"Wir nennen es Arbeit" ist ein Buch von den oben genannten Autoren, das vom Freiberuflertum und der sog. "digitalen Bohème" handelt. Ich denke es ist eine absolute Pflichtlektüre für jeden, der in der digitalen (Medien-)welt unterwegs ist. Es greift zwar viele Klischées auf, kann aber auch mit ihnen umgehen und sie in sinnvolle Zusammenhänge bringen. Es ist soetwas wie eine Erklärung dessen was "wir" seid Jahren machen und auch eine Art Mutmachung und "Du bist nicht alleine"-Signal.
Beschrieben wird die "junggebliebene", meißt sehr kreativ veranlagte Bohème (Worterklärung siehe Wikipedia) der Neuzeit, die sich mit digitalen Mitteln und Netzwerkstrukturen ein Arbeitsumfeld aufbaut, das viel individueller und organischer funktioniert, als die starre Arbeitswelt der Festanstellungen - allerdings auch viel unsicherer ist.
Absolut lesenswert, gibt es für 8,- € als Taschenbuchausgabe bei Amazon!
lg
Josia

