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Unternehmen lernen vom Ameisenstaat. Über Organisation, Kommunikation und Managergehälter

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Unternehmen lernen vom Ameisenstaat. Über Organisation, Kommunikation und Managergehälter

Vor ein paar Tagen habe ich ein Produktionsteam von der Wissenschaftssendung nano auf 3SAT begleitet.

Hier der Teaser:

"Wir wollen Naturwissenschaft und Wirtschaft miteinander verknüpfen, um Strukturen aus der Natur zu übertragen", sagt Dr. Monika Labes, Projektleiterin von "Bionik im Business" der Uni München. Ameisenstaaten könnten Firmen und Managern als Vorbild dienen. "Ameisenstaaten sind anders organisiert als menschliche Unternehmen: Dort herrscht keine Hierarchie, sondern völlige Gleichberechtigung", sagt der Münchner Verhaltensökologe Dr. Volker Witte. "Man spricht von einer Heterarchie."

"Die Managementstrukturen heute sind noch wie zu Zeiten der industriellen Revolution, also Taylorismus", findet der Unternehmensberater Dr. Willms Buhse von "DoubleYUU.com" in Hamburg. "Auf dem Weg in die Wissensgesellschaft brauchen wir einfach etwas anderes, neue Managementmethoden."

Und hier der 7min Beitrag: http://www.3sat.de/nano/cstuecke/133567/index.html

Was meint Ihr - was können wir im Enterprise 2.0 davon lernen?

KommentareKommentare

  • Michael Wald
    Michael Wald 01.05.2009 15:20

    "um Strukturen aus der Natur zu übertragen"

    Ich bin der Ansicht wir Menschen sind Teil der Natur!

     
  • Cedric May
    Cedric May 01.05.2009 19:49

    Hey, genau den gleichen Gedanken hatte ich auch, als ich das gesehen habe. Wir machen doch seitdem es uns gibt nichts anderes, als bei anderen Lebensformen zu schauen, was sie machen, damit wir das für uns übernehmen können. Aber da wir uns immer mehr von der Natur distanzieren und kaum noch Kontakt dazu haben in unseren Großstadtbunkern, fällt es uns schwer der Natur anzugehören. Ich hoffe, dass sich das bald wieder ändert und wir nicht nur Lifestyle-Bio-Verhalten bekommen, sondern zurück zu den Wurzeln kommen. Dann können wir noch viel mehr von der Natur lernen.

     
  • Michael Wald
    Michael Wald 01.05.2009 22:20

    @cedric
    "Dann können wir noch viel mehr von der Natur lernen"

    Das ist ja der springende Punkt.
    Wir gehören meiner Meinung nach zur Natur.

    Aber das ist ein Problem der Sprache und Bedeutung sowie Unterscheidung von Begriffen!

    Ich hab mich dem mal vor einiger Zeit zu nähern versucht:
    http://www.filtertraum.de/2007/09/05/was-ist-natur/

    Interessant in diesen Zusammenhang ist auch diese Betrachtung:
    http://www.tk-logo.de/basics/das-leben/rmenue.php3

     
  • Cedric May
    Cedric May 02.05.2009 11:13

    Ja, das stimmt. Da bin ich in eine Formulierungsfalle getappt... Ich denke einfach, dass wir uns zu sehr von allem anderen Natürlichen distanzieren wollen und unsere eigene Vorstellungen leben ohne die Vorstellungen der anderen Lebewesen zu beachten. Aber je weiter wir von der ursprünglichen Form von Natur (Pre-Mensch-Zeitalter), desto mehr merken wir, dass die Welt so wie sie vor uns war, eigentlich schon ganz tutti war.

    Interessanter Eintrag in deinem Blog.

     
  • Michael Wald
    Michael Wald 02.05.2009 14:23

    @cedric
    schau dir das mal an, und sag mir an welches "Pre-Mensch-Zeitalter" du denkst
    http://www.youtube.com/watch

     

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