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Danke für diesen tollen Bericht. Nicht überfordert ;-)), sondern ein super Beispiel für den Unterschied für das Aufwachsen deiner Generation. Danke.
ich mache zurzeit ein duales studium bei der deutschen telekom und nutze bereits wie einige anderer studenten das internet zum lernen. einige sinnvolle plattformen wie das viruelle classroom wird von uns sehr stark benutzt(ist ein teil der "studienwerkzeuge", da man hier meist in gruppen fragen und probleme gut klären/lösen kann.des weiteren dient das classroom als kontaktportal zu den professoren, da hier auch virtuelle vorlesungen gehalten werden.
wie wir alle feststellen nimmt das internet bei den jugentlichen eine sehr hohe stellung ein, jeder möchte online sein und jeder möchte mit anderen leuten kommunizieren. die welt wird kleiner und das immer mehr. alles spielt sich in den eigenen vier wänden ab, kaum einer geht noch vor die tür, um sich mit freunden oder bekannten zu treffen und informationen auszutauschen. in meinen augen ist das internet ein segen und zu gleich gleich eine große gefahr, die virtualisierung der welt kommt und wir merken es kaum!
um vom thema nicht abzuschweifen möchte ich kurz meine sicht zum thema "Tools von Heute bestimmen das Lernen von Morgen" darstellen....
ich denke, dass das bildungssystem in deutschland heute noch sehr träge ist und das eine der grundlage einer geselschaft nämlich die bildung ganz klar vernachlässigt wird.
als ich mein fachabi an einem berufskollege gemacht habe, wurde die schule mit neuen desktop-pcs ausgestattet, elektronische tafeln wurden eingeführt. mehr als 5 milionen euro wurden für die modernisierung der schule eingesetzt; als ziel mehr schüler anzulocken. leider wurden diese neu beschafften möglichkeiten kaum bis gar nicht benutzt. die lehrer haben weiterhin die "altmodischen" methoden verwendet, weil denen die neue technik entwender nicht bekannt oder deren meinung nach uneffizient war. daher sollte man in meinen augen in erster linie die lehrer weiterbilden und denen methoden vermitteln, wie sie die neuen technologien effizient anwenden müssen. uns und den schülern sind die meisten technologien sehr gut bekannt. das einzige was wir lernen sprich beigebracht bekommen müssten ist der sinnvolle einsatz neuer technologien, um anfallende aufgaben besser zu lösen. immer wieder stelle ich fest, selbst heute während meines studiums ,dass viele professoren das classroom welches die seit langer zeit nutzen nicht optimal nutzen können, traurig aber war!
wie Leonie bereits erwähnte, es gibt beispiele aus anderen ländern, wo der einsatz heutiger technologien wunderbar klappt. man kan nur hoffen das deutschland(deutsche politiker) schnell aufwacht und somit den anschluss nicht zu verlieren.
wie wir alle feststellen nimmt das internet bei den jugentlichen eine sehr hohe stellung ein, jeder möchte online sein und jeder möchte mit anderen leuten kommunizieren. die welt wird kleiner und das immer mehr. alles spielt sich in den eigenen vier wänden ab, kaum einer geht noch vor die tür, um sich mit freunden oder bekannten zu treffen und informationen auszutauschen. in meinen augen ist das internet ein segen und zu gleich gleich eine große gefahr, die virtualisierung der welt kommt und wir merken es kaum!
um vom thema nicht abzuschweifen möchte ich kurz meine sicht zum thema "Tools von Heute bestimmen das Lernen von Morgen" darstellen....
ich denke, dass das bildungssystem in deutschland heute noch sehr träge ist und das eine der grundlage einer geselschaft nämlich die bildung ganz klar vernachlässigt wird.
als ich mein fachabi an einem berufskollege gemacht habe, wurde die schule mit neuen desktop-pcs ausgestattet, elektronische tafeln wurden eingeführt. mehr als 5 milionen euro wurden für die modernisierung der schule eingesetzt; als ziel mehr schüler anzulocken. leider wurden diese neu beschafften möglichkeiten kaum bis gar nicht benutzt. die lehrer haben weiterhin die "altmodischen" methoden verwendet, weil denen die neue technik entwender nicht bekannt oder deren meinung nach uneffizient war. daher sollte man in meinen augen in erster linie die lehrer weiterbilden und denen methoden vermitteln, wie sie die neuen technologien effizient anwenden müssen. uns und den schülern sind die meisten technologien sehr gut bekannt. das einzige was wir lernen sprich beigebracht bekommen müssten ist der sinnvolle einsatz neuer technologien, um anfallende aufgaben besser zu lösen. immer wieder stelle ich fest, selbst heute während meines studiums ,dass viele professoren das classroom welches die seit langer zeit nutzen nicht optimal nutzen können, traurig aber war!
wie Leonie bereits erwähnte, es gibt beispiele aus anderen ländern, wo der einsatz heutiger technologien wunderbar klappt. man kan nur hoffen das deutschland(deutsche politiker) schnell aufwacht und somit den anschluss nicht zu verlieren.
Hallo Leonie, hallo Aleksandar,
vielen Dank für Eure ausführlichen Einblicke. Was ich für mich persönlich da rüberschwingt ist, dass es eigentlich gar nicht so sehr die Tools sind. Die können noch so gut, produktiv, hipp sein - doch was am Ende zählt ist das Mitmachen von allen.
Das Mitmachen ist besonders wichtig bei denjenigen, die aufgrund ihres Alters, ihrer Position oder Funktion "vor" anderen stehen und ihnen etwas vermitteln sollen. Das können ein Lehrer oder Prof sein, das kann aber auch ein Chef im Unternehmen sein.
Solange diese "Vor"denker sich nicht zu einem gewissen Mindestmaß mit den Tools beschäftigen, und sie auch selbst einsetzen, führt das recht schnell zu einem digital gap. Das Nicht-Beschäftigen betrifft aber nicht nur die "Vor"denker sondern auch die Mitdenker / Mitarbeiter - auch die müssen sich davon abkehren nur immer mit den alten Verfahren wiederzukäuen.
Kurz zwei Beispiele:
a) Ich studiere momentan neben meinem Job im Fernstudium Public Relations. Das Fernstudium läuft zwar "übers Internet", aber wir bekommen zu Anfang des Monats einen Studienbrief (gedruckt) und Aufgaben dazu, die wir zum Ende des Monats per Email abliefern müssen. Es gibt zwar ein Forum und die Möglichkeit zum Chat, was aber von den Teilnehmern recht wenig genutzt wird. Vor kurzem noch fragte mich jemand im Gespräch sinngemäß: "Ist das Studium nicht ziemlich 1.0?" Ja, das betrifft das Studium selbst, aber auch andere Teilnehmer.
b) Im Job erlebe ich immer wieder, dass sowohl Führungskräfte als auch Mitarbeiter Emails ausdrucken, handschriftlich darauf Notizen niederschreiben und mit einem "Bitte Rücksprache" auf dem Schreibtisch des Mitarbeiters / Kollegen hinterlegen. Manche sind so innovativ, das einzuscannen und per Email zurückzuschicken... Von neuen Tools wie sozialen Netzwerken gar nicht zu reden (wobei oft die IT eher Verhinderer als Informationstechnologist ist).
Eigentlich sollten die Digital Immigrants (Lehrer, Profs, Chefs) soweit sein, dass sie im Dialog (sowohl digital als auch persönlich) eine Führungs- und Leitfunktion ausüben und nicht nur Wissen und Aufgaben vermitteln. Viele Chefs werden aber immer noch Chefs, weil Sie fachlich sehr gut sind und nicht, weil sie gut führen können. Das bisschen Führung gibts auf einem Zwei-Tage-Seminar und macht man anschließend nebenbei...
Wichtig ist der Dialog zwischen oben und unten (Hierarchien) sowie rechts und links (Silos), damit Kreativität für das jeweilige Umfeld (Schule, Studium, Job) entsteht.
Daher sehe ich jeweils die obere Führung (Bildungsministerien, Unternehmensleitungen) in der Pflicht für ein innovatives Umfeld bei den Menschen zu sorgen und nicht nur auf die Technik / Software zu schauen. Doch viel zu oft wird nicht geleitet oder geführt sondern administriert.
Liebe Grüße
Frank
vielen Dank für Eure ausführlichen Einblicke. Was ich für mich persönlich da rüberschwingt ist, dass es eigentlich gar nicht so sehr die Tools sind. Die können noch so gut, produktiv, hipp sein - doch was am Ende zählt ist das Mitmachen von allen.
Das Mitmachen ist besonders wichtig bei denjenigen, die aufgrund ihres Alters, ihrer Position oder Funktion "vor" anderen stehen und ihnen etwas vermitteln sollen. Das können ein Lehrer oder Prof sein, das kann aber auch ein Chef im Unternehmen sein.
Solange diese "Vor"denker sich nicht zu einem gewissen Mindestmaß mit den Tools beschäftigen, und sie auch selbst einsetzen, führt das recht schnell zu einem digital gap. Das Nicht-Beschäftigen betrifft aber nicht nur die "Vor"denker sondern auch die Mitdenker / Mitarbeiter - auch die müssen sich davon abkehren nur immer mit den alten Verfahren wiederzukäuen.
Kurz zwei Beispiele:
a) Ich studiere momentan neben meinem Job im Fernstudium Public Relations. Das Fernstudium läuft zwar "übers Internet", aber wir bekommen zu Anfang des Monats einen Studienbrief (gedruckt) und Aufgaben dazu, die wir zum Ende des Monats per Email abliefern müssen. Es gibt zwar ein Forum und die Möglichkeit zum Chat, was aber von den Teilnehmern recht wenig genutzt wird. Vor kurzem noch fragte mich jemand im Gespräch sinngemäß: "Ist das Studium nicht ziemlich 1.0?" Ja, das betrifft das Studium selbst, aber auch andere Teilnehmer.
b) Im Job erlebe ich immer wieder, dass sowohl Führungskräfte als auch Mitarbeiter Emails ausdrucken, handschriftlich darauf Notizen niederschreiben und mit einem "Bitte Rücksprache" auf dem Schreibtisch des Mitarbeiters / Kollegen hinterlegen. Manche sind so innovativ, das einzuscannen und per Email zurückzuschicken... Von neuen Tools wie sozialen Netzwerken gar nicht zu reden (wobei oft die IT eher Verhinderer als Informationstechnologist ist).
Eigentlich sollten die Digital Immigrants (Lehrer, Profs, Chefs) soweit sein, dass sie im Dialog (sowohl digital als auch persönlich) eine Führungs- und Leitfunktion ausüben und nicht nur Wissen und Aufgaben vermitteln. Viele Chefs werden aber immer noch Chefs, weil Sie fachlich sehr gut sind und nicht, weil sie gut führen können. Das bisschen Führung gibts auf einem Zwei-Tage-Seminar und macht man anschließend nebenbei...
Wichtig ist der Dialog zwischen oben und unten (Hierarchien) sowie rechts und links (Silos), damit Kreativität für das jeweilige Umfeld (Schule, Studium, Job) entsteht.
Daher sehe ich jeweils die obere Führung (Bildungsministerien, Unternehmensleitungen) in der Pflicht für ein innovatives Umfeld bei den Menschen zu sorgen und nicht nur auf die Technik / Software zu schauen. Doch viel zu oft wird nicht geleitet oder geführt sondern administriert.
Liebe Grüße
Frank
Die Manager von heute sind meist fachlich sehr kompetent, die sozialen Fähigkeiten spielen dabei jedoch selten eine Rolle.
Zwar wird sicherlich auch darauf geachtet, dass sich dieser Mensch zu benehmen weiß. Ob er jedoch anderen ein Vorbild sein kann, und zwar nicht nur, was Ehrgeiz, Perfektion, Aufopferung und Zielstrebigkeit angeht, ist bei den wenigsten als Eigenschaft vorhanden.
Führungskräfte von heute werden durch die Gesellschaft zum Egoismus getrimmt. Wie aber soll eine Firma langfristig gut laufen, wenn an der Spitze ein Mensch oder mehrere sitzen, denen es wichtiger ist, die Jahresprämie zu erhalten, statt ihr eingenommenes Geld halbwegs gerecht zu verteilen?!
Woran es also mangelt, sind nicht die Technologien zum Austausch, sondern noch immer viel mehr die Menschen, die damit wirklich umgehen können, sie als Kommunikationsmittel nutzen und anderen den Nutzen darin vermitteln.
Klar kann heutzutage jeder mit einem Computer umgehen.
Aber wir befinden uns auf Messers Schneide.
Das Internet kann beides sein:
Kommunikationsmittel, aber auch Mittel, um sich vollkommen von der Welt abzuspalten, sich abzulenken und keinen Kontakt mehr mit anderen aufzunehmen.
Die Kinder von heute sind dafür mehr und mehr anfällig, weil nicht jeder die Möglichkeiten des Internets kennt. Niemand bringt sie ihnen bei, wenn sie sie nicht selbst entdecken.
WOW ist dafür wohl das beste Beispiel. Ich kenne viele, die dieses Spiel spielen oder gespielt haben. Einige verfluchen es, andere sind begeistert.
Die Frage bleibt, ist es völlige Isolation oder doch ein Mittel, um mit anderen in Kontakt über Headset, einen Gegner auszuschalten?!
Lehrer und Führungskräfte müssten besser geschult werden, um bereits Kindern zu zeigen, was das Internet alles bietet.
Wenige, die ich kenne, tauschen sich in Foren aus, obwohl es so eine wundervolle Einrichtung ist, um Fragen zu stellen und Informationen und Hilfe zu erhalten.
Die Kinder kennen es oft nicht oder haben noch keinen Spaß am Schreiben.
Diese Begeisterung für den Austausch mit Menschen übers Internet sollte in Schulen vermittelt werden.
Außerdem sollte man Lehrern die Möglichkeiten des Internets zeigen, damit sie ihre Schüler bestmöglich betreuen können und für Fragen immer ansprechbar sind, auch wenn sie nicht in der Schule sitzen.
Wieso zum Beispiel können sich Schüler nicht abends bei den Hausaufgaben mit dem Lehrer unterhalten? Ein kurzer Satz bei MSN, der Lehrer antwortet und schon besteht ein Austausch und der Schüler kann nicht am nächsten Tag sagen, erhätte die Hausaufgaben nicht verstanden.
Gleichzeitig könnte er sich mit seinen Freunden über die Aufgaben unterhalten und neue Ansätze und Ideen bekommen.
Wieso wird das Internet nicht so genutzt???
Stattdessen werden viele Lehrer Gegner neuer Techniken, weil diese die Schüler angeblich vom Lernen abhalten. Das ist ein Irrtum, wenn man weiß, wie man das Internet richtig nutzt und dies den Schülern auch beibringt.
In vielen Studiengängen wird dies bereits betrieben. An Schulen, dem Ort, an dem wir am meisten lernen sollen und der darüber entscheidet, ob wir überhaupt jemals studieren dürfen, wird auf alte Methoden zurückgegriffen, weil keiner sich die Mühe macht oder gelernt hat, zu lehren, wie man die neuen Technologien anwendet und ausnutzt.
Wir befinden uns in einem Zeitalter, in dem genau dies uns von den führenden Ländern der Pisa-Studie unterscheidet. Wir haben noch nicht begriffen, dass wir die neuen Techniken nutzen müssen, um auf dem Weltmarkt weiterhin an der Spitze zu sein und unser Land zu einer Führungsnation mit Akademikern zu machen.
Solange wir noch produzieren, Rohstoffe und eigene Produkte exportieren können, haben wir noch kein Problem.
Deutschland entwickelt sich jedoch immer mehr zu einer Nation, die im Kampf um billige Preise nicht mehr mithalten kann, weil unsere Arbeiter zu teuer sind.
Wir müssen also langsam oder am besten sehr schnell umschalten und das Internet nutzen, um die Führungskräfte und Angestellten von morgen zu wissensstarken, variablen und innovativen Denkern zu machen.
Wie sollen wir innovativ sein, wenn es noch immer so viele Bereiche um World Wide Web gibt, die die Mehrheit gar nicht kennen und damit nicht umgehen können.
Je früher wir all das kennenlernen, desto besser sind wir später gerüstet und desto schneller lernen wir wieder neues..
Wahrscheinlich müsste das ganze Pädagogikstudium umgekrempelt werden, um dies durchzusetzen.
Ist es uns das wert? All der Aufwand, all die Mehrkosten, all die Erneuerungen?
Ja! Das sollte es Wert sein, wenn wir im Kampf um Aufträge und Arbeitsplätze in der globalen Welt weiterhin vorne dabei sein wollen!
Zwar wird sicherlich auch darauf geachtet, dass sich dieser Mensch zu benehmen weiß. Ob er jedoch anderen ein Vorbild sein kann, und zwar nicht nur, was Ehrgeiz, Perfektion, Aufopferung und Zielstrebigkeit angeht, ist bei den wenigsten als Eigenschaft vorhanden.
Führungskräfte von heute werden durch die Gesellschaft zum Egoismus getrimmt. Wie aber soll eine Firma langfristig gut laufen, wenn an der Spitze ein Mensch oder mehrere sitzen, denen es wichtiger ist, die Jahresprämie zu erhalten, statt ihr eingenommenes Geld halbwegs gerecht zu verteilen?!
Woran es also mangelt, sind nicht die Technologien zum Austausch, sondern noch immer viel mehr die Menschen, die damit wirklich umgehen können, sie als Kommunikationsmittel nutzen und anderen den Nutzen darin vermitteln.
Klar kann heutzutage jeder mit einem Computer umgehen.
Aber wir befinden uns auf Messers Schneide.
Das Internet kann beides sein:
Kommunikationsmittel, aber auch Mittel, um sich vollkommen von der Welt abzuspalten, sich abzulenken und keinen Kontakt mehr mit anderen aufzunehmen.
Die Kinder von heute sind dafür mehr und mehr anfällig, weil nicht jeder die Möglichkeiten des Internets kennt. Niemand bringt sie ihnen bei, wenn sie sie nicht selbst entdecken.
WOW ist dafür wohl das beste Beispiel. Ich kenne viele, die dieses Spiel spielen oder gespielt haben. Einige verfluchen es, andere sind begeistert.
Die Frage bleibt, ist es völlige Isolation oder doch ein Mittel, um mit anderen in Kontakt über Headset, einen Gegner auszuschalten?!
Lehrer und Führungskräfte müssten besser geschult werden, um bereits Kindern zu zeigen, was das Internet alles bietet.
Wenige, die ich kenne, tauschen sich in Foren aus, obwohl es so eine wundervolle Einrichtung ist, um Fragen zu stellen und Informationen und Hilfe zu erhalten.
Die Kinder kennen es oft nicht oder haben noch keinen Spaß am Schreiben.
Diese Begeisterung für den Austausch mit Menschen übers Internet sollte in Schulen vermittelt werden.
Außerdem sollte man Lehrern die Möglichkeiten des Internets zeigen, damit sie ihre Schüler bestmöglich betreuen können und für Fragen immer ansprechbar sind, auch wenn sie nicht in der Schule sitzen.
Wieso zum Beispiel können sich Schüler nicht abends bei den Hausaufgaben mit dem Lehrer unterhalten? Ein kurzer Satz bei MSN, der Lehrer antwortet und schon besteht ein Austausch und der Schüler kann nicht am nächsten Tag sagen, erhätte die Hausaufgaben nicht verstanden.
Gleichzeitig könnte er sich mit seinen Freunden über die Aufgaben unterhalten und neue Ansätze und Ideen bekommen.
Wieso wird das Internet nicht so genutzt???
Stattdessen werden viele Lehrer Gegner neuer Techniken, weil diese die Schüler angeblich vom Lernen abhalten. Das ist ein Irrtum, wenn man weiß, wie man das Internet richtig nutzt und dies den Schülern auch beibringt.
In vielen Studiengängen wird dies bereits betrieben. An Schulen, dem Ort, an dem wir am meisten lernen sollen und der darüber entscheidet, ob wir überhaupt jemals studieren dürfen, wird auf alte Methoden zurückgegriffen, weil keiner sich die Mühe macht oder gelernt hat, zu lehren, wie man die neuen Technologien anwendet und ausnutzt.
Wir befinden uns in einem Zeitalter, in dem genau dies uns von den führenden Ländern der Pisa-Studie unterscheidet. Wir haben noch nicht begriffen, dass wir die neuen Techniken nutzen müssen, um auf dem Weltmarkt weiterhin an der Spitze zu sein und unser Land zu einer Führungsnation mit Akademikern zu machen.
Solange wir noch produzieren, Rohstoffe und eigene Produkte exportieren können, haben wir noch kein Problem.
Deutschland entwickelt sich jedoch immer mehr zu einer Nation, die im Kampf um billige Preise nicht mehr mithalten kann, weil unsere Arbeiter zu teuer sind.
Wir müssen also langsam oder am besten sehr schnell umschalten und das Internet nutzen, um die Führungskräfte und Angestellten von morgen zu wissensstarken, variablen und innovativen Denkern zu machen.
Wie sollen wir innovativ sein, wenn es noch immer so viele Bereiche um World Wide Web gibt, die die Mehrheit gar nicht kennen und damit nicht umgehen können.
Je früher wir all das kennenlernen, desto besser sind wir später gerüstet und desto schneller lernen wir wieder neues..
Wahrscheinlich müsste das ganze Pädagogikstudium umgekrempelt werden, um dies durchzusetzen.
Ist es uns das wert? All der Aufwand, all die Mehrkosten, all die Erneuerungen?
Ja! Das sollte es Wert sein, wenn wir im Kampf um Aufträge und Arbeitsplätze in der globalen Welt weiterhin vorne dabei sein wollen!
am 09.11.2008 von Leonie Schlick bearbeitet.
Mir stellt sich die Frage bei all diesen Diskussionen in wie weit wir mit unseren Beiträgen konkret etwas verändern können?
Da ich recht neu hier bin, würde ich gerne wissen, ob auf solchen Veranstalltungen wie das heutige OpenSource solche Themen konkretisiert werden und ein austausch mit Führungskräften hergestellt werden kann?
Es ist einerseits toll wenn man seine Ideen und Meinungen offen darlegen kann, jedoch ist der ganze Aufwand dies niederzuschreiben bzw. sich darüber Gedanken zu machen sinnlos, wenn diese nicht irgendwie umgesetzt werden könnten.
Abschließend möchte ich noch erwähnen, dass es mir immer wieder auffällt das viele sogenannte Manager und Führungskräfte einfach überfordert sind mit den heutigen Möglichkeiten und wenn man ganz ehrlich ist, weist man manchmal selber nicht nimmt man bei einer Präsentation bsp. eine Pinwand und ein Flipchart oder baut man die Präsentation nur weil es "mode" ist doch in PowerPoint auf. Man sollte vermeiden mit Kanonen auf Spatzen zu schießen, sprich die neusten Möglichkeiten zwingend in jeder Lage einsetzen.
Mir fehlen im Berufsleben Angebote / Kurse, die einem den Einsatz heutiger Medien sinnvoll als Hilfswerkzeuge vermitteln, sodass man wie eben erwähnt nicht sprichwörtlich mit Kanonen auf Spatzen schießt.
Da ich recht neu hier bin, würde ich gerne wissen, ob auf solchen Veranstalltungen wie das heutige OpenSource solche Themen konkretisiert werden und ein austausch mit Führungskräften hergestellt werden kann?
Es ist einerseits toll wenn man seine Ideen und Meinungen offen darlegen kann, jedoch ist der ganze Aufwand dies niederzuschreiben bzw. sich darüber Gedanken zu machen sinnlos, wenn diese nicht irgendwie umgesetzt werden könnten.
Abschließend möchte ich noch erwähnen, dass es mir immer wieder auffällt das viele sogenannte Manager und Führungskräfte einfach überfordert sind mit den heutigen Möglichkeiten und wenn man ganz ehrlich ist, weist man manchmal selber nicht nimmt man bei einer Präsentation bsp. eine Pinwand und ein Flipchart oder baut man die Präsentation nur weil es "mode" ist doch in PowerPoint auf. Man sollte vermeiden mit Kanonen auf Spatzen zu schießen, sprich die neusten Möglichkeiten zwingend in jeder Lage einsetzen.
Mir fehlen im Berufsleben Angebote / Kurse, die einem den Einsatz heutiger Medien sinnvoll als Hilfswerkzeuge vermitteln, sodass man wie eben erwähnt nicht sprichwörtlich mit Kanonen auf Spatzen schießt.
Wenn ich mir das alles anschaue bleibt für mich die Bottom Line:
Die Welt ändert und vernetzt sich durch das Internet immer schneller. Und wir Menschen kommen im großen und ganzen nicht hinterher.
Die Welt ändert und vernetzt sich durch das Internet immer schneller. Und wir Menschen kommen im großen und ganzen nicht hinterher.
Ja, es ist allerdings sehr schwer, immer auf dem Laufenden zu bleiben und die neusten Errungenschaften zu kennen.
Die große Vielfalt macht es so unübersichtlich.
@Aleks:
Es stimmt, man neigt irgendwann dazu, über alles und jeden zu reden, zu diskutieren und sich Wunschbilder auszudenken. Mag sein, dass es eine Illusion ist. Reines Wunschdenken ohne Fundament.
Sinnlos wird es aber erst dann, wenn das Wunschbild keine Realisierungsmöglichkeiten hat, weil man nicht die richtigen Leute kennt, die diesen Gedanken umsetzen könnten. Mit all dem Reden beabsichtigt man doch nur eins:
Andere Menschen finden, die ebenso denken wie man selbst und die einen im gemeinsamen Austausch auf Mängel und Fehler des Wunschbildes hinweisen, sodass man evtl. feststellt, dass es wirklich bei einem Traum bleiben sollte, weil die Realität anders ist.
Hier aber geht es um ein Thema, das schon an ein paar Ecken in Angriff genommen wurde und erfolgreich ist. Es gibt bereits einige private Schulen in Deutschland, die mit neuen Konzepten arbeiten und auch einen anerkannten Abschluss anbieten. Sie sind kostenpflichtig, jedoch hängt der Betrag vom Einkommen der Eltern ab.
Ich will damit sagen, dass es bei diesem Thema ständige Diskussion geben MUSS!
WO das passiert und WER das macht, ist eine andere Sache..
Ich komme frisch aus der Schule und hab noch ziemlich live in Erinnerung, was da alles schief läuft. Ebenso weiß ich, wie ich es mir besser vorstelle und was es alles für Alternativen gibt.
Ich allein jedoch kann tatsächlich nichts tun. Das ist wahr.
Aber gerade deshalb suche ich ja hier Menschen, die sich ebenso für dieses Thema interessieren und mit Glück mehr Einfluss und Möglichkeiten haben als ich.
Aber ich muss dir Recht geben: NUR über Theorien zu sprechen, bringt nichts. Dann muss geplant werden, was wir brauchen, um den nächsten Schritt zu machen und wirklich etwas in die Tat umzusetzen.
Die große Vielfalt macht es so unübersichtlich.
@Aleks:
Es stimmt, man neigt irgendwann dazu, über alles und jeden zu reden, zu diskutieren und sich Wunschbilder auszudenken. Mag sein, dass es eine Illusion ist. Reines Wunschdenken ohne Fundament.
Sinnlos wird es aber erst dann, wenn das Wunschbild keine Realisierungsmöglichkeiten hat, weil man nicht die richtigen Leute kennt, die diesen Gedanken umsetzen könnten. Mit all dem Reden beabsichtigt man doch nur eins:
Andere Menschen finden, die ebenso denken wie man selbst und die einen im gemeinsamen Austausch auf Mängel und Fehler des Wunschbildes hinweisen, sodass man evtl. feststellt, dass es wirklich bei einem Traum bleiben sollte, weil die Realität anders ist.
Hier aber geht es um ein Thema, das schon an ein paar Ecken in Angriff genommen wurde und erfolgreich ist. Es gibt bereits einige private Schulen in Deutschland, die mit neuen Konzepten arbeiten und auch einen anerkannten Abschluss anbieten. Sie sind kostenpflichtig, jedoch hängt der Betrag vom Einkommen der Eltern ab.
Ich will damit sagen, dass es bei diesem Thema ständige Diskussion geben MUSS!
WO das passiert und WER das macht, ist eine andere Sache..
Ich komme frisch aus der Schule und hab noch ziemlich live in Erinnerung, was da alles schief läuft. Ebenso weiß ich, wie ich es mir besser vorstelle und was es alles für Alternativen gibt.
Ich allein jedoch kann tatsächlich nichts tun. Das ist wahr.
Aber gerade deshalb suche ich ja hier Menschen, die sich ebenso für dieses Thema interessieren und mit Glück mehr Einfluss und Möglichkeiten haben als ich.
Aber ich muss dir Recht geben: NUR über Theorien zu sprechen, bringt nichts. Dann muss geplant werden, was wir brauchen, um den nächsten Schritt zu machen und wirklich etwas in die Tat umzusetzen.
Ich bin 34 und unterrichte ab-20-jährige-StudentInnen an der Fachhochschule Heidelberg. Ich blogge, youtube, twittere und mache alles erdenkliche, um mit Neuen Medien zu arbeiten (www.box.net, www.systemtheorie-heidelberg.de, www.slideshare.net, usw.). Meine 6-semestrige Erfahrung: Ich bin viel zu technisch. Viele Studenten begnügen sich mit studivz, vielleicht auch icq, manche schauen youtube, aber das wars auch. Was ist da los? Ich dachte immer, das Land sei von Digital Natives überschwemmt und dann finde ich kaum was vor... Versteh die Welt nicht mehr.
Gruß,
Tobias
Gruß,
Tobias
@Tobias
LOL, das ist auch mein Eindruck.
Ich seh die ganzen Tools eher als Vernetzung von "Experten". Nicht mehr und nicht weniger (zu mindest zur Zeit)...
LOL, das ist auch mein Eindruck.
Ich seh die ganzen Tools eher als Vernetzung von "Experten". Nicht mehr und nicht weniger (zu mindest zur Zeit)...
@Tobias:
Genau das ist der Punkt: Schon letztes Jahr auf dem IT-Gipfel ist mir aufgefallen, dass die Digital Natives, die dort vertreten waren, eigentlich nicht repräsentativ für ihre Generation sind.
Mag sein, dass sie die neue Entwicklung der Jugend darstellen, aber es stellt sich die Frage, ob all diese Tools wirklich jeden erreichen oder ob es sich dabei doch immer um einen "Treffpunkt von Experten" handeln wird.
In meinem Freundeskreis beschäftigt sich niemand so intensive mit Web 2.0. Es interessiert sie nicht einmal. Sie begnügen sich mit StudiVz, um Kontakt zu Freunden zu halten und chatten über msn.
Nicht mal unter meinen Kommilitonen (ich studiere Informatik!!) finde ich viele Leute, die sich mit mehr als Facebook auseinandersetzen wollen und die Tools als Chance sehen.
An der Uni benutzen wir moodle, aber niemand ist davon begeistert. Ansonsten lernt man mit einem ganz normalen Skript, das wir als PDF erhalten und sich jeder ausdruckt, weil man nur bei einem realen Druck Zeilen markieren und so schön im Text herum malen kann.
Da könnte sich einem schon mal die Frage stellen, was dieser Hype eigentlich soll. Ist es nun wichtig, sich um das "Warum wird es doch nicht so angenommen" zu kümmern oder lieber darum, was die neue Generation (und zwar die gesamte) wirklich will und vor allem braucht?
Müssen der Jugend von heute nun alle Tools auf Teufel komm raus näher gebracht werden oder bleibt man bei den alten Methoden und passt diese nur ein wenig an die heutigen technischen Möglichkeiten an?
Genau das ist der Punkt: Schon letztes Jahr auf dem IT-Gipfel ist mir aufgefallen, dass die Digital Natives, die dort vertreten waren, eigentlich nicht repräsentativ für ihre Generation sind.
Mag sein, dass sie die neue Entwicklung der Jugend darstellen, aber es stellt sich die Frage, ob all diese Tools wirklich jeden erreichen oder ob es sich dabei doch immer um einen "Treffpunkt von Experten" handeln wird.
In meinem Freundeskreis beschäftigt sich niemand so intensive mit Web 2.0. Es interessiert sie nicht einmal. Sie begnügen sich mit StudiVz, um Kontakt zu Freunden zu halten und chatten über msn.
Nicht mal unter meinen Kommilitonen (ich studiere Informatik!!) finde ich viele Leute, die sich mit mehr als Facebook auseinandersetzen wollen und die Tools als Chance sehen.
An der Uni benutzen wir moodle, aber niemand ist davon begeistert. Ansonsten lernt man mit einem ganz normalen Skript, das wir als PDF erhalten und sich jeder ausdruckt, weil man nur bei einem realen Druck Zeilen markieren und so schön im Text herum malen kann.
Da könnte sich einem schon mal die Frage stellen, was dieser Hype eigentlich soll. Ist es nun wichtig, sich um das "Warum wird es doch nicht so angenommen" zu kümmern oder lieber darum, was die neue Generation (und zwar die gesamte) wirklich will und vor allem braucht?
Müssen der Jugend von heute nun alle Tools auf Teufel komm raus näher gebracht werden oder bleibt man bei den alten Methoden und passt diese nur ein wenig an die heutigen technischen Möglichkeiten an?
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