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Bridges & Ditches

AutorBeitrag

am 08.10.2008 geschrieben am 08.10.2008 geschrieben

Was merken wir an dem Verlauf dieser Disksussion?

1) Technisch neue Tools helfen nicht in allen Situationen. Sie können vieles auch verschlimmern. Zu schreiben ersetzt die direkte persönliche Kommunikation eben nicht.

Ich habe in den letzten Jahren leider immer wieder erleben müssen, wie sich Menschen über eMails mit unglaublich großen cc und bcc Verteilern zerfleischt haben, nur weil sie sich anfangs mißverstanden haben. Dabei habe ich gelernt, dass Differenzen niemals über eMail, oder jetzt Foren, sinnvoll gelöst werden. Es kostet unglaublich viel Zeit und öffnet mit jedem neuen Statement neuen Interpretationen und Mißverständnissen Tür und Tor. Die Unbeteiligten sind dabei eh nur noch genervt.

Ich will und kann es hier nicht unterbinden. Ich kann aber jedem nur raten, eine solche Kultur nicht mit in die Unternehmen zu bringen. Auch und gerade, wenn man lieber als Freelancer aktiv werden will. Das geht nach hinten los!

D.h. zum Beispiel:
- Persönliche Mails müssen persönlich bleiben
- Ab einem gewissen Punkt sollte man besser zum Telefon greifen oder ein Gespräch vor Ort suchen.
- Man sollte immer, egal wann und in welchem Zusammenhang, eine wertschätzende und gepflegte Wortwahl treffen.
- ... (vielleicht wären weitere Punkte ein eigenes Diskussionsthema wert ?)

2) Wir sollten uns weniger an theoretischen Begriffen und Befindlichkeiten aufhalten, als vielmehr die Diskussion um die Inhalte des Themas forcieren. Sonst werden wir keine Relevanz bekommen.

Wer sich mit der Frage der Begrifflichkeit "Digital Native" weiter auseinandersetzen will, dem kann ich die wissenschaftliche Abhandlung von Prof. Schulmeister aus Hamburg ans Herz legen. Hier wird auf 130 Seiten ausführlich das Für und Wider der verschiedenen Begrifflichkeiten auseinander genommen. http://www.zhw.uni-hamburg.de/uploads/schulmeister-net-generation_v2.pdf

Mir persönlich ist es nicht wichtig, ob man mich als Digital Native oder anders bezeichnet. Ich fühle mich nicht ausgegrenzt, sondern habe doch als gestandener Mensch ausreichend Selbstvertrauen, zu dem zu stehen, was ich in meinem Leben (mit) aufgebaut habe. Und genug Selbstvertrauen, zu bewerten, welchen Nutzen neue Ideen einer neuen Generation bieten können, oder wo es eben doch Erfahrungswissen fehlt. Wichtig ist mir, dass wir in Sachfragen etwas angehen und nicht tatenlos zusehen, wie sich (mal wieder in der Geschichte) die Generationen auseinander entwickeln.


3) Wir sollten nicht über Gräben und Mißtrauen reden, ohne konkrete Anlässe dafür zu haben. Sonst führen wir eine gefährliche Scheindiskussion.

Ich hatte vor fünf Tagen, gleich nach der Scope08, das Thema "Erfahrungen zum Austausch zwischen Jugendlichen/Studenten und Management/Politik » Worauf lassen wir uns ein?" gepostet.
http://www.dnadigital.de/networks/forum/thread.3981:1#posting_3981_15938
Darin hatte ich erstmals meine Sicht u.a. zum Thema Ernsthaftigkeit der Unternehmen und Manager geschildert und versucht, mehr darüber zu erfahren, wer bisher welche persönlichen Erlebnisse im Dialog zwischen Jugend und Management/Politik hatte.

I

Jens Mühlner:

nsofern würde ich gern mehr über bisherige Erfahrungen von Euch/Ihnen im Austausch zwichen Jugend und Management/Politik erfahren.

Hat schon mal jemand schlechte Erfahrungen gemacht?

Kann jemand über besonders gute Erlebnisse berichten?
Wie sind persönliche Gespräche bisher abgelaufen?
Gab es Überraschungen? Was passierte im Nachgang?
Wer hat wie profitiert?

Können wir daraus etwas für DNA_digital ableiten?


Darüber hatte ich mir eine Konkretisierung erhofft. Leider habe ich bisher darauf nur wenig Antworten und keine einzige persönliche Erfahrung erhalten.

Mein Eindruck vom CoreMedia OpenSpace, von der Scope08 und vielen persönlichen Gesprächen der letzten Jahre mit jungen Menschen ist, dass die Gräben weit weniger groß sind, als es scheint. und alle Seiten an der Sicht und Meinung des Anderen interessiert sind. Aber hier haben wir auch persönlich miteinander gesprochen. Nicht nur digital getextet.

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am 08.10.2008 geschrieben am 08.10.2008 geschrieben

"Tamim Swaid":

Hätte Muhammad Yunus entweder sein Geld verliehen oder das Geld investiert, mit dem Risiko den Verlust zu tragen, wäre der Freidensnobelpreis eher gerechtfertigt gewesen. So aber belohnt man einen Unternehmer dafür das er menschliches Verhalten (Erfüllung eines Vertrages bzw. einer Verantwortung die man selbst aufnimmt) für seinen eigenen Profit ausnutzt. Das ist nix anderes als Gier.


Hallo Tamim,

Vor einem Jahr hatte ich das Glück, Mohammad Yunus live zu erleben und zu hören, wie er dazu kam eine Bank für Arme aufzubauen. Er hatte als Ökonomie-Professor in Bangladesch, damals einem der ärmsten Länder der Welt, den Eindruck, durch seine Universitätslesungen nichts wirklich bewirken zu können. Die Menschen leben in Armut und hatten keine Perspektive. Also Begann er Interviews im Slum zu führen, wie die Menschen leben, woran es ihnen mangelt und warum sie kaum aus dem Elend heraus kommen. Die herrschende Meinung war, arme Menschen sind selbst schuld an ihrem Elend. Sie sind entweder dumm oder faul oder beides und Geld anvertrauen kann man ihnen auf keinen Fall. So endeten die Armen in den Fängen der Kredithaie und damit war das dauerhafte Elend so gut wie besiegelt.

Es herrschte also ein Mangel an Geld und Kreditwürdigkeit. Geld erhielt von den etablierten Banken nur, wer bereits viel davon hat. Und Frauen erhielten schon mal überhaupt keinen Kredit. Um rauszufinden, um welche Summe es sich dreht, interviewte Mohammad Yunus 40 oder 50 Familien und fragte sie nach ihrem Kreditbedarf. Das Ergebnis war erstaunlich. Die Summe über alle Familien waren wenige Dollar.

Was Mohammad Yunus dann tat, entspricht Deinem Anspruch. Er gab den Familien das Geld aus eigener Tasche, ohne Sicherheiten und ohne Kreditvertrag. Er vertraute ihnen das Geld an. Die Freude der Menschen muss schier grenzenlos gewesen sein.

Anschließend ging er zur Bank und fragte sie, warum sie den Armen denn keine Kredite geben, obwohl sie mit so wenig eine eigene Existenz aufbauen können. Die Antwort war: Arme sind arm, weil sie dumm, faul und unehrlich sind. Das Geld, das man ihnen anvertraute, wäre umgehend verloren. Mohammad Yunus war anderer Überzeugung. Nach längeren Verhandlungen beschloss er, für die Kredite an die Armen persönlich zu bürgen. Die Bank ging auf den Deal ein und sagte ihm: "Verabschieden Sie sich von Ihrem Geld. Sie werden er nicht wieder sehen."

Doch das Ergebnis war das Gegenteil. Obwohl er noch immer ohne Kreditverträge und vollständig auf dem Prinzip des Vertrauens arbeitet, sei seine Ausfallquote mit unter 3% besser als die der etablierten Banken. Menschen, denen man Vertrauen schenkt, werden alles dafür tun, es nicht zu enttäuschen. Menschen, den man von vorn herein misstraut, werden diese negative Erwartung im Zweifel auch erfüllen.

Mohammad Yunus hat erkannt, dass unser System die Armut produziert und die Armen eben nicht so einfach für ihr Schicksal verantwortlich gemacht werden können. Er hat das Ziel bis 2015 die Hälfte der Armut in Bangladesch zu beseitigen und bis 2030 die Armut gänzlich verschwinden zu lassen. Seine heutige Bank trägt sich komplett von den Anlagen der früheren Armen.

Er ging so weit, Unternehmen zu gründen und zu finanzieren, die nur den Zweck haben, die Kindersterblichkeit in Bangladesch durch die Versorgung mit Jogurt zu bekämpfen. Alle Gewinne, die das Unternehmen dabei erwirtschaftet, werden in dieses Ziel investiert.

Das ist von dem Shareholder-Value-Weltbild schon recht entfernt, finde ich.

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am 08.10.2008 geschrieben am 08.10.2008 geschrieben

"Jens Mühlner":

Was merken wir an dem Verlauf dieser Disksussion?

1) [...] Zu schreiben ersetzt die direkte persönliche Kommunikation eben nicht.

Ich habe in den letzten Jahren leider immer wieder erleben müssen, wie sich Menschen über eMails mit unglaublich großen cc und bcc Verteilern zerfleischt haben, nur weil sie sich anfangs mißverstanden haben. Dabei habe ich gelernt, dass Differenzen niemals über eMail, oder jetzt Foren, sinnvoll gelöst werden. Es kostet unglaublich viel Zeit und öffnet mit jedem neuen Statement neuen Interpretationen und Mißverständnissen Tür und Tor. Die Unbeteiligten sind dabei eh nur noch genervt.

[...]

Lieber Jens Mühlner, vielen Dank für diesen wichtigen hinweis! Das sehe ich ganz genauso! Kurz drauf habe ich versucht den Konflikt mit Ulrike Reinhard am Telefon zu klären. Dementsprechend sah meine Folge-E-Mail dann auch aus:

--------BEGINN
Ulrike,

ich finde es mehr als unglücklich, wie das per E-Mail/skype/Twitter gelaufen
ist und ich denke das persönliche Gespräch ist immer noch am Besten
geeignet. Auch wenn Telefon nicht optimal ist, F2F wäre sicher besser, aber
wenn Du nichts dagegen hast, würde ich gerne nachher mal kurz anrufen.

Ich hätte die E-Mails nicht senden sollen. Man soll Konflikte nicht per
neuder Medien austragen - ich hätte das wissen müssen. Dafür möchte ich mich
am Telefon gerne bei Dir entschuldigen!

Gruß aus München,
Helge
-------ENDE

Weil ich Deiner Aussage 100% zustimme, möchte ich die Diskussion hier auch nicht unbedingt im Konflikt weiter fortführen. Ich hoffe durch die vollständige Veröffentlichung des Kontextes den Bezugspunkt der Kritik deutlicher gemacht zu haben. Ich hoffe es ist für irgendetwas gut gewesen, und vielleicht lernt ja der eine oder andere auch etwas daraus.

Grüße, Helge.

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am 08.10.2008 geschrieben am 08.10.2008 geschrieben

Helge und ich haben am gleichen Abend telefoniert und er hat sich bei mir entschuldigt, was ich ihm hoch anrechne und was mich auch wirklich gefreut hat.

Fuer mich ist es eine Auseinandersetzung - losgeloest von Personen - die sehr wesentlich fuer die Plattform ist und deshalb habe ich damals fuer mich den Weg dieser "anonymen" Veroeffentlichung gewaehlt, denn das war nicht die einzige "Kritikmail", die mich erreicht hat - wohl aber mit Abstand die heftigste. Wobei der Anlass fuer diese Heftigkeit bei Hlege nicht in DNAdigital begruendet lag, das weiss ich.

Manchmal braucht es einen Knall, damit Funken ueberspringen ... vielleicht war ja heute so ein Tag.

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am 08.10.2008 geschrieben am 08.10.2008 geschrieben

Hallo Sören,

vielleicht war Gier das falsche Wort. Ich glaube dass Herr Yunus eine gute Intention hat. Er möchte helfen und hat gesehen das es so geht und für alle ein "Gewinn" rausspringt. Es bleibt aber unter dem Strich ein Business. Ein Geschäft. Ein Vertrag.

Herr Yunus und der Bedürftige schließen einen Vertrag mit der Klausel dass nach dem Faktor Zeit X er sein Geld + 20% zurückbekommt.

Das ungerechte an der Sache ist dass in dem Vertag abgemacht ist dass Herr Yunus auf jeden Fall Gewninn macht. Der Intention für diesen Vertrag mag ja gut sein, jedoch macht es den Vertrag in meinen Augen nicht kosher. Und der Arme mag sich über das Geld freuen aber auch das macht den Vertrag nicht besser. In meinen Augen ist er ungerecht. Auch wenn das Unrecht klein ist bleibt es Unrecht.

Vielleicht erkläre ich dir meine Sicht der Dinge wenn wir uns denn mal treffen sollten. So über das Netz ist es etwas schwer.

Gute Nacht
Tamim

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am 08.10.2008 geschrieben am 08.10.2008 geschrieben

P.S.

Schön das das Kriegsbeil begraben ist.
Find ich gut.

:-)

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am 09.10.2008 geschrieben am 09.10.2008 geschrieben

Die Diskussion zeigt mir auf, dass wir in der virtuellen Kommunikation einfach nur die gleichen (und einige Besondere) Techniken brauchen, wie in der "realen". Warum fällt es uns so schwer Empathie am Bildschirm zu entwickeln, oder genau "hinzuhören", nachzufragen, wie etwas gemeint ist usw.?

Natürlich soll und kann die virtuelle Kommunikation die reale nicht zwangsläufig ersetzen (es geht um einen Mehrwert), aber erstens können wir nicht alle Menschen persönlich F2F erreichen und zweitens bedeutet ein Scheitern ja nicht, dass es an den Tools liegt.

Wenn Menschen sich per Email "zerfleischen (wie bei Herrn Mühlner erlebt....)" und dann auch noch per CC und BC andere in den Konflikt mit einbeziehen, dann sind es die Menschen und nicht die Emailprogramme, die eine Kommunikation nach hinten los gehen lassen! Wer zu solchen Mitteln greift, da steckt meist viel mehr dahinter und ob es dann im F2F einfach geklärt werden könnte, da bin ich mir gar nicht so sicher.

Jede Art der Kommunikation ist wichtig und hat ihren Stellenwert - aus meiner Erfahrung in der Coachingarbeit weiß ich, dass virtuelle Kommunikation ähnlich "tief" gehen kann, wie reale - es ist eine Frage der Kompetenz.

Wenn ich mich F2F unterhalte achte ich auch auf die Zeichen meines Gegenübers, in der virtuellen Welt lese ich diese heraus....

Es geht nicht darum zu bewerten - jede Kommunikationsform hat ihre Berechtigung - es wäre schade die persönliche über- und die virtuelle unter zu bewerten. Beide können wunderbar funktionieren, auch in der Tiefe!

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am 09.10.2008 geschrieben am 09.10.2008 geschrieben

Ich schätze diese Diskussion sehr, trifft sie doch sehr das "Herz" unserer Initiative und zeigt wieviel Emotionalität in dem Thema steckt. Emotionalität ist sehr gut, sie drückt aus dass wir uns hier auf einem Feld/Thema bewegen, dass uns berührt, uns wichtig ist auch wenn wir uns vielleicht noch nicht komplett wohl fühlen. So ist es eben mit Neuem.

Dass die Ziele der Initiative bisher nicht ganz klar waren, Shame on us! Vielen Dank an Sören Stamer, das hier noch einmal ausführlich darzustellen, finde ich Klasse. Auf der anderen Seite finde ich es auch wichtig, nicht bis ins Detail vorzugeben, welche Themen und Aspekte diskutiert werden sollen. Wenn das unsere Absicht gewesen wäre, dann hätten wir sicher ein anderes Vorgehen gewählt (siehe zB Trendscouting, etc). Daher ist das hier auch zum Stück ein Experiment und es liegt an allen Beteiligten, was wir draus machen.

Dass der Begriff "Digital Natives" so spaltet war für mich eine neue Erkenntnis und auch in keinster Weise beabsichtigt, hier irgendwelche Gräben aufzuwerfen. Vielleicht ist da die Marketing-Maschinerie und der Wettlauf nach Buzz-Words etwas zu weit gegangen, aber immerhin haben wir auch etwas, an dem wir uns reiben können. Wenn es auch keine Gräben gibt, so glaube ich doch dass Menschen sehr unterschiedlich sind und selbst in einer Gruppe der DNAs eine große "Streubreite" besteht. Das ist aber auch gut so, denn in dieser Diversität liegt meiner Meinung nach enormes Potential, voneinander zu lernen, Perspektiven zu ergänzen, Innovative Ideen zur Wirklichkeit werden zu lassen. Dies war ja auch eines unserer zentralen Absichten und hat mich dazu bewegt, mich und auch unsere Firma hier zu engagieren.

Ein Ansatz könnte ja auch sein, den Begriff DNAdigital etwas anders zu definieren bzw interpretieren, indem wir ihn in die zwei Teile "DNA" und "digital" zerlegen. DNA steht für Desoxyribonukleinsäure, ist uns allen gemein und ist die Trägerin unserer Erbinformationen. Es geht also darum, wie wir die uns vererbten Eigenschaften anwenden in einer zunehmend digitalisierten Welt, die sich in den kommenden Jahren drastisch verändern wird. Hierzu brauchen wir gerade die kollektive Anstrengung aber auch diverse Sichtweisen, damit wir möglichst wenig Fehler machen, es steht zu viel auf dem Spiel. Dinge wie Immigrants und Natives rücken dann in den Hintergrund. Together we change the world as it lives, works, learns and plays.

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am 09.10.2008 geschrieben am 09.10.2008 geschrieben

"Thomas Renger":

Ich schätze diese Diskussion sehr, trifft sie doch sehr das "Herz" unserer Initiative und zeigt wieviel Emotionalität in dem Thema steckt. Emotionalität ist sehr gut, sie drückt aus dass wir uns hier auf einem Feld/Thema bewegen, dass uns berührt, [...].


Ja, dann machen wir doch einfach Nägel mit Köpfen und lassen die Emotionen nicht alle so im Raum stehen, sondern nutzen die Energie und kollektive Intelligenz zum Bessermachen. Ich hab einfach mal (2.0-like) ein Projekt bei shareyourbrain.com aufgesetzt und biete als Grundkapital 150 Ideenpunkte als Gewinn für die beste Idee an, wie es weitergehen könnte.

http://shareyourbrain.com/projects/?project=322

Der Dienst zum mindsharing ist zwar noch etwas arg beta aus (kann keine german Umlaute), aber ansonsten ist er schön einfach zu bedienen und man ist ohne Umweg sofort angemeldet.

Grüße, Helge

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am 09.10.2008 geschrieben am 09.10.2008 geschrieben


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Ja, dann machen wir doch einfach Nägel mit Köpfen und lassen die Emotionen nicht alle so im Raum stehen, sondern nutzen die Energie und kollektive Intelligenz zum Bessermachen. Ich hab einfach mal (2.0-like) ein Projekt bei shareyourbrain.com aufgesetzt und biete als Grundkapital 150 Ideenpunkte als Gewinn für die beste Idee an, wie es weitergehen könnte.

http://shareyourbrain.com/projects/?project=322

Der Dienst zum mindsharing ist zwar noch etwas arg beta aus (kann keine german Umlaute), aber ansonsten ist er schön einfach zu bedienen und man ist ohne Umweg sofort angemeldet.

Sehr geiler Schritt, Helge. Aber koennen wir dazu nicht einfach ein neues forum hier eroeffnen, dann muessen wir nicht die plattform wechseln??

Best, u*

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