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Fernsehen im Jahre 2012

AutorBeitrag

am 19.06.2009 geschrieben am 19.06.2009 geschrieben

Diese Art der Interaktion sehe ich 2012 noch nicht.
Dann müßte das Fernsehen bidirektional Multicast arbeiten können und nicht, wie momentan noch, im simplex broadcast Betrieb.
Außerdem, wer produziert schon mehrere Sequenzen. Für ein paar Projekte seh ich das sicherlich kommen.
Und will ich das überhaupt?
Wo bleibt dann die Spannung im Film?
Ne, da spiel ich lieber Computerspiele, da hab ich diese Entscheidungsfreiheit heute schon.
:))

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am 19.06.2009 geschrieben am 19.06.2009 geschrieben

2012 sehe ich es auch noch nicht, nur: Wenn die Player der Fernsehbranche nicht daran glauben, dass irgendwer diese Wahlfreiheit will (und im Moment denken sie so), dann werden sie auch nicht in Sachen investieren, die das später möglich machen.

Ich hatte mir ja (auch von Computerspielen beeinflusst) noch wildere Entscheidungsszenarien für Fernsehen überlegt. So habe ich in einem Roman mal beschrieben, dass die Schauspieler der Zukunft nur noch ihre Avatare verleasen und selbst dann nur noch am Pool rumliegen. Der Zuschauer wählt später einfach vor dem Start des Films, mit welchem Schauspieler er ihn sehen will, der Avatar wird in das Ablaufgerüst eingerechnet und voila . . . Man kann sich da spaßige Kombinationen überlegen.

Aber auch das . . . noch nicht 2012

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am 19.06.2009 geschrieben am 19.06.2009 geschrieben

Dann muss ich mir auch noch aussuchen, welche Schauspieler dort eingesetzt werden?
Ohje, ich hab sowieso schon ein Problem mit meinem Namensgedächtniss..
Und vermutlich werden so wohl keine Schauspieler mehr entdeckt werden, zumindest als Stars bei einem Massenpublikum.
Ich denke, im Moment wird noch der Interaktionswille des Publikums überschätzt.
Ist es nicht viel eifnacher, sich berieseln zu lassen?
Anstatt sich lange Gedanken zu machen?
Und einen Film schlechtreden würde auch nichtmehr gehen, denn daran bin ich ja selbst schuld
:))

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am 19.06.2009 geschrieben am 19.06.2009 geschrieben

Also für die Nummer mit dem Namensgedächtnis gibt es ja visuelle Auswahlhilfen. Schließlich sucht man sich heute schon beim Rennspiel sein Auto aus und sonst seinen Avatar.
Ob das für neu zu entdeckende Talente negativ ist, weiß ich gar nicht. Heute sind die Topstars im Kino so dominant, dass es schwierig ist, neue in die Produktionen zu bekommen (siehe die Schlußsequenz von Altmans "The Player"). In so neuartigen Spielfilmen wie geschildert könnte ich mir neue Talente von meinem Virtuellen Assistenten vorschlagen lassen. Und dann startet die Berieselung . . . ..

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am 19.06.2009 geschrieben am 19.06.2009 geschrieben

Obwohl das dann auch wieder eine Marktlücke bietet.

Ich selbst kann mir sowas nicht ausdenken.
Aber in meinem RSS Feed hab ich dann den einen oder anderen Kreativen Kopf, dessen Konfigurationen einfach sagenhaft sind.
Und schon machts wieder mehr Spaß
:))

Ich Spiel keine Rennspiele, das mit den Autokonfigurieren hab ich bei NfS schon aufgegeben und lieber sein lassen;)

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am 19.06.2009 geschrieben am 19.06.2009 geschrieben

"Georg Auernhammer":

Diese Art der Interaktion sehe ich 2012 noch nicht.
Dann müßte das Fernsehen bidirektional Multicast arbeiten können und nicht, wie momentan noch, im simplex broadcast Betrieb.
Außerdem, wer produziert schon mehrere Sequenzen. Für ein paar Projekte seh ich das sicherlich kommen.
Und will ich das überhaupt?
Wo bleibt dann die Spannung im Film?
Ne, da spiel ich lieber Computerspiele, da hab ich diese Entscheidungsfreiheit heute schon.
:))



Wo bleibt dann da die Spannung??? Ich stelle es mir noch viel spannender vor, wenn ich selbst entscheiden muß, wer z.B. mit wessen Freund anbandelt...denn dann frag ich mich im Nachinein "was wäre wenn ich anders entschieden hätte"....und dass die Nachfrage noch nicht da ist würde ich bestreiten, denn ja, es gibt es Publikum, dass sich nach der Arbeit z.B. nur berieseln lassen will, aber es gibt auch genügend, denen so langweilig ist, dass sie den ganzen Samstag und Sonntag dazu nutzen Strategiespiele zu spielen, die ja z.T. soweit ich weíß schon ähnliche Entscheidungsszenarien enthalten...

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am 19.06.2009 geschrieben am 19.06.2009 geschrieben

Ja, genau..dann spiel ich lieber ne Runde Civ .. oder du als Frau Sims;)
Aber dafür brauch ich kein Fernsehen
:))

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am 19.06.2009 geschrieben am 19.06.2009 geschrieben

@Georg:

Ich sehe, wir haben vielleicht doch einen ähnlichen Gaming-Geschmack (bin nebenbei Moderator eines Gaming-Portal bei XING: https://www.xing.com/net/simbizz/ )

Grüße
Stephan
www.VReedom.com

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am 25.06.2009 geschrieben am 25.06.2009 geschrieben

Bis 2012 sind es ja nur drei Jahre. Also drei Staffeln DSDS und bis dahin wird sich das Fernsehen nicht komplett verändert haben. Ich bin übrigens kein Freund der Castingshow, aber für die Rechung ein ganz gutes Beispiel.

Vielmehr wird es mehr und mehr begleitende Angebote zu den klassischen Sendungen im Netz geben und man wird sich die einzelnen Shows, Serien und Highlights auch online einfacher abrufen können.

Auch wenn hier im Forum die meisten Nutzer mit einem Smartphone in der Tasche leben, so gibt es halt auch noch genug Menschen mit einem Nokia 3210, welche mit einem Dienst wie Twitter total überfordert sind.

Dennoch wird eine große Chance von Sendungen im Internet liegen, weil sie dort ihre Zuschauerschaft auch nach der Ausstrahlung weiter bedienen können und somit das Produkt präsenter erscheinen lassen.

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am 16.07.2009 geschrieben am 16.07.2009 geschrieben

Rob Vegas:

[...]
Auch wenn hier im Forum die meisten Nutzer mit einem Smartphone in der Tasche leben, so gibt es halt auch noch genug Menschen mit einem Nokia 3210, welche mit einem Dienst wie Twitter total überfordert sind.
[...]


Sehe ich ähnlich. Der Trend zu immer verspielteren und featureträchtigen Endgeräten (hier Mobiltelefone) wird durch eine große Bandbreite unterschiedlichster "simple phones" mit reiner Voice- und Messaging-Funktion ergänzt.
Ähnliches erwarte ich auch im TV-Markt. Ich kenne Prognosen für mediale Geschäftsmodelle in ca. 10 Jahren, aber Inhalte entwickeln sich tatsächlich nur langsam. Daraus erwarte ich nur geringfügige Änderungen für die Masse, während die Suche nach altbewährten Konzepten und Inhalten nicht enden wird.
Wie so oft ist das natürlich auch nicht nur von technischer Realisation und Nutzerakzeptanz abhängig, sondern durchaus auch von demografischen Faktoren (Alter der Nutzer, Position in der Gesellschaft etc.), von den wirtschaftlichen Möglichkeiten (Ausbau der Infrastruktur wie flächendeckende Investition in Verfügbarkeit von Hochgeschwindigkeitsinternetanschlüssen für IPTV oder - auf Nutzerseite - entsprechende Hardware und Services) und von den juristischen Vorgaben (vgl. Gewinnspielsatzung, Urheberrecht und Jugendschutz).
Ich bin mal gespannt, was wirklich passiert.

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