Was mir die bisherige Diskussion zeigt, ist, dass eine gemeinsame Identität noch fehlt, aber bereits große (und wie ich finde, sehr schöne) Visionen entwickelt werden.
Ich denke, wir sollten uns da – nicht im Sinne von Konfliktaufarbeitung, sondern im Sinne von "Wofür wollen wir stehen (Inhalte, aber auch Werte, z.B. Kommunikationskultur), also auch nach vorn gedacht – noch mal drum kümmern. Sonst ist der Boden meiner Erfahrung nach nicht ausreichend stabil für die sozial/wirtschaftlich/kulturell/ökologisch relevanten Skyscraper, die wir ja offensichtlich bauen wollen.
Konkreter Vorschlag: Am 17.10. eine Runde zur Identifizierung der DNAdigital-Identität (1 - 2 Stunden), also gewissermaßen die Auflegung der eigenen DNA;-) Hab das noch nicht im OpenSpace gemacht, würde mich aber mit jemand OS-Erfahrenen zusammen anbieten, was vorzubereiten, wenn Interesse besteht.
Forum
Merci:-)
Und noch was Konkretes zum Thema Kommunikation in Konflikten und wie kann es dennoch digital gehen. Ich bin auch eher ein Fan von F2F Kommunikation, wenn's knirscht, aber immer geht es halt nicht.
Habe ueber eine Kollegin eine Methode entdeckt, die sich etwas unsexy "gewaltfreie Kommunikation" nennt. Das Prinzip ist sehr einfach und wenn ich bisher den Mut hatte, es auszuprobieren, hat es auch super geklappt. Digital weniger gut als persönlich, aber immer noch Welten besser als ohne. Im Schnelldurchlauf sind es vier Schritte anhand eines realen Beispiels von mir aus der S-Bahn vor drei Woche:
a) Beschreiben der konkreten Situation ohne Bewertung ("Ich sehe, dass Sie Ihre Schuhe auf die Bank gelegt haben." - also nicht: "Wie können Sie Ihre dreckigen Schuhe auf die Bank legen?!"
b) das eigene Gefühl ausdrücken ("Das ärgert mich." - also nicht: "Ich finde das unmöglich.")
c) das eigene Bedürfnis ausdrücken ("Ich finde es schöner, wenn die Sitze sauber sind und ich mich ohne zu gucken draufsetzen kann." - statt "Damit machen Sie alles dreckig.")
d) eine Bitte formulieren ("Würden Sie die Schuhe bitte runternehmen?" statt … weiß nicht, denn bereits bei Schritt b) hatte er die Schuhe unten, meinte, er faende das eigentlich auch doof. Und das beste war: Weil die Situation so entspannt war, kam mir dann die Idee, dass ich ihm von meiner Zeitung abgeben könnte, so dass er seine Beine hochlegen konnte, aber den Sitz trotzdemm nicht schmutzig machte.
Wer mehr wissen will (es gibt auch Trainings und Übungsgruppen) unter www.gewaltfrei.de
Und noch was Konkretes zum Thema Kommunikation in Konflikten und wie kann es dennoch digital gehen. Ich bin auch eher ein Fan von F2F Kommunikation, wenn's knirscht, aber immer geht es halt nicht.
Habe ueber eine Kollegin eine Methode entdeckt, die sich etwas unsexy "gewaltfreie Kommunikation" nennt. Das Prinzip ist sehr einfach und wenn ich bisher den Mut hatte, es auszuprobieren, hat es auch super geklappt. Digital weniger gut als persönlich, aber immer noch Welten besser als ohne. Im Schnelldurchlauf sind es vier Schritte anhand eines realen Beispiels von mir aus der S-Bahn vor drei Woche:
a) Beschreiben der konkreten Situation ohne Bewertung ("Ich sehe, dass Sie Ihre Schuhe auf die Bank gelegt haben." - also nicht: "Wie können Sie Ihre dreckigen Schuhe auf die Bank legen?!"
b) das eigene Gefühl ausdrücken ("Das ärgert mich." - also nicht: "Ich finde das unmöglich.")
c) das eigene Bedürfnis ausdrücken ("Ich finde es schöner, wenn die Sitze sauber sind und ich mich ohne zu gucken draufsetzen kann." - statt "Damit machen Sie alles dreckig.")
d) eine Bitte formulieren ("Würden Sie die Schuhe bitte runternehmen?" statt … weiß nicht, denn bereits bei Schritt b) hatte er die Schuhe unten, meinte, er faende das eigentlich auch doof. Und das beste war: Weil die Situation so entspannt war, kam mir dann die Idee, dass ich ihm von meiner Zeitung abgeben könnte, so dass er seine Beine hochlegen konnte, aber den Sitz trotzdemm nicht schmutzig machte.
Wer mehr wissen will (es gibt auch Trainings und Übungsgruppen) unter www.gewaltfrei.de
Schön, dass es jetzt in Richtung Kommunikation geht! Meine Beobachtungen und Erfahrungen (nicht nur hier auf der Plattform) zeigen mir auch ganz deutlich, dass Kommunikation der Schlüssel ist, um Veränderungen in Gang zu bringen.
Speziell auf DNAdigital bezogen ist es das Wichtigste, dass wir es schaffen eine Kommunikationsebene zu finden, auf der der Austausch möglich wird. In den Diskussionen wird deutlich, dass diese nicht immer wirklich da ist und von daher vieles verloren geht - obwohl die grundsätzliche Bereitschaft zum kommunizieren gegeben ist.
"Meine Welt ist nicht deine Welt" passt an dieser Stelle sehr gut, von daher könnten wir am Freitag vielleicht versuchen in die "andere Welt" einzutauchen, um zu überlegen, wie wir den OpenSpace am 03.11. so gestalten können, dass aus vielen kleinen Welten eine große entstehen kann.
Es wird ja sehr häufig über eine Veränderung der Kommunikationskultur in Unternehmen gesprochen - vielleicht schaffen wir es schon mal vorab, diese auf dem OpenSpace zu präsentieren - in dem wir versuchen innerhalb dieser verschiedenen Welten ZUSAMMEN zu kommunizieren.
Wenn wir erreichen wollen, dass wir miteinander sprechen, dann müssen wir aufeinander zugehen - und das ist eben gar nicht so einfach... aber erlernbar ;-))
Speziell auf DNAdigital bezogen ist es das Wichtigste, dass wir es schaffen eine Kommunikationsebene zu finden, auf der der Austausch möglich wird. In den Diskussionen wird deutlich, dass diese nicht immer wirklich da ist und von daher vieles verloren geht - obwohl die grundsätzliche Bereitschaft zum kommunizieren gegeben ist.
"Meine Welt ist nicht deine Welt" passt an dieser Stelle sehr gut, von daher könnten wir am Freitag vielleicht versuchen in die "andere Welt" einzutauchen, um zu überlegen, wie wir den OpenSpace am 03.11. so gestalten können, dass aus vielen kleinen Welten eine große entstehen kann.
Es wird ja sehr häufig über eine Veränderung der Kommunikationskultur in Unternehmen gesprochen - vielleicht schaffen wir es schon mal vorab, diese auf dem OpenSpace zu präsentieren - in dem wir versuchen innerhalb dieser verschiedenen Welten ZUSAMMEN zu kommunizieren.
Wenn wir erreichen wollen, dass wir miteinander sprechen, dann müssen wir aufeinander zugehen - und das ist eben gar nicht so einfach... aber erlernbar ;-))
Es scheint so, als wäre die Diskussion über Digital Natives / Digital Immigrants bereits eingeforen. Nun, man muss nicht an den Begriffen festhalten. Die Bedeitung aber stimmt meiner Meinung nach schon. Und das ist nicht nur meine Meinung, sondern diejenige, die von den meisten vertreten wird.
Und nein, die Weisheit habe ich nicht mit Löffeln gegessen (eventuell war das ja auch nur ein Ausrutscher deinerseits). Ich habe meine Meinung, du hast deine, Helge. Deshalb verstehe ich nicht, weshalb du andere Meinungen nicht respektierst. (Ich gehe davon aus, dass du mich damit meintest. Falls nein, Pardon.)
Ich will und werde dazu keine neue Diskussion führen. Wollte aber nur kurz meine Meinung dazu kundtun.
Und nein, die Weisheit habe ich nicht mit Löffeln gegessen (eventuell war das ja auch nur ein Ausrutscher deinerseits). Ich habe meine Meinung, du hast deine, Helge. Deshalb verstehe ich nicht, weshalb du andere Meinungen nicht respektierst. (Ich gehe davon aus, dass du mich damit meintest. Falls nein, Pardon.)
Ich will und werde dazu keine neue Diskussion führen. Wollte aber nur kurz meine Meinung dazu kundtun.
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