In den letzten Jahren habe ich eine wichtige Erfahrung gesammelt - die Entscheider-Generation erreicht man besser mit Print als mit Web. Ein Buch drückt (immer noch) aus, dass man es ernst meint mit einem Thema. Und das tun wir mit DNAdigital - und dem konstruktiven Dialog zwischen der Interentgeneration und den Top-Entscheidern. Und gestern wurde auch offiziell entscheiden - wir machen weiter mit DNAdigital!
Ulrike und ich starten deswegen gerade ein neues Projekt:
DNAdigital - DAS BUCH.
Dazu möchten wir gerne Eure Ideen, Anregungen und Erwartungen kennenlernen.
Wie stellt Ihr Euch das Buch vor? Was sollte drin stehen? Habt Ihr Vorschläge zu Themen oder Autoren?
Bitte helft uns bis Dienstag, 25. November mit Kommentaren zu diesem Blogbeitrag.

ulrike reinhard 21.11.2008 12:19
Ich haette es nicht schoener schreiben koennen, Willms:-)) Und ich reu mich auf das Buch!
Und ich bin gespannt auf Eure Anregungen und Ideen ...!
Ruhig querdenken, ungewoehnliche Vorschlaege fuer ein Buch machen ... Was soll thematisch rein? Welche Autoren sind Eurer Meinung nach wichtig? Was wollt Ihr dazu beitragen? ...
Best, u*
Matthias Spielkamp 21.11.2008 15:35
Hallo zusammen,
was meiner Ansicht nach unbedingt vorkommen sollte, ist ein Betrag zum Verhältnis von Urheberrecht und digitalen Medien. Welcher Schutz muss gewährleistet sein, um Kreative zum Schaffen zu ermutigen? Welche Freiheiten müssen bestehen, damit man weiter kreativ bleiben kann? Wie kann ein Interessenausgleich in der "read write society" (Lessig et al.) aussehen? Das ist ein Thema, bei dem die Vorstellungen von "digital natives" und "Entscheidern" sicher mit am weitesten auseinander klaffen.
Als Mit-Gründer von iRights.info - Urheberrecht in der digitalen Welt (www.iRights.info) kann ich anbieten (ok, auf die Bedingungen kommt es natürlich auch noch an), dass ich dazu etwas beisteuern kann. Entweder allein, oder gemeinsam mit meinen KollegInnen.
Grüße,
Matthias
Timo Heuer 21.11.2008 15:35
Ohne von den Hintergründen des Projekts zu wissen: Ich weiß nicht, ob DNAdigital als Buch funktionieren wird. Wer sollte soetwas kaufen? Ein Buch über eine Plattform, Events, Ideen und Ergebnissen? Weiß nicht, ob das klappt. Prospekte und so, klar. Aber ein ganzes Buch?
Oder ist es nicht ein auf DNAdigital fokussiertes Buch, also auch Beiträge, die nichts damit zu tun haben?
Björn Bauer 21.11.2008 15:45
Ich fände interessant zu klären, warum die Sinnfrage für diese Generation so wichtig ist und warum es noch wichtiger ist, diesen Idealismus lange zu bewahren.
OK, alle jungen Menschen werden zu ihrer Zeit mehr oder weniger von Idealismus getrieben, aber ich glaube, dass auch hier das Internet den Unterschied min Sachen Nachhaltigkeit machen kann.
Und die Beobachtung dass, Natives heutzutage ohne Skrupel Software, Filme und Musik saugen und auf der anderen Seite aber nach ethischem Handeln schreien, halte ich für unglaublich interessant und wert, näher beleuchtet zu werden.
ulrike reinhard 21.11.2008 15:52
@Timo: Es gibt keine Hintergruende:-)) Ganz einfach.
Wir wollen lediglich Eure ideen, Meinungen hoeren ...!
Wenn ein Buch, was soll rein? Nicht rein? Bestimmte Formate? Themen? usw. ....
LG, u*
Boris Jaeger 21.11.2008 16:53
@ Timo et la.
Wie wäre es nur mit einem Taschenguide a la Haufe (www.taschenguide.de) oder Pocketguide a la Hanser (www.hanser.de/pp) etc.
Titel: DNAdigital - für eine wirklich nachaltige Entwicklung zu einer ...gesellschaft
Inhalt:
DNAdigital Konzept - erklärt (Vision, Mission, Phliosophie ...)
Manifest - Forderungen an die verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen (z.B. Unternehmen, Staat, Bildungseinrichtungen, Eltern - jeweils 5-10 Forderungen)
DNAdigital-Glossar
Internetquellen (... mit Links zu ähnlichen Projekten)
Das würde sichauch gut zur Promo auf der CeBIt und darüber hinaus eignen.
MOstafa Akbari 21.11.2008 16:58
Wieso stellt Ihr Euch nicht als Herausgeber/in des Buches zur verfügung und nimmt verschiedene Beiträge von anderen Autoren/innen hinzu? Ihr könnt selbst ja Beiträge hinzufügen. Mit solche einem Buch könntet Ihr eine größere Vielfalt an Ideen, Meinungen und Visonen abdecken. Natürlich müsst Ihr noch die Beiträge, die erscheinen sollen begutachten und auswählen.
Grüße aus AC
Robert Dürhager 21.11.2008 18:08
Also wird es doch noch etwas mit dem Buch. Die Idee dazu geistert ja schon lange herum. Freue mich sehr darüber, denn ein Buch bringt immer eine große Menge an Respekt mit sich, sowohl gegenüber den Herausgebern als auch dem Thema.
Für die DNAs sehe ich nur zwei Möglichkeiten der Autorenschaft: Entweder die Art, wie sie MO vorgeschlagen hat, also ihr als Herausgeber und viele Beiträge von den unterschiedlichen DNA-Autoren, oder ein OpenSource Buch, das Online erstellt wird und bei dem jede/r ihre/seine Änderungen mit einbringen kann. Ein OpenSource Buch könnte hier im Wiki geschrieben werden, oder mit Hilfe eines Web20-Tools (Beipiele unter http://www.kolabora.com/news/2007/03/01/collaborative_writing_tools_and_technology.htm).
Das Buch ist ein Projekt, bei dem es sich zeigen wird, wie mit dem Engagement und den Ideen von den DNAs umgegangen wird. Ich rate den späteren Herausgebern, möglichst fair mit den Beiträgen und Ideen umzugehen, und dort Credits zu geben, wo sie berechtigt sind.
Ansonsten freue ich mich über das Engagement der DNAdigital-Organisatoren, ein Buch zum Thema schreiben zu wollen und ggf. Editoren und Moderatoren zu sein.
Thomas Mosch 21.11.2008 18:11
Ich stimme Willms zu mit dem Buch. Natürlich werden die wenigsten das Buch ganz durchlesen, aber für viele verleiht ein Buch einem Thema doch eine andere Wertigkeit. Folgende Fragen würden mich interessieren:
1. Wie viele digitale Persönlichkeiten habe ich? Und wie viele vertrage ich?
2. Welchen Impact können Digital Natives heute auf Unternehmen und Organisationen tatsächlich haben und wie erreichen sie den?
3. Urheberrecht (s.o.) - mir gefällt zwefellos der Kommentar von Björn, aber wir brauchen dennoch endlich ein System jenseits der Pauschalabgabe.
4. Haben wir eine Meinung zum kriminellen Missbrauch des Internets? Und wo endet hier unsere Toleranz?
Herzlichen Gruß - Thomas
Robert Dürhager 21.11.2008 18:30
Nachtrag: Ganz neu bei der Online Text Collaboration ist http://doingtext.com/ - Wer ein Invite haben will meldet sich einfach bei mir (10 Stück vorhanden).
Willi Kaczorowski 21.11.2008 18:43
Das Projekt finde ich interessant. Ich habe gerade zwei Bücher gelesen, die sich mit den Digital Natives beschäftigen. "The Trophy Kids Grow UP- how the millenial generation is shaking up the workplace" von Ron Alsop und "Generation Internet - Die Digital Natives: Wie sie leben, was sie denken, wie sie arbeiten" von John Palffrey/Urs Gasser". Das hat mich bestärkt, unsere Diskussion vom zu den 3 Kulturen/3 Gruppen und ihr unterschiedliches Kommunikations-/Collaorationsverhalten zu vertiefen. Würde dies gerne in das Buch einbringen.
Willms Buhse 21.11.2008 19:00
Erstmal vielen Dank für die vielen Ideen und positiven Rückmeldungen - weiter so!
Das Thema neues Copyright werden wir mit dem Buch auf jeden Fall vorleben und es neben Print auch als OpenSource zur Verfügung stellen.
Zum Thema gemeinsames Editieren:
ich habe von unserem letzten E2.o-Buch einen Artikel heute bei Google Knol zum Kommentieren freigegeben und bin auf die Effekte gespannt: http://knol.google.com/k/willms-buhse/schnheit-kommt-von-innen-die-neue/2vq2sgxbzadp1/2#
Parallel schreibe ich an einem neuen Artikel "Was Unternehmen von der Musikindustrie lernen können". Vielleicht bietet sich dafür ja in der Tat ein anderes Tool an.
Ich denke wir brauchen für das Buch einen Fokus/Ziel - (und einen knaller Titel)
ulrike reinhard 21.11.2008 19:08
hola, das geht ja gerade richtig los! danke!
was ich klasse faende - so mal ganz vorweg und aus dem bauch heraus - ein glossar hier auf der plattform zu schaffen, das dann auch ins buch geht, aber hier weiterlebt udn die idee des manifest0 (haben wir ja auch fuers we-magazine gemacht):-))
dass das buch creative commons wird, darueber brauchen wir (gott sei dank) nicht mehr reden ,,,
und was glaube ich unheimlich wichtig ist, dass wir zwischen print und online eine verbindung schaffen, die ueber das reine schreiben von texten und zur verfuegung stellung von PDFs oder so - hinausgeht. wir sollten irgendwie jeden buchbeitrag taggen, gibt man diese tags bei ns auf der plattform ein, findet man posts dazu, weitere literatur usw.
@mixxt: geht das?
kann man da noch weiter denken ... ich denke, das waere super spannend.
auf dem IT-Gipfel kam auch die idee (von jonathan glaube ich) ein twitter interview zu machen (140 zeichen, 140 zeichen zurueck ...), auch klasse!
weiter so .... danke!
LG, u*
Jasmin Kominek 21.11.2008 21:23
Wie wäre es z.B. mit:
Innenansichten digital - Was denken Digital Natives, wenn... ?
Ich denke, unter dieser Überschrift könnte man Artikel zu verschiedenen Themen sammeln:
... sie von z.B. twittern sprechen (->Glossar)
... sie z.B. an der Bushaltestelle warten (-> anderes Denken/Verhalten in Alltagssituationen / Tagebuch-Style? kam in "Enterprise 2.0-die Kunst loszulassen" gut an!)
... sie sich Musik kostenlos herunterladen, aber sich an anderer Stelle für Ethik und Moral einsetzen (->digital rights / open source)
... sie z.B. bei Twitter Nachrichten ihrer weltweiten Bekannten lesen (->was schließt man aus Kurznachrichten? Was bringen sie? / online Kommunikation)
... sie die aktuelle Politik z.B. zum Thema der Finanzkrise verfolgen? (->andere Ansichten zu aktuellen politischen Themen)
... sie in einem Bewerbungsgespräch eines 1.0-Unternehmens sitzen (-> Technologie am Arbeitsplatz / Unternehmensstrukturen)
... sie die Chance haben, Projekte nach ihrer freien Wahl zu gestalten? (DNAdigital-Projekte / Ideenhaus / gemeinsame Projekte mit Unternehmen / Status?)
...
etc.
...
... sie mit einer für sie neuen Technologie konfrontiert werden? (-> wie gehen DNs mit für sie neuen Technologien um?)
Ein Leitfaden zum Umdenken ;-)
Leonie Schlick 22.11.2008 06:46
WOW! Die Beiträge finde ich bisher eigentlich alle klasse.
Wir sollten ganz konkret unsere Zukunftsvorstellung definieren, unsere Pläne und Forderungen.
Außerdem sollten gute Beispiele für die Kollaboration zwischen CEOs und Digital Natives suchen. Je mehr wir konkret belegen können, desto särkeres Interesse werden wir wecken.
Vielleicht wäre für die "ältere" Generation auch mal interessant, wie so ein typischer Alltag eines Digital Natives aussieht, wann wir unser erstes Handy oder unseren ersten Pc hatten.
Vielleicht auch noch eine Liste mit Kriterien, da es doch recht schwer ist, einen Digital Native anhand seines Alters festzumachen.
Es wäre aber auch interessant, welche Risiken wir in dieser Entwicklung sehen. Wir sollten zeigen, dass wir nicht alles positiv nennen, nur weil es neu und innovativ ist. Es geht darum, gut zu differenzieren.
Wie wäre es noch mit einer Art Lebenslauf unseres Projektes? Eine kleine Zeittafel, die darstellt, wie alles gegann, wie der Name entstand, wie die Leute zusammen fanden, wie DNAdigital am 3.11. organisiert wurde und was danach so passierte.
Timo Heuer 22.11.2008 12:07
Damit ihr sagen könnt, ich hätte auch etwas Konstruktives beigetragen: Das Buch sollte meiner Meinung nach die Vorgeschichte, das Heute und die Zukunft beschreiben.
Einleitung: Was sind Digital Natives? Warum sollte man sie mit CEOs zusammenführen?
Vergangenheit: Wie entstand DNAdigital, wer steckt von Anfang an dahinter, wie einfach war es, CEOs dazu zu bekommen, usw.
Heute: Das Heute ist für mich die noch gar nicht so lang vergangenen OpenSpaces am 3.11. und 17.10. Darüber könnte man berichten. Außerdem natürlich über den IT-Gipfel.
Zukunft (evtl. kurzfristig/mittelfristig/langfristig): Wo sollen die Ideen in 2/10/x Jahren stehen? Welche Ideen haben sich seit den Events überhaupt weiterentwickelt und in welche Richtung?
Natürlich mit Beiträgen der Teilnehmer ;-)
Willms Buhse 22.11.2008 14:26
Leonie - prima Ideen. Zur Entstehung - wie wäre es mit einem Wikipedia-Artikel über DNAdigital. Zielsetzung, Entstehung und wichtigste Ergebnisse. Den könnte man dann auch ins Buch übernehmen.
Boris Jaeger 22.11.2008 17:34
@ Wilms: ja, ein Wikipedia-Artikel ist "Pflicht" evt. auch einen in der engl. Wikipedia?
@ Timo, Leonie, Ulrike: Für einen die Projektgeschichte eignet sich ein Zeitstrahl, da könnte man auch die Ziele mit einbauen. Sowas gibt es auch online (Bsp: http://www.xtimeline.com), ...
... @ Ulrike, Robert: Eine print-online-kombi finde ich sher gut! Ob das aber auf mixxt realisierbar ist (Stw. Tags, Kategorien, wiki-Diksussion)? Alternative: http://www.wikia.com (Media-Wiki, viele Möglichkeiten (Diskussionsforen, RSS-Einbindung, Blogs etc.), guter persönlicher support, Quelltext editierbar!?)
Glossar-Nachtrag: Das sollte man in der Sprache der Adressaten schreiben
Manifest-Nachtrag: Vielleicht dürfen auch Forderungen an digital natives gestellt werden!?
Willms Buhse 22.11.2008 18:14
Ich habs mal versucht - allerdings bin ich mir nicht sicher wie lange der Artikel überlebt... http://de.wikipedia.org/wiki/DNAdigital
Willms Buhse 22.11.2008 18:23
Er hat ca 2 Min überlebt.... wer kann helfen? Das war der Text:
Ziel ist es die Internetgeneration und Top-Entscheider aus der Wirtschaft in einen konstruktiven Dialog zu bringen. Vision der Initiative DNAdigital ist es, die Auswirkungen des gesellschaftlichen Wandels für Unternehmen und Mitarbeiter zu formulieren und in eine produktive, gemeinsame Verantwortung zu überführen. Dazu gehört das Verständnis der Zäsur zwischen den Generationen am Arbeitsmarkt ebenso wie Fragen nach Kollaboration, Transparenz und Kontrolle in Unternehmen. Der notwendige Wandel dieser Strukturen erfordert Mut und Offenheit, von der Führung wie von den Mitarbeitern, wie aktuelle Beispiele illustrieren. In gemeinsamer Verantwortung von Einflussnehmern aus der Wirtschaft und aus der digitalen Kultur sollen Ideen, Projekte und praktische Konzepte für die Gestaltung der zukünftigen Arbeitswelt entstehen.
Als Ausgangspunkt der gemeinsamen Diskussion wurde das Leitthema „Enterprise 2.0 – Medien in der Arbeitswelt der Zukunft“ gewählt.
Das Projekt unter Leitung des Hamburger Unternehmens CoreMedia manifestiert sich in drei Bausteinen:
I Im September 2008 startete dnadigital.de. Die Online-Plattform vernetzt Interessierte und bildet die Schnittstelle für Informationen, Veranstaltungstermine und Live-Chats sowie die Diskussion Interessierter im Rahmen einer Internet-Community.
II Die Open Space-Begegnung am 3. November 2008 in Berlin bildete die erste persönliche Synapse zwischen Lenkern und Nachwuchs. Rund 50 Entscheider aus Wirtschaft und Politik trafen Vertreter der Generation Internet und internationale Experten wie Don Tapscott. Ziel des Treffens war es, ein Zukunftspanorama der digitalen Arbeitswelt zu entwerfen. Der Ablauf der offenen, selbst organisierten Konferenz folgte keinem konventionellen Programm, sondern der produktiven Themenbildung entlang von Prozessschritten vor Ort.
III Beim Dritten Nationalen IT-Gipfel am 20. November 2008 in Darmstadt schließlich wurden die Ergebnisse aus der Open Space-Begegnung zwischen Wirtschaftslenkern und der nachrückenden Generation vorgestellt und weiterführend diskutiert. Ausgewählte Projektideen werden gemeinsam durch Digital Natives und Unternehmen umgesetzt.
Auf der Webseite http://dnadigital.de werden alle Thesen, Gedanken, Veranstaltungen und Ergebnisse der Initiative dokumentiert. AlleAktuelle Fragestellungen sind: Enterprise 2.0, Arbeitsweise heute und Modelle für die Zukunft, Technologie & Innovation, Lernen & Bildung 2.0.
Mit DNAdigital.de ist zudem ein Ort entstanden, an dem die begonnene Verbindung zwischen der deutschen Wirtschaft und Digital Natives weiterentwickelt werden soll.
Die Ergebnisse des Open Space und ausgewählte Projekte werden auf dem Dritten IT-Gipfel am 19. und 20. November 2008 in Darmstadt präsentiert. Darüber hinaus dient die Plattform www.dnadigital.de zur weiterführenden Kommunikation, Dokumentation und Organisation von Projekten.
Gründungsmitglieder sind die CoreMedia (Leitung), Alcatel-Lucent, Cisco, Deutsche Telekom, Nokia Siemens Networks sowie Hunderte von Digital Natives.
Ausblick: Mit dem persönlichen Treffen von Wirtschaft und digitalem Nachwuchs hat die Initiative den persönlichen Kontakt zwischen zwei am Arbeitsmarkt Einfluss nehmenden Kulturen hergestellt. Mit dnadigital.de hat sie eine Schnittstelle geschaffen, die in einem fortlaufenden Prozess Interessierte, Mitglieder und Teilnehmer auch zukünftig vernetzen kann. So soll sie dazu dienen, die begonnene Verbindung produktiv weiterzuentwickeln.
Timo Heuer 22.11.2008 19:32
Man sollte den Text ja auch nicht wie eine Pressemitteiluing aufbauen :-)
Timo Heuer 22.11.2008 19:38
(Und außerdem sollte man allgemeinere Begriffe verwenden. Ich mache mal den Anfang.)
DNAdigital ist eine Initiative, die sich für einen Diskurs zwischen der jungen Internet-Generation und etablierten Unternehmen einsetzt. Ziel ist es, dass beide Seiten voneinander lernen können.
(Ich denke, da hinter sollte noch ein bisschen was kommen, aber nicht so viel und auch keine Mammutsätze wie "die Auswirkungen des gesellschaftlichen Wandels für Unternehmen und Mitarbeiter zu formulieren und in eine produktive, gemeinsame Verantwortung zu überführen")
Eventuell kann Matthias ja helfen, da etwas schönes zusammenzuschreiben. So als Journalist und so. :-)
Timo
Boris Jaeger 22.11.2008 20:09
@Wilms: Unternehmensnamen weglassen; gemeinnützigkeit der Initiative hervorheben (Zukunft: Foundation!)
@Timo: SChreibs einfach in Wikipedia! ich arbeite gerade auch daran, war schon fast fertig, dann ist mein PC abgemurkst:-(
Willms Buhse 22.11.2008 20:18
Alles klar - versucht ihr es. ich bin halt ein Marketing-Guy... ;)
Andreas Freakley 22.11.2008 21:45
Geb ich mal meinen Senf dazu ;)
Also, wenn man sich mal manche wissenschaftliche Publikationen anguckt, gibt es ja einige die als Sammelwerke von Meinungen zu einem Thema abgegeben sind, z.B. Sammlung von Vorträgen/ Essays, die im Rahmen einer Konferenz gehalten wurden.
Mein Gedanke hierzu ist jetzt vlt ausgehend aus den verschiedenen Arbeitsgruppen, die sich am 3.11 ergeben haben verschiedene Essays herauszuarbeiten. Wenn ich an den 10-Zeiler unserer Gruppe denke, der war ja am Tag selber schon um ein vielfaches gewachsen.
Das wäre meine Idee dazu. Dadurch würde man vlt auch denke ich große Themengebiete abdecken und könnte viele Personen bzw. deren Interessen ansprechen.
Gruß.
Andreas
Alexander Rausch 23.11.2008 09:15
Mich würde in einem Buch die Lebensphilosophie der DN interessieren und damit einhergehend, wie sie sich das Leben und Arbeiten der Zukunft vorstellen. (Kontrolle vs. Vertrauen, altes Paradigma vs. Neues....)
Da wäre vermutlich der Einblick in den Alltag (und wie ihr aufgewachsen seid) hilfreich (Leonie) und Thesen darüber, warum die Gesellschaft von den DN profitieren kann. Was macht ihr anders und warum sollte das die Leser interessieren?
Ziel der Initiative ist ja der konstruktive Austausch zwischen DN und Wirtschaft - also sollte das ein Schwerpunkt Thema werden. (?)
Die Idee mit dem Pocket Format als erstes Buch ;-)) finde ich auch sehr gut. Und dann bräuchte es meiner Meinung nach noch etwas kreatives!! Denn wenn der DN schon etwas auf´s Papier bringt, dann doch etwas "digital-mäßiges" (CD, USB-Stick.....), oder Buch mit Internet verzahnt... es gab weiter oben ja schon einige Ideen....
... als Brainstorming;-)
Timo Heuer 23.11.2008 11:40
http://de.wikipedia.org/wiki/DNAdigital
Leonie Schlick 23.11.2008 11:51
Also, wenn ich ein bestimmtes Thema zugeteilt bekomme, schreib ich auch gern was..
Wir sollten vor allem die Freude, Begeisterung und unseren Willen zur Veränderung rüberbringen. Besonders hervorheben sollten wir den Nutzen, den BEIDE (DN&CEOs) aus den Projekten ziehen. Es sollte ganz deutlich werden, was durch DNAdigital alles möglich ist.
Boris Jaeger 23.11.2008 11:57
@ Wilms: Ok, bei mir hat die Löschung ein wenig länger gedauert, habe dann noch ein wenig gekämpft, dann aber vor der Ignoranz und Informationsinkompetenz der Löscher resigniert:-(
Folgendes wurde als Löschgründe angegeben, nachdem ich immer wieder nachgehakt habe. Check it out @ http://tinyurl.com/DNAdig-wp
Na ja, vielleicht hätte ich es auch besser darstellen sollen/können. Bin aber halt weder ein Marketing-Kerl noch ein toller Artikel-Schreiber:-)
Aber vielleicht könnt ihr anderen das!? Habe deshalb meinen "Artikel" im KM wiki @ wikia gespeichert (auch ein wiki auf Mediawiki-basis wie wikipedia) . Dort wird er bestimmt nicht gelöscht:-) Wenn er dann mal soweit Wikipediakonform steht, einfach kopieren und erneut in wikipedia einstellen. Also, macht was draus! (Timo!)
http://knowledge-management.wikia.com/wiki/DNAdigital_Initiative
@ Alexander: USB-stick, gute Idee! Vielleicht kann man beides machen, ein Buch mit Artikeln und 'nen Taschenguide zu DNAdigital. Was dann auf den USB-Stick kommt, wäre vielleicht eine Überlegung wert (Stw. dickes Buch wird nicht ganz gelesen)
Mahlzeit!
Boris
ulrike reinhard 23.11.2008 12:16
unsere zielsetzung mit DNAdigital ist es, DNs und ENtscheider in unternehmen zusammen zu bringen - nachhaltig. oder?
in welchen formaten fuer ein buch koennen wir machen?
das waere eine frage, die ich haette.
eine idee (noch nicht weiter durchdacht): wir machen livesessions/diskussionsrunden von 2:2 oder 3:3 DNs und entscheidern, dies sprechen ueber ein GEMEINSAMES thema, z.B. einbeziehung von mitarbeiter in unternehmerische entscheidungsprozesse. diese werden mitgeschnitten und protokolliert ... und dann zu einem beitrag zusammengeschrieben ... oder so was?
was meint ihr?
MOstafa Akbari 23.11.2008 12:24
Themen wie Bildung (Fachkräftemangel), digitale Kluft, Urheberrecht, Missbrauch des Internets sind Themen die DN&CEOs zusammen angehen sollten. Diese Punkte betreffen nicht nur Enterprise 2.0 , viel mehr auch Gesellschaft und Politik. Eventuell gibt es die Möglichkeit, dass ein DN und ein CEO ein Beitrag zusammen schreiben. Ich denke an meine Gespräche vom 3.11 zurück. In den zweier Gesprächen sind viele neue Ideen entstanden. Das Besondere an diesen Ideen war, dass sie die "Frische" der DN hatten gepaart mit der Erfahrung der CEOs. Die Vielseitigkeit sollte im Buch vorkommen, also Beiträge von DNs, gemischte Beiträge und auch Beiträge von CEOs die Fragen aufwerfen oder wünsche darstellen.
Timo Heuer 23.11.2008 12:33
... und wieder eine Löschdiskussion
ehemaliges Mitglied 23.11.2008 13:16
Beim Lesen der Diskussion fiel mir als Format ein Taschenguide ein, welcher wesentliche Aspekte zusammenfasst (Berichte, Glossar,..), und dessen Inhalt mit 2D-Codes, bspw. QR-Codes, versehen ist. Die Codes könnten zum manuellen Lesen durch Kurz-URLs ergänzt sein.
So dass eine Vernetzung der Medien in der Hinsicht gegeben ist, dass gezielt weiterführende Informationen zur Verfügung stehen, ohne dass dicke Bücher gedruckt werden müssen.
Inhaltlich finde ich neben den allg. angesprochenen Sachen, wie Entwicklungsgeschichte, Glossar, usw., konkrete Themen, wie sie schon angesprochen wurden, für wichtig und sinnvoll. Es könnten vllt. kurze Darstellungen unterschiedlicher Sichtweisen einleiten, welche dann in mitgeschriebenen Diskussionsrunden erörtert werden. Dadurch könnte die Notwendigkeit des Diskurs und das Potential des Projekts besonders sichtbar werden.
Timo Heuer 23.11.2008 16:24
http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:L%C3%B6schkandidaten/23._November_2008#DNAdigital
Boris Jaeger 23.11.2008 18:43
@Timo: Gut, jetzt gibt es wenigstens eine Diskussion
Boris Jaeger 23.11.2008 18:45
Noch 'nen Vorschlga fürs Buch:
Ein Comoc-Strip (Ein Tag im Leben eines digital natives), der Pros und Contras digitale aufzeigt. Kann jemand zeichnen?
Jasmin Kominek 23.11.2008 20:28
Comoc-Strip finde ich eine coole Idee!! Bilder finde ich auf jedenfall ansprechender als "mitgeschriebene" Diskussionen. Transkriptierungen sind wirklich anstrengend zu lesen, da fände ich es besser einen Video-Mitschnitt oder podcast der Diskussion per URL oder USB-Stick mitzuliefern und im Buch die wichtigsten Aspekte der Diskussion aus den Perspektiven der Autoren vorszustellen, eingebettet in den aktuellen Rahmen der jeweiligen Diskussion.
Noch ein neuer Titelvorschlag, der ausgehend von der ersten DN-Fragestellung, eher den Schwerpunkt auf die Kreativität und gemeinsame zukunftsorientierte Tätigkeit setzen soll:
"
Die (H)eNn(e) oder Die EI?
gemeinsam Die Zukunft gestalten
oN- und offlIne
www.DNAdigital.de
"
[gelesen: 'DN oder DI?'... und bei offline ist ein 'großes i' mit drin ...]
Bettina Fackelmann 23.11.2008 22:14
Wow, so viele Ideen! Super. - Ich finde es auch wichtig, dass das Buch eine positive Orientierung bietet, aber mit praktischen Beispielen. Da die Unternehmens- oder Organisationskultur bei allen OpenSpace-Gruppen immer durchschimmerte, schlage ich ebenfalls einen Wiki-Beitrag vor, mit konkreten Beispielen, wo DNs erfahren haben, dass Social Tools entweder a) eine noch nicht ganz optimale Kultur nach vorn gebracht haben. Oder b) eine bestehende funktionierende Kultur noch weiter gestärkt haben. Die Beispiele können im Fall des Falles auch anonymisiert sein, denke ich, also so à la "Mittelstandsunternehmen in einer Großstadt, Abteilung mit x Personen", um es etwas anschaulicher zu machen.
Und ketzerische Frage: Wir haben doch auf der Plattform hier ein Wiki, wieso für diesen Zweck "fremdgehen", wenn das so schwierig ist? Abgesehen davon, dass es in der Tat nicht so marketingmäßig klingen soll, aber das soziale Regulativ ist ja auch hier gegeben;-)
Jasmin Kominek 24.11.2008 01:43
@Ulrike, wegen Buchformat, hier noch eine Idee:
Wie wäre es, wenn die Seiten in zwei Hälften unterteilt werden, die eine Hälfte "Text" und die andere Hälfte so wie Live-Chats bei einem LiveStream-Interview? Kommentare, kurze Fragen oder Anregungen, Denkanstöße von verschieden 'Personen' bezogen auf Textpassagen auf der anderen Seitenhälfte, z.T. Kurzantworten 'im Chat', z.T. Aufnahme der Anregungen aus dem Chat in den Text der anderen Seitenhälfte...?
Würde vielleicht auch die Kommunikation(swege) innerhalb dieses Projektes verdeutlichen/veranschaulichen...
wie auch immer gewünscht, können die Bereiche dann (zwischendurch) zusammengeführt werden, "gemeinsame Ergebnisübersichten", "gemeinsame Projekte" etc.
Wobei die Autoren-"Seiten" durchaus gewechselt werden dürfen.. "Entscheider im Live-Chat", während DNs "den Text verfassen"? Fände ich auch eine spannende Variante, je nach Artikelthema variierbar... und selbstverständlich müssen nicht alle Autoren klassifiziert werden ;-)
Und viele Facetten und Perspektiven, ein Thema zu beleuchten, können einfließen...
Andreas Freakley 24.11.2008 09:16
Mir ist gerade auch noch grad eine Idee gekommen.
Es gibt ja auch immer wieder Artikel: So stelle ich mir die Zukunft vor. Vlt könnte man auch mal ein paar ältere davon zusammentragen und mal gucken was sich in den Zukunftsvisionen so verändert hat. Weiterhin könnte man dann natürlich auch einige eigenen Zukunftsvorstellungen, also der Tagesablauf eines Digital Natives, Mark 2 ;) hinzufügen.
Boris Jaeger 24.11.2008 11:18
Vielleicht auch eine fiktive oder reale Anwendung von Twitter im Geschäftsleben
Twittering for development
http://icollaborate.blogspot.com/2008/11/twittering-for-development.html
"But it is too early to know whether it is valuable."
Da evt. mal anfragen!?
Martin Lindner 24.11.2008 12:34
ein grundsätzlicher artikel zu "microcontent" bzw. (digitaler) "mikroinformation" als dem grundstoff des Web.
und wie organisationen/unternehmen aussehen, wenn wir sie uns als aus "mikroinformations-ereignissen" bestehend denken.
vgl. dazu Weinberger (Small Pieces Loosely Joined), Gelernter (Lifestreams), Attention Economy, Linda Stone (Continuous Partia Attention), Umair Haque (micromedia, new enterprise DNA).
da fange ich gerade selbst an, ein buch dazu zu schreiben.
Martin Lindner 24.11.2008 12:42
wichtig auch als thema: "S(M)Enterprise 2.0". "the most simple thing that could possibly work." (Ward Cunningham)
weil klein-unternehmen am allermeisten von E2.0 profitieren könnten und die diskussion bis jetzt (zu) stark auf spielweisen in großunternehmen und auf IT-avantgardistische mittlere unternehmen fixiert ist.
Martin Lindner 24.11.2008 12:43
"spielwiesen"
Bettina Fackelmann 24.11.2008 17:11
Je nach Umfang biete ich gern an, aus Beiträgen, die reale Gegebenheiten schildern, via Grounded Theory* eine Zusammenfassung - wenn man will, eine Theorie zu entwickeln. Die Texte müssten dann eine ähnliche Struktur aufweisen, also eigentlich die berühmten W-Fragen beantworten, damit ich damit arbeiten kann.
Das stelle ich mir ganz schön vor, Erlebnisse aus dem Alltag und dann (nachvollziehbar) ein Überblick über Voraussetzungen und Konsequenzen des Einsatzes von Social Tools in Unternehmen oder anderen Arbeitsumgebungen.
Ist aber, wie gesagt, vom Umfang abhängig, ca. 20 Beiträge würden völlig ausreichen und mein Zeitkontingent auch nicht komplett sprengen;-)
*Ziel ist es, eine realitätsnahe Theorie zu entwickeln, (…). Grundlegendes Erkenntnisinteresse der Grounded Theory ist nicht die Rekonstruktion subjektiver Sichtweisen, sondern es sollen ihnen zugrundeliegende (soziale) Phänomene sichtbar gemacht werden., mehr unter: http://de.wikipedia.org/wiki/Grounded_Theory
Maxi Kirchner 24.11.2008 18:23
Ich hätte gern eine 50:50-Mischung der Aussagen von DNAs und "Erwachsenen", denn ich denke, dass die "Alten" weniger unflexibel und 1.0 sind als wir annehmen!
Ich biete mich gern an, als "Ein-Wenig-Native" über das Erlernen des Digitalseins zu schreiben und wie man als Zwischengeneration von beiden lernen und beiden auch was beibringen kann. Gibt es eine digitale Psychologie? Unterscheidet sich eine Psychologie im Unternehmen1.0 von einer Denke im E2.0?
Freu mich auf eine spannende Diskussion, auf (später dann auch) Papier
Maxi Kirchner 24.11.2008 18:24
...ach und aufgepasst, nicht, dass wir nur den amerikanischen Kollegen nacheifern: http://www.borndigitalbook.com/
Joachim Schonowski 24.11.2008 21:40
Moin,
ich hätte folgende Ideen:
Ich würde das Buch in zwei Teilen aufbauen mit einem erklärenden Teil 1: Was ist die digitale Welt im hier und jetzt und in der Zukunft?
Welche Mechanismen greifen, sind gescheitert, sollten angewendet werden und wie funktioniert es (Thema Geschäftsmodelle).
Teil 2:
Was kann man tun um die Themen aus Kapitel 1 in ein Unternehmen zu bringen und wie kann ein Unternehmen sie auch wirklich einsetzen.
Also: Wie muß der CEO 3.0 sein?
Wie könnten diese Ideen in einem Unternehmen genutzt werden, in welchen Unternehmen und warum? Was bringen sie einem solchen Unternehmen und wichtig deren Kunden? Wie kommt es, daß große Unternehmen mit riesigen - professionellen Innovationsabteilungen nicht dazu in der Lage sind selbst Innovationen zu entwickeln, bzw warum schafft dies fast nur die Internetbranche?
Beides sind meines Erachtens in einer Reihe großer und kleiner Unternehmen Fragen die weh tun - gerade den CEO's
Teil 1: Über Trends lesen alle viel, aber warum sind einige erfolgreich und viel nicht?
Teil 2: Teil 1 bekommen die CEO's jeden Tag irgendwo vorgesetzt, aber das "Machen" kriegen diese Unternehmen meist nicht hin. Wie kann ein CEO erreichen, daß gute Ideen auch "ankommen" in einem modernen Unternehmen?
Gruß
Jo
Fabian Schnelle 24.11.2008 21:55
Ich finde die Idee eines Buches auch sehr gut. Allerdings sollte man da nicht stehen bleiben. Es macht ja gerade den Reiz dieses Forums und vor allem des Themas aus, dass es nicht statisch ist. Ein Buch ist nun mal statisch. Auf der anderen Seite hätte man m.E. damit einen guten Türöffner, um sich zu präsentieren, auch und vor allem auf einer wissenschaftlichen Ebene. Was einem Buch folgen könnte und sollte ist eine Zeitschrift mit verschiedenen Essays zu unterschiedlichen Themen. Gerade die Vielseitigkeit dieses Forums sollte gewährleisten, dass neue und spannende Themen entstehen, die man so vorher noch nicht gesehen hat. Eine Zeitschrift hätte den weiteren Vorteil, dass die Inhalte nicht so schnell veralten wie dies bei einem Buch der Fall sein kann. Ich arbeite gerne darin mit.
Jens Otto Lange 25.11.2008 00:02
Als Buchbeitrag würde mich ein Szenario reizen, dass entwirft, wie die Digital Natives die Unternehmen tatsächlich verändern. Was für Strukturen werden die Unternehmen der Zukunft aufbauen? Wie sind sie organisiert? Wie fühlt es sich an, in ihnen zu arbeiten? Wie verhält sich der Anteil von "Live-Arbeit" in der Gruppe und distanter Arbeit?
Ulrich Staack 02.12.2008 16:41
@ Jens Otto: da stimme ich mit Dir überein. Ein solches Szenario wäre interessant - gerade auch in buchform (dort kann man so schön nachschlagen). Es wäre gut wenn es nicht nur darum ginge, wie es sich in so einem Unternehmen anfühlt, sondern auch darum, wie es sich anfühlen sollte. Was geben Digital Natives der Unternehmens- und Teamkultur? Wie werden die einzelnen Persönlichkeiten gefördert und letztlich was bringt es für die Team-Performance, was kann besser erreicht werden.
thomas Klauss 02.12.2008 17:51
viele gute themenansätze, wie z.b.:
- Wie verhält sich der Anteil von "Live-Arbeit" in der Gruppe und distanter Arbeit und wie ändern sich organisationsformen (zeitlich und formal)?
- "microcontent" bzw. (digitaler) "mikroinformation" als dem grundstoff des Web.
- Urheberrecht und digitalen Medien
- das verhältnis von datenschutz(-bewusstsein), digitaler und 'realer' persönlichkeit
dazu vielleicht noch frei nach flusser: digital natives als dividuelle (kein schreibfehler!) knoten im netz realer und virtueller beziehungen
@ jasmin: wie wärs mit nem ebook mit links in ein wiki zum buch?