Mir fällt noch ein, dass man mit Mashups auch motivieren kann.
Jeder Mitarbeiter kann seine Startseite selbst mit Widgets, die er für die tägliche Arbeit braucht, gestalten und sie zu Mashups zusammenstellen.
So kann die Startseite sehr funktional sein und wenig mit dem Netzwerk zu tun haben, aber es ist der erste Fuß in der Community und der zweite ist dann nicht mehr so schwerfällig.
Je weniger Auswahlmöglichkeiten auf einer Seite sind, desto wahrscheinlicher ist es, dass die paar Funktionen, die es gibt, genutzt werden.
Es gibt Websides, die nur daraus bestehen, die Eingabe von Feedback oder einer Bewertung aufzunehmen. Und das Ergebnis ist phänomenal.
Würde man also nur den eigenen Blog, Wikis und eine Suchfunktion zur Verfügung stellen, die die anderen Blogs nach Stichworten durchsucht, wäre jeder bereit, dies einmal auszuprobieren und würde es sicher immer häufiger für den eigenen Bedarf nutzen. Ob der einzelne dann noch mehr Funktionen auf seiner Startseite integriert, ist jedem selbst überlassen.
Wichtig ist, dass man nicht den EIndruck bekommt, hier ginge es darum, dem Menschen noch mehr Informationen aufs Auge zu drücken. Man sollte immer die Botschaft übermitteln, dass man auf diese Weise andere Mitarbeiter kennenlernt und selbst etwas zum Erfolg des Unternehmens beitragen kann, weil man sein Wissen auch anderen zur Verfügung stellt.
Forum
Vorab: ich bin überzeugt, dass es Sinn macht, Tools zur Verfügung zu stellen, ohne den Nutzen zu ahnen, um durch kreative Anwendung und "spielen" mit den Tools Ideen für möglichen Nutzen im Unternehmen zu generieren.
Aber: Ein großer Fehler der Vergangenheit war ja, erst IT/Applikationen einzuführen und danach die Prozesse daraufhin anzupassen. Im Rahmen WEB2.0 sollte man immer aufpassen nicht wieder in diese Falle zu tappen und aus lauter Technikverliebtheit Prozesse oder Menschen in ihren Bedürfnissen zu verbiegen.
Also: Sollte man aus meiner Sicht zweigleisig fahren und mit freien WEB2.0 Tools möglichst ohne Reglementierung durch probieren und spielen neue Potentiale aufdecken lassen, als auch die Prozesse ansehen und bei der Optimierung sowohl WEB2.0 Tools als auch andere Lösungen rein auf ihren Effekt (auf Prozess und Mensch) prüfen.
Und: Aus meiner Erfahrung behindern gerade beim spielen und ausprobieren Dogmen á la "das darf man aber im WIKI nicht" o.ä. Dann wird es halt ein WAKI oder WUKO und neues wird möglich. Entdecke die Möglichkeiten
Aber: Ein großer Fehler der Vergangenheit war ja, erst IT/Applikationen einzuführen und danach die Prozesse daraufhin anzupassen. Im Rahmen WEB2.0 sollte man immer aufpassen nicht wieder in diese Falle zu tappen und aus lauter Technikverliebtheit Prozesse oder Menschen in ihren Bedürfnissen zu verbiegen.
Also: Sollte man aus meiner Sicht zweigleisig fahren und mit freien WEB2.0 Tools möglichst ohne Reglementierung durch probieren und spielen neue Potentiale aufdecken lassen, als auch die Prozesse ansehen und bei der Optimierung sowohl WEB2.0 Tools als auch andere Lösungen rein auf ihren Effekt (auf Prozess und Mensch) prüfen.
Und: Aus meiner Erfahrung behindern gerade beim spielen und ausprobieren Dogmen á la "das darf man aber im WIKI nicht" o.ä. Dann wird es halt ein WAKI oder WUKO und neues wird möglich. Entdecke die Möglichkeiten
Hallo,
grundsätzlich stimme ich dir zu, Dietmar. Mit einem Tool "rumspielen" zu können, macht sicherlich Sinn und bringt neue Ideen hervor.
ABER (und ich bin fest davon überzeugt, dass es dieses aber gibt) die Mehrheit der User probiert nicht großartig, sondern nutzt einfach. Und fällt einem dieser User tatsächlich auf, dass eine neue Funktion sinnvoll wäre, reicht eine Möglichkeit, diese Idee mit den Admins zu teilen.
Ich habe in einem Buch einen "Spruch" gefunden (bitte fragt nicht wo oder nach dem genauen Wortlaut), welcher sinngemäß lautete: wichtig ist die Veränderung in den Verhaltensweisen der Menschen/Mitarbeiter, die entsprechende Technik wird in jedem Fall zur Verfügung stehen. Ich habe durchaus Verständnis dafür, dass "IT-Menschen" gerne ihren Fokus auf die Technik legen, aber Nachhaltigkeit kann dadurch nicht erreicht werden.
Gerne halte ich hier nochmals die "Fahne" der Akzeptanzforschung hoch. Wie ich bereits anmerkte, ist die Förderung der Motivation ein schöner Gedanke und für "Nichtpsychologen" leichter greifbar. An der Umsetzung, also der Steigerung der Motivation, wird dieser, meiner Meinung nach, allerdings scheitern. Für alle wissenschaftlich Interessierten ein Tipp hierzu: Heinz Mandl forscht auf diesem Gebiet und hat in den letzten Jahren verschiedene Studien zu diesem Thema veröffentlicht.
Viele Grüße
Martina
grundsätzlich stimme ich dir zu, Dietmar. Mit einem Tool "rumspielen" zu können, macht sicherlich Sinn und bringt neue Ideen hervor.
ABER (und ich bin fest davon überzeugt, dass es dieses aber gibt) die Mehrheit der User probiert nicht großartig, sondern nutzt einfach. Und fällt einem dieser User tatsächlich auf, dass eine neue Funktion sinnvoll wäre, reicht eine Möglichkeit, diese Idee mit den Admins zu teilen.
Ich habe in einem Buch einen "Spruch" gefunden (bitte fragt nicht wo oder nach dem genauen Wortlaut), welcher sinngemäß lautete: wichtig ist die Veränderung in den Verhaltensweisen der Menschen/Mitarbeiter, die entsprechende Technik wird in jedem Fall zur Verfügung stehen. Ich habe durchaus Verständnis dafür, dass "IT-Menschen" gerne ihren Fokus auf die Technik legen, aber Nachhaltigkeit kann dadurch nicht erreicht werden.
Gerne halte ich hier nochmals die "Fahne" der Akzeptanzforschung hoch. Wie ich bereits anmerkte, ist die Förderung der Motivation ein schöner Gedanke und für "Nichtpsychologen" leichter greifbar. An der Umsetzung, also der Steigerung der Motivation, wird dieser, meiner Meinung nach, allerdings scheitern. Für alle wissenschaftlich Interessierten ein Tipp hierzu: Heinz Mandl forscht auf diesem Gebiet und hat in den letzten Jahren verschiedene Studien zu diesem Thema veröffentlicht.
Viele Grüße
Martina
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