, alles gegeben, jeden Funken Energie in die Konzeptionierung des Projektes gesteckt. Wir saßen mehr oder weniger rund um die Uhr aufeinander, Übernachtungen inklusive. Und auch wenn jeder von uns natürlich wusste, dass es nicht um die Gesamtzahl der "abgesessenen" Stunden, sondern um die effiziente Nutzung der Zeit gehen musste, in der jeder Einzelne leistungsfähig war, haben wir in diesem Bereich wirklich sehr viel dazu gelernt und manchmal eben erst auf die harte Art. So gibt es jetzt beispielsweise klare Zuständigkeiten und zeitlich festgelegte Updaterunden, in denen wir uns auf den jeweils aktuellen Stand bringen. Trotz allem sind wir uns im Rückblick einig, dass zu Beginn wohl diese Zeit der Ausdifferenzierung, der Schärfung der Vision, dem Fundament, das jetzt Palomar5 tragen wird, nötig war und harte Auseinandersetzungen einfach zeigen, wie sehr das Projekt jedem Einzelnen am Herzen liegt. Und es gehört eben auch zu funktionierender Teamarbeit, sich von Fall zu Fall auch mal zurückzunehmen, um eine Einigung zu ermöglichen und auch zu akzeptieren, dass manches nicht so gemacht wird, wie man es vielleicht selbst für den besten Weg gehalten hätte ...
Außerdem sind wir angetreten, um das Projekt gemeinsam durchzuziehen. Daher wollten wir natürlich von Anfang an möglichst viel Kontrolle, Mitsprache- und Entscheidungsrecht, am Liebsten alles selbst bestimmen. Im Laufe der Zeit wurde uns dann immer mehr die Tragweite unseres Vorhabens deutlich. Von der Locationsuche, über Internetplattform, Bewerbungs- und Auswahlprozesse der Teilnehmer, Innenarchitektur, künstlerische Begleitung, Kommunikations- und Informationsprozesse zwischen den einzelnen Arbeitsgruppen bis hin zur Budgetplanung und der Ausgestaltung von Rahmenverträgen kommen Entscheidungen auf uns zu, die wir in unserem in bestimmten Bereichen unerfahrenen Fünferteam nicht alleine treffen können. Daher werden wir in jedem Fall unser Team erweitern und Experten zu einzelnen Bereichen ins Boot holen um über die für eine Entscheidungsfindung nötigen Kompetenzen zu verfügen. Schon jetzt haben wir wertvolle Feedbackgeber und "Sparringspartner", die uns mit Rat zur Seite stehen, uns fordern und mit Thesen, Studien, Gesprächen usw. unterstützen.
Trotz einiger Startschwierigkeiten gehen wir gemeinsam voller Zuversicht die nächsten Schritte an und wissen vor allen Dingen diese riesige Chance sehr zu schätzen, die für uns bei DNAdigital entstanden ist. Wir sind Feuer und Flamme für diese Idee und entwickeln sie und uns selbst jeden Tag weiter.
Letzte Änderung von einem ehemaligen Mitglied am 26.01.2009 um 13:48
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