"Wie kann ich Social Software in einem Unternehmen einführen, in dem die Mitarbeiter nicht motiviert sind, sie äußerst unterschiedliche Bildungsniveaus haben und vielleicht auch wenig Social Software Kenntnisse besitzen?"
Mit dieser Frage beschäftige ich mich auch schon seit einer Weile. Immer wieder wird in der Literatur folgendes betont:
- intrinsische Motivation sei der wichtigste Motor für E 2.0
- extrinische Motivation spiele eine untergeordnete Rolle (z.B. Geld für Content wird als negativ bewertet)
- Einführungsprozess so partizipativ wie möglich gestalten
- eine Spezialistengruppe für E 2.0 bilden, die bei Fragen unterstützt
- Multiplikatoren einbinden
- und bitte bottom-up bleiben
Klingt nachvollziehbar, ABER: Wie übersetzte ich diese Empfehlungen in konkrete Maßnahmen? Irgendwie muss ich ja die Mitarbeiter auf das neue Tool aufmerksam machen und sie dafür gewinnen.
Hierzu würde ich gern mit euch diskutieren und Ideen austauschen!
Mit dieser Frage beschäftige ich mich auch schon seit einer Weile. Immer wieder wird in der Literatur folgendes betont:
- intrinsische Motivation sei der wichtigste Motor für E 2.0
- extrinische Motivation spiele eine untergeordnete Rolle (z.B. Geld für Content wird als negativ bewertet)
- Einführungsprozess so partizipativ wie möglich gestalten
- eine Spezialistengruppe für E 2.0 bilden, die bei Fragen unterstützt
- Multiplikatoren einbinden
- und bitte bottom-up bleiben
Klingt nachvollziehbar, ABER: Wie übersetzte ich diese Empfehlungen in konkrete Maßnahmen? Irgendwie muss ich ja die Mitarbeiter auf das neue Tool aufmerksam machen und sie dafür gewinnen.
Hierzu würde ich gern mit euch diskutieren und Ideen austauschen!
"Rebecca Rasche":
"Wie kann ich Social Software in einem Unternehmen einführen, in dem die Mitarbeiter nicht motiviert sind, sie äußerst unterschiedliche Bildungsniveaus haben und vielleicht auch wenig Social Software Kenntnisse besitzen?"
Mit dieser Frage beschäftige ich mich auch schon seit einer Weile. Immer wieder wird in der Literatur folgendes betont:
- intrinsische Motivation sei der wichtigste Motor für E 2.0
- extrinische Motivation spiele eine untergeordnete Rolle (z.B. Geld für Content wird als negativ bewertet)
- Einführungsprozess so partizipativ wie möglich gestalten
- eine Spezialistengruppe für E 2.0 bilden, die bei Fragen unterstützt
- Multiplikatoren einbinden
- und bitte bottom-up bleiben
Klingt nachvollziehbar, ABER: Wie übersetzte ich diese Empfehlungen in konkrete Maßnahmen? Irgendwie muss ich ja die Mitarbeiter auf das neue Tool aufmerksam machen und sie dafür gewinnen.
Hierzu würde ich gern mit euch diskutieren und Ideen austauschen!
"Wie kann ich Social Software in einem Unternehmen einführen, in dem die Mitarbeiter nicht motiviert sind, sie äußerst unterschiedliche Bildungsniveaus haben und vielleicht auch wenig Social Software Kenntnisse besitzen?"
Mit dieser Frage beschäftige ich mich auch schon seit einer Weile. Immer wieder wird in der Literatur folgendes betont:
- intrinsische Motivation sei der wichtigste Motor für E 2.0
- extrinische Motivation spiele eine untergeordnete Rolle (z.B. Geld für Content wird als negativ bewertet)
- Einführungsprozess so partizipativ wie möglich gestalten
- eine Spezialistengruppe für E 2.0 bilden, die bei Fragen unterstützt
- Multiplikatoren einbinden
- und bitte bottom-up bleiben
Klingt nachvollziehbar, ABER: Wie übersetzte ich diese Empfehlungen in konkrete Maßnahmen? Irgendwie muss ich ja die Mitarbeiter auf das neue Tool aufmerksam machen und sie dafür gewinnen.
Hierzu würde ich gern mit euch diskutieren und Ideen austauschen!
Wie man ein Mitarbeiterportal einführen kann und betreiben kann, hängt natürlich von der Firma ab. Das kann man so generell nicht sagen. Nur eins kann man in jedem Fall festhalten, es muss ein Nutzen für die Mitarbeiter entstehen. Wenn sie das Portal besuchen müssen um Informationen zu bekommen, die für ihre Tätigkeit wichtig sind, dann werden sie auch durch die anderen Inhalte gefesselt werden. Wichtig ist, dass das Portal professionell geführt wird. Möglichst von der Abt. interne Kommunikation, denn auf die Inhalte kommt es an. Nicht die Menge an Content ist entscheidend sondern die Qualität.
Also sollte man das Wiki in Geschäftsprozesse einbinden? Das ist eine ziemlich gute Idee um Mitarbeiter in das Wiki zu führen. Beispielsweise würde es Informationen zu bestimmten Projekten nur im Wiki geben und so müssten die Mitarbeiter in das Wiki, um die gewünschten Informationen zu erhalten. Das Wiki würde so zum Selbstläufer. Viele würden auf das Wiki zugreifen und darin lesen. Leider sorgen sich die meisten Firmen über mangelnde aktive Beteiligung am Wiki. Wie kann ich also die passiven Leser anregen selbst Inhalte zu erstellen?
Jetzt sind natürlich ein Wiki und ein "Mitarbeiterportal" zwei verschiedene Dinge, aber generell gelten mMn zwei grundsätzliche Dinge:
1. direkter Mehrwert für die betroffenen Mitarbeiter
2. ruhig erstmal klein anfangen
Zum Beispiel könnte eine Möglichkeit, wirklich sehr abhängig vom Unternehmen, sein, erst einmal ein Wiki zur Orga "weniger wichtiger" Prozesse einzuführen, so dass sich Mitarbeiter erstmal damit beschäftigen und ausprobieren können und: mit dem Wiki eine "ungeliebte" Tätigkeit vereinfacht wird. Zum Beispiel könnte man regelmäßige interne Meetings usw. anstatt der üblichen ungeliebten UND wenig effizienten wöchentlichen Email-Einladungsflut in ein Wiki auslagern.
Also Termin, Inhalte, thematische Vorschläge der Beteiligten, Raumbelegung, nötige Technik, wer bereitet was vor usw. alles zentral.
Vorteile, die sich aus so einem Vorgehen gegenüber der "klassischen Einladungs-Mailinglist" - Variante ergeben sind die dezentrale Orga, zeitliche Ersparnis, viel weniger nervende Mails (Rückfragen usw.), potentiell höhere Involvierung jedes einzelnen Teilnehmers und es kann keiner sagen, er habe die Mail nicht bekommen ;-)
Und wenn an so einem verhältnismäßig kleinen Beispiel dann der direkte Nutzen erlebt worden ist, wird sich die Technik viel einfacher einführen lassen, oder es sogar "nebenbei" von selbst losgehen.
Während ich hier schreibe, fällt mir wieder ein, wo ich das Beispiel her habe: nicht selbst erlebt sondern aus dem Buch "die Kunst Loszulassen".
Und nein, das war nicht als Schleichwerbung für das Buch gedacht, aber ich will mich auch nicht mit fremden Federn schmücken ;-)
1. direkter Mehrwert für die betroffenen Mitarbeiter
2. ruhig erstmal klein anfangen
Zum Beispiel könnte eine Möglichkeit, wirklich sehr abhängig vom Unternehmen, sein, erst einmal ein Wiki zur Orga "weniger wichtiger" Prozesse einzuführen, so dass sich Mitarbeiter erstmal damit beschäftigen und ausprobieren können und: mit dem Wiki eine "ungeliebte" Tätigkeit vereinfacht wird. Zum Beispiel könnte man regelmäßige interne Meetings usw. anstatt der üblichen ungeliebten UND wenig effizienten wöchentlichen Email-Einladungsflut in ein Wiki auslagern.
Also Termin, Inhalte, thematische Vorschläge der Beteiligten, Raumbelegung, nötige Technik, wer bereitet was vor usw. alles zentral.
Vorteile, die sich aus so einem Vorgehen gegenüber der "klassischen Einladungs-Mailinglist" - Variante ergeben sind die dezentrale Orga, zeitliche Ersparnis, viel weniger nervende Mails (Rückfragen usw.), potentiell höhere Involvierung jedes einzelnen Teilnehmers und es kann keiner sagen, er habe die Mail nicht bekommen ;-)
Und wenn an so einem verhältnismäßig kleinen Beispiel dann der direkte Nutzen erlebt worden ist, wird sich die Technik viel einfacher einführen lassen, oder es sogar "nebenbei" von selbst losgehen.
Während ich hier schreibe, fällt mir wieder ein, wo ich das Beispiel her habe: nicht selbst erlebt sondern aus dem Buch "die Kunst Loszulassen".
Und nein, das war nicht als Schleichwerbung für das Buch gedacht, aber ich will mich auch nicht mit fremden Federn schmücken ;-)
am 14.12.2008 von Dominik Wind bearbeitet.
@ Dominik and Rebecca:
ich denke bei Euch sind zwei entscheidende Begriffe gefallen: ruhig in die Geschäftsprozesse einbinden und erst einmal klein anfangen.
Es könnte Sinn machen, sich ein Projekt herauszugreifen und dieses mit Enterprise 2.0 mitteln zu versehen: Wkis statt wöchentlich versendete Statusberichte and feste (und sich eigentlich laufende Verteiler), Konferenzen über IM oder Skype, Vermeidung von all zu langen Telefondiskusssionen oder Anrufsaktionen (hab den Kollegen xyz leider noch nicht erreicht, seine Mailbox ist dran...).
Ich glaube nicht an ein "Big Bang" zur Enterprise 2.0 Einführung, denn die Revolution sollte in kleinen und leisen Schritten erfolgen, damit auch die Leute erriecht werden, die damit zunächst wenig am Hut haben. Es muss zur Selbstverständlichkeit werden und die Projektteilnehmer könnten zu Enterprise 2.0 Exponents werden, ohne dass sie es bewusst merken oder in die Rolle gezwungen werden
Gruss
-Uli
ich denke bei Euch sind zwei entscheidende Begriffe gefallen: ruhig in die Geschäftsprozesse einbinden und erst einmal klein anfangen.
Es könnte Sinn machen, sich ein Projekt herauszugreifen und dieses mit Enterprise 2.0 mitteln zu versehen: Wkis statt wöchentlich versendete Statusberichte and feste (und sich eigentlich laufende Verteiler), Konferenzen über IM oder Skype, Vermeidung von all zu langen Telefondiskusssionen oder Anrufsaktionen (hab den Kollegen xyz leider noch nicht erreicht, seine Mailbox ist dran...).
Ich glaube nicht an ein "Big Bang" zur Enterprise 2.0 Einführung, denn die Revolution sollte in kleinen und leisen Schritten erfolgen, damit auch die Leute erriecht werden, die damit zunächst wenig am Hut haben. Es muss zur Selbstverständlichkeit werden und die Projektteilnehmer könnten zu Enterprise 2.0 Exponents werden, ohne dass sie es bewusst merken oder in die Rolle gezwungen werden
Gruss
-Uli
Ulrich Staack:
@ Dominik and Rebecca:
ich denke bei Euch sind zwei entscheidende Begriffe gefallen: ruhig in die Geschäftsprozesse einbinden und erst einmal klein anfangen.
Es könnte Sinn machen, sich ein Projekt herauszugreifen und dieses mit Enterprise 2.0 mitteln zu versehen: Wkis statt wöchentlich versendete Statusberichte and feste (und sich eigentlich laufende Verteiler), Konferenzen über IM oder Skype, Vermeidung von all zu langen Telefondiskusssionen oder Anrufsaktionen (hab den Kollegen xyz leider noch nicht erreicht, seine Mailbox ist dran...).
Ich glaube nicht an ein "Big Bang" zur Enterprise 2.0 Einführung, denn die Revolution sollte in kleinen und leisen Schritten erfolgen, damit auch die Leute erriecht werden, die damit zunächst wenig am Hut haben. Es muss zur Selbstverständlichkeit werden und die Projektteilnehmer könnten zu Enterprise 2.0 Exponents werden, ohne dass sie es bewusst merken oder in die Rolle gezwungen werden
Gruss
-Uli
@ Dominik and Rebecca:
ich denke bei Euch sind zwei entscheidende Begriffe gefallen: ruhig in die Geschäftsprozesse einbinden und erst einmal klein anfangen.
Es könnte Sinn machen, sich ein Projekt herauszugreifen und dieses mit Enterprise 2.0 mitteln zu versehen: Wkis statt wöchentlich versendete Statusberichte and feste (und sich eigentlich laufende Verteiler), Konferenzen über IM oder Skype, Vermeidung von all zu langen Telefondiskusssionen oder Anrufsaktionen (hab den Kollegen xyz leider noch nicht erreicht, seine Mailbox ist dran...).
Ich glaube nicht an ein "Big Bang" zur Enterprise 2.0 Einführung, denn die Revolution sollte in kleinen und leisen Schritten erfolgen, damit auch die Leute erriecht werden, die damit zunächst wenig am Hut haben. Es muss zur Selbstverständlichkeit werden und die Projektteilnehmer könnten zu Enterprise 2.0 Exponents werden, ohne dass sie es bewusst merken oder in die Rolle gezwungen werden
Gruss
-Uli
Ich halte den Ansatz für falsch erst mal klein anzufangen und mal zu sehen ob die Mitarbeiter das Portal annehmen. Wenn kein wirklicher Nutzen für die Mitarbeiter entsteht, dann werden sie das Portal nur einmal besuchen oder vielleicht auch gar nicht weil sie von anderen gehört haben es sei nicht so interessant. Also man muss es bewerben und wenn es da ist, muss es gleich ein Knaller sein. Die Leute müssen Lust haben wieder zu kommen. Dies ist am Leichtesten zu erreichen in dem wichtige Infos im Portal zu finden sind. Dann habe ich sie schon mal auf der Seite und der Schritt zum Klick auf den nächsten Link ist leichter.
Gruß
Lidet
am 17.12.2008 von xxx xxx bearbeitet.
Hallo Lidet,
bei einer reinen Portaleinführung mag dieses sein - es kommt auf den Scope des Portals an. Portale sind meiner Ansicht nach nicht die alleinigen Web 2.0 / Enterprise 2.0 Anwendungen, da sie auch gut für eine reine Top-Down Kommunikation angewendet werden können. Es kommt sehr stark auf den Inhalt an und ob dieser aktiv und durch den Nutzer gestaltbar ausgelegt ist. Der Wissenaustauch muss also im Vordergrund stehen und nicht nur eine reine Wissensgewinnung.
Bitte bedenke auch das es andere Applikationen gibt, die in einem Unternehmen hinsichtlich Web 2.0 / Enterprise 2.0 Sinn machen können. Ich denke hierbei z.B. an Wiki's (die in einem "kleinen" Ansatz, z.B. im Kontext eines Projekts eingeführt werden könnten) oder auch IM's (in dem Unternehmen, in dem ich arbeite, wäre einige froh, IM's als schnelles und overhead reduziertes Kommunikationsystem einsetzen zu können). Auch Taskmanagement á la "Remember the milk" können Sinn machen, z.B. für internationale Projekte und im Rahmen solcher Projekte könenn Erfahrung gewonnen werden, ob diese Applikationen für das Unternehmen Sinn machen.
Gruß
Ulrich
bei einer reinen Portaleinführung mag dieses sein - es kommt auf den Scope des Portals an. Portale sind meiner Ansicht nach nicht die alleinigen Web 2.0 / Enterprise 2.0 Anwendungen, da sie auch gut für eine reine Top-Down Kommunikation angewendet werden können. Es kommt sehr stark auf den Inhalt an und ob dieser aktiv und durch den Nutzer gestaltbar ausgelegt ist. Der Wissenaustauch muss also im Vordergrund stehen und nicht nur eine reine Wissensgewinnung.
Bitte bedenke auch das es andere Applikationen gibt, die in einem Unternehmen hinsichtlich Web 2.0 / Enterprise 2.0 Sinn machen können. Ich denke hierbei z.B. an Wiki's (die in einem "kleinen" Ansatz, z.B. im Kontext eines Projekts eingeführt werden könnten) oder auch IM's (in dem Unternehmen, in dem ich arbeite, wäre einige froh, IM's als schnelles und overhead reduziertes Kommunikationsystem einsetzen zu können). Auch Taskmanagement á la "Remember the milk" können Sinn machen, z.B. für internationale Projekte und im Rahmen solcher Projekte könenn Erfahrung gewonnen werden, ob diese Applikationen für das Unternehmen Sinn machen.
Gruß
Ulrich
am 15.01.2009 von Ulrich Staack bearbeitet.
Hallo Ulrich
ich denke es muss erst mal genug interessanter Inhalt im Mitarbeiterportal sein damit die Leute sich einloggen. Die Mitarbeiterbeteiligung die kann langsamer eingeführt werden.
Erst mal muss man die Mitarbeiter, die nicht täglich mit dem Computer arbeiten dazu bringen ihn überhaupt zu benutzen. Ich habe gerade eine Einführung eines großen Portals erlebt. Nach sechs Monaten hatten viele Mitarbeiter das Portal noch nie besucht. Obwohl für sie Unmengen wichtiger Informationen auf dem Mitarbeiterportal zu finden sind. Die Kommentarfunktion wurde auch erst schwach benutzt. Befragungen waren schon ein großer Erfolg. In einer großen Firma braucht man Leute die sich professionell damit befassen.
ich denke es muss erst mal genug interessanter Inhalt im Mitarbeiterportal sein damit die Leute sich einloggen. Die Mitarbeiterbeteiligung die kann langsamer eingeführt werden.
Erst mal muss man die Mitarbeiter, die nicht täglich mit dem Computer arbeiten dazu bringen ihn überhaupt zu benutzen. Ich habe gerade eine Einführung eines großen Portals erlebt. Nach sechs Monaten hatten viele Mitarbeiter das Portal noch nie besucht. Obwohl für sie Unmengen wichtiger Informationen auf dem Mitarbeiterportal zu finden sind. Die Kommentarfunktion wurde auch erst schwach benutzt. Befragungen waren schon ein großer Erfolg. In einer großen Firma braucht man Leute die sich professionell damit befassen.
Hallo zusammen,
ich bin der Meinung, dass das Thema umfassender betrachtet werden muss. Wenn in der Literatur die intrinsische und extrinsische Motivation angesprochen wird, find ich das als Wirtschaftspsychologin schon mal ganz gut. Allerdings haben diese beiden Motivationsarten auch so ihre Tücken. Die eine kann durch "Belohnung" hervorgerufen werden, die andere hingegen wird durch "Belohnung" abgestellt. Solange also nicht klar ist, welche Motivationsart bei welchem Mitarbeiter vorliegt (und erfahrungsgemäß ist die Verteilung nicht einheitlich), ist das "Spiel mit der Motivation" schwierig.
Viel interessanter zu diesem Thema finde ich die empirischen Befunde zum Thema Akzeptanz.
Gruß Martina
ich bin der Meinung, dass das Thema umfassender betrachtet werden muss. Wenn in der Literatur die intrinsische und extrinsische Motivation angesprochen wird, find ich das als Wirtschaftspsychologin schon mal ganz gut. Allerdings haben diese beiden Motivationsarten auch so ihre Tücken. Die eine kann durch "Belohnung" hervorgerufen werden, die andere hingegen wird durch "Belohnung" abgestellt. Solange also nicht klar ist, welche Motivationsart bei welchem Mitarbeiter vorliegt (und erfahrungsgemäß ist die Verteilung nicht einheitlich), ist das "Spiel mit der Motivation" schwierig.
Viel interessanter zu diesem Thema finde ich die empirischen Befunde zum Thema Akzeptanz.
Gruß Martina
Social Software muss sich zu Beginn erst einmal entwickeln, da die Inhalte noch fehlen und keiner so wirklich Erfahrung damit hat.
Die Motivation bzw. die Beteiligung steigt jedoch, wenn gute Erfahrungen damit gemacht wurden.
Ich habe gerade einen Vortrag von IBM gehört, die IM, Blogs und Wikis erfolgreich im Unternehmen eingeführt haben.
Jeder Mitarbeiter erhielt einen leeren Blog und nach einiger Zeit hat fast jeder ihn genutzt.
Das allein jedoch bringt nicht viel. Erst, wenn die Inhalte aller Blogs gebündeln und jedem Mitarbeiter per Suchfunktion zur Verfügung gestellt werden, können Blogs als interner Wissenspeicher und Austauschmedium verwendet werden.
Die Schwierigkeit für IBM lag nicht darin, die Leute davon zu begeistern, sondern viel mehr im Management die anfängliche Kritik auszuhalten.
Erst nach einer Weile wandelte diese sich in konstruktive Verbesserungsvorschläge um.
Wichtig ist auch die Funktion der Bewertung und der Fremdeinschätzung.
So gibt es einerseits die Möglichkeit, eigene Fähigkeiten anzugeben. Andererseits können aber auch andere auf dem Blog ihre Einschätzung der Fähigkeiten und Stärken als Post hinterlassen. Wenn man nun nach diesen Stichworten sucht, findet man sofort einen Experten, dem man Fragen stellen kann.
Wenn Blogs und Wikis also wie Wikipedia, aber eben spezialisiert auf das eigene Unternehmen genutzt werden, werden auch alle anderen Artikel mal überflogen.
Je mehr der einzelne selbst gestalten kann, desto höher der Spaßfaktor und desto höher die Beteiligung.
Gute Erfahrungen mit Enterprise 2.0 werden also gemacht, wenn man bei der Arbeit an ein Problem stößt, ein Stichwort zum Problem in eine Suchmaschine eingibt, auf mehrere Blogs oder Wikis verwiesen wird und dort die Antwort oder einen Ansprechpartner findet.
Nach dieser Erfahrung wird man es auch beim nächsten Mal benutzen.
Visuell sollte ein Netzwerk sehr übersichtlich sein und auf der Startseite nur die wichtigsten Themengebiete zeigen. Dann hat man Lust, den ein oder anderen Link anzusehen. Ist es zu viel, schrecken die meisten sofort ab, denken sich, dass sie sich dafür vielleicht später mal Zeit nehmen und machen es dann gar nicht.
Natürlich ist es gut in einem Netzwerk auch für die Arbeit relevante Materialien zu hinterlegen. Aber ich denke, das ist nicht ausschließlich Sinn eines Netzwerks und es sollte auch nicht der einzige Anreiz sein.
Wenn man die Inhalte selbst produzieren und seiner Kreativität im Gestalten des eigenen Blogs freien Lauf lassen kann, ist die Motivation wesentlich höher.
Es gibt auch die Theorie, dass man die Leute auf verschiedenen Medien ansprechen muss, um sie aufmerksam zu machen. Wichtige MItteilungen sollten z.B. im Betreff der Mail gut gekennzeichnet und ruhig mehrmals verschickt werden. Das mag den ein oder anderen zwar nerven, aber irgendwann zeigt es Wirkung.
Die Motivation bzw. die Beteiligung steigt jedoch, wenn gute Erfahrungen damit gemacht wurden.
Ich habe gerade einen Vortrag von IBM gehört, die IM, Blogs und Wikis erfolgreich im Unternehmen eingeführt haben.
Jeder Mitarbeiter erhielt einen leeren Blog und nach einiger Zeit hat fast jeder ihn genutzt.
Das allein jedoch bringt nicht viel. Erst, wenn die Inhalte aller Blogs gebündeln und jedem Mitarbeiter per Suchfunktion zur Verfügung gestellt werden, können Blogs als interner Wissenspeicher und Austauschmedium verwendet werden.
Die Schwierigkeit für IBM lag nicht darin, die Leute davon zu begeistern, sondern viel mehr im Management die anfängliche Kritik auszuhalten.
Erst nach einer Weile wandelte diese sich in konstruktive Verbesserungsvorschläge um.
Wichtig ist auch die Funktion der Bewertung und der Fremdeinschätzung.
So gibt es einerseits die Möglichkeit, eigene Fähigkeiten anzugeben. Andererseits können aber auch andere auf dem Blog ihre Einschätzung der Fähigkeiten und Stärken als Post hinterlassen. Wenn man nun nach diesen Stichworten sucht, findet man sofort einen Experten, dem man Fragen stellen kann.
Wenn Blogs und Wikis also wie Wikipedia, aber eben spezialisiert auf das eigene Unternehmen genutzt werden, werden auch alle anderen Artikel mal überflogen.
Je mehr der einzelne selbst gestalten kann, desto höher der Spaßfaktor und desto höher die Beteiligung.
Gute Erfahrungen mit Enterprise 2.0 werden also gemacht, wenn man bei der Arbeit an ein Problem stößt, ein Stichwort zum Problem in eine Suchmaschine eingibt, auf mehrere Blogs oder Wikis verwiesen wird und dort die Antwort oder einen Ansprechpartner findet.
Nach dieser Erfahrung wird man es auch beim nächsten Mal benutzen.
Visuell sollte ein Netzwerk sehr übersichtlich sein und auf der Startseite nur die wichtigsten Themengebiete zeigen. Dann hat man Lust, den ein oder anderen Link anzusehen. Ist es zu viel, schrecken die meisten sofort ab, denken sich, dass sie sich dafür vielleicht später mal Zeit nehmen und machen es dann gar nicht.
Natürlich ist es gut in einem Netzwerk auch für die Arbeit relevante Materialien zu hinterlegen. Aber ich denke, das ist nicht ausschließlich Sinn eines Netzwerks und es sollte auch nicht der einzige Anreiz sein.
Wenn man die Inhalte selbst produzieren und seiner Kreativität im Gestalten des eigenen Blogs freien Lauf lassen kann, ist die Motivation wesentlich höher.
Es gibt auch die Theorie, dass man die Leute auf verschiedenen Medien ansprechen muss, um sie aufmerksam zu machen. Wichtige MItteilungen sollten z.B. im Betreff der Mail gut gekennzeichnet und ruhig mehrmals verschickt werden. Das mag den ein oder anderen zwar nerven, aber irgendwann zeigt es Wirkung.
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