"Vom Bildungssystem von heute zur lernenden Organisation von morgen"
Das Bildungssystem von heute beinhaltet die familiäre Erziehung (man beachte dabei die unterschiedlichsten Kulturen weltweit, inklusive der vielfach verbreiteten Kinderarbeit und der Besuch von mehr oder weniger "guten" Schulen, die von ärmeren Eltern kaum finanziert werden können, aber als Ausweg aus der Armut propagiert werden), die Einflüsse der Medien, die Formen der Freizeitgestaltung (Netzwerke von Freunden, Alltag etc.), Kindergarten, Schule, Berufsausbildung etc.
Zu einer lernenden Organisation von morgen?
Deutschland - oder die global Village - als Organisation?
Was sollten wir über Bord schmeißen, was sollten wir behalten, was sollte verändert oder neu erfunden werden?
Wo wollen wir hin, was sind die Ziele auf die wir uns einigen können - oder etwa sollten?
Mein Beitrag ist das Cleverle-Netz.:
Grundlage sind die individuellen Anlage,, Potenziale, Begabungen, Talente und das natürliche Bestreben diese aus eigener Kraft, eigenem Antrieb zu entfalten. Diese Bestreben bedarf eines förderlichen Umfelds, welches in der Familie grundgelegt werden kann.
Kinder suchen bald neue stimulierende Kontakte, um ihren spontanen Interessen nach zu gehen. Sie bilden synergetische Netzwerke aus eigenem Antrieb.
Nun kommt es darauf an, dass sie in einer Gesellschaft aufwachsen, die ihnen bei diesem Prozess zur Seite steht und ihnen eine humorvolle, intelligente und spannende Sphäre bereitet in der sie ihre Ideen und Projekte mit Neugierde, Kreativität, Mut, Tatendrang, Unternehmergeist etc. selbstbestimmt nachgehen können.
Da die wichtigsten Voraussetzungen vom "unerzogenen" (= natürlich veranlagten) Kind selbst ausgehen, bezeichne ich sie als Cleverle.
Diese Cleverness steht z.B. in großer Gefahr, in unserem "Bildungssystem von heute" nicht genutzt, beachtet und sogar unterdrückt zu werden - nur, damit ein Unterricht mit 30 (oder viel mehr) Schülern funktionieren kann. Ein Cleverle will, ein Schüler muss.
Das Cleverle-Netz geht in seinen Überlegungen vom Einzelnen aus, in dem sich wahre Kurrikulum befindet.
Das Kurrikulum manifestiert sich in Interessen, Ideen, Plänen, Zielen. Es ist abhängig vom Umfeld, von Einflüssen im Alltag. Ist ein Thema gefunden, entwickelncleverle individuelle synergetischen Netzwerke, um die momentanen Themenbereiche zu dynamisieren. Die systematische Förderung geht somit vom Einzelnen aus.
Eine Orientierung bezüglich aller denkbaren Kompetenzbereiche, die in pädagogisch sinnvollen Schritten strukturiert ist, bietet der probeweise ins Netz gestellte EDEJU-Atlas, der sich per Wikki-Prozess füllen soll. Bislang ist der EDEJU-Atlas als Skizze und Diskussionsgrundlage online. An der Weiterentwicklung wird gearbeitet. Die allgemeine Nutzung steht also noch aus.
Wer sich die Praxis des Cleverle-Netzes anschauen will, findet sie unter www.Denzlinger-Cleverle.de. Dort sind bereits die ersten weltweiten Cyber-Cleverle zu sehen.
Hinter jedem Namen der Cleverle befindet sich eine Homepage, die von den Cleverle selbst gestaltet ist. Einige benutzen Skype um sich mit anderen Cleverle auszutauschen. Insbesondere natürlich die Cyber-Cleverle. Dort präsentieren sie ihre Projekte. Man findet Cleverle ab 2 Jahren, Jugendliche und einige Erwachsene, da das Konzept als lebenslanger Prozess der Persönlichkeitsentwicklung angelegt ist.
Oberes Ziel ist der "lebenstüchtige Lebenskünstler".
Dazu aber gerne mehr, sobald sich eine kleine Interessentengruppe einfindet.
Der IT-Gipfel brachte mich auf diesen interessanten Blog. Ich konnte beim Open Space mitmachen. Auf der Seite www.EDEJU.de werde ich unter AKTUELLES einige Eindrücke vom IT-Gipfel in den nächsten Tagen veröffentlichen.
Allen ein herzliches Dankeschön!
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