... sind hier:
PeterKruse Bildungskongress 09
So, und hier noch das Video/ Unter den Livestreams findet ihr die komplette Aufzeichnung:
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PeterKruse Bildungskongress 09
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My conversation with the digital natives.
28.03.2010 14:56
24.02.2010 13:52
10.11.2009 12:31
08.11.2009 00:33
08.11.2009 00:29
DNAdigital
Top-Entscheider und Digital Natives diskutieren über die Zukunft der Arbeitswelt im Enterprise 2.0.
18.07.2008
Deutsch
Georg Auernhammer 26.08.2009 18:38
Folie 6: Was ist der Unterschied zwischen Facebook und Internet?
Wie kann jemand Facebookmitglied sein, ohne ins Internet zu kommen?
Und da hab ich abgeschalten..
ulrike reinhard 26.08.2009 21:47
Ich verstehe deine anmerkung nicht georg. kannst du mir etwas helfen? danke!
Georg Auernhammer 27.08.2009 08:40
wieviele Nutzer hat das Internet?
Wieviele Facebook?
solche Zahlen sind interessant.
Aber mir scheint der Vortrag ein buntes aneinandereihenlustiger Bilder zu sein.
Wenn damit die Bildung der Zukunft gemeint ist, Powerpoint und Bunt, dann hab ich wirklich angst um zukünftige Ingenieursgenerationen.
Ich kenn heute schon ein paar Physiker,die in kein LFugzeug mehr steigen, da sie genau wissen, welche Noobs an den Flugzeugen entwickelt haben..und wie es um ihre Physikkenntnisse steht.
Aber ich bin vermutlich zu sehr der harten Wisenschaft verschrieben.
In Zukunft werden ja nur noch weiche Netzwerker gefragt, ohne Know How, sondern nur noch mit Kommunikationsfähigkeit.
Boris Jaeger 27.08.2009 15:24
@Georg: Die Folie zeigt die Durchdringungsgeschwindigkeit, heißt, wie schnell hat sich die Facebook- oder Internet-Gemeinde in einem best. Zeitraum vergrößert
Facebook: 100 Mio in 9 Monaten
Internet: 50 Mio in 4 Jahren
Das Internet nutzen weltweit momentan ca 1,2 Milliarden Nutzer (Quelle: http://entwickler.com/itr/news/psecom,id,35304,nodeid,82.html)
Mit dem Schaubild will man wohl zeigen, dass Web2.0 auf dem Vormarsch ist.
---
Sind das wirklich 123 Folien. Wow, wie lang war denn der Vortrag? Ich schau mal, wie lang ich durchhalte ...
Georg Auernhammer 27.08.2009 15:38
Dann müssen aber auch andere Vergleichszahlen her.
Wie schnell hat sich Second Life gesteigert?
Wo ist es heute?
wieviele Fakeaccounts gibt es?
Wie schnell hat sich Wikipedia entwickelt?
Wo steht es heute?
Basti Hirsch 27.08.2009 16:58
"In Zukunft werden ja nur noch weiche Netzwerker gefragt, ohne Know How, sondern nur noch mit Kommunikationsfähigkeit." Ist das so? Wieso siehst du da einen Gegensatz? Wenn z.B. gefordert wird, dass Ingenieure auch Kommunikation als Schlüsselqualifikation begreifen, da sie verstärkt in internationalen Teams zusammenarbeiten müssen, stellt dies doch keineswegs ihre Fachkenntnis in Frage. Beides ist wichtig!
Boris Jaeger 27.08.2009 17:31
Fachkenntnis kann man sich schneller aneignen als die Fähigkeit zu kommunizieren. Das muss ich entwickeln. Wenn man erst mal kommunizieren kann, kann man auch mal einen Kollegen fragen, wenn man etwas nicht weiss. Hoffentlich teilt der dann aber auch sein Wissen mit einem...
Boris Jaeger 27.08.2009 17:50
An die die dabei gewesen sind. Erzählt doch mal, wie ist Euer Eindruck vom Kongress? Ausbaufähig?
PS: Wollte eigentlich auch dabei sein, musste aber nacharbeiten, weil ich die ganze Woche überhaupt keinen Internetzugang hatte (Immer Ärger mit der Telekom:), der sich schon über Wochen hinzieht)
Boris Jaeger 27.08.2009 17:53
@Georg: Ich glaube Facebook steht exemplarisch für all die anderen und ist wohl der beste Aufhänger
Jörg Wittkewitz 27.08.2009 21:29
Tja, man kann das nicht in ein paar Worten zusammentragen. Aus Kommunikationssicht war es ein Desaster, da die Binnendifferenzierung nicht ausreichend stattfand. Das heißt, es war ein sehr heterogener Haufen, denn man zunächst mit einer Einführung anfüttern muss. Die Hardcore-Menschen und Advanced User stelle ich dann immer solange in ein kleines Open Space für ein paar Stunden, damit man damit genug Input für spätere Treffen/Events generiert.
Das fand aus meiner Sicht nicht statt. Prof. Kruse habe ich schon auf dem Kommunikationskongress und anderen Events mit einer vergleichbaren Präse gesehen, vor allem was den Inhalt angeht, der damals etwas präziser war, aber seine Untersuchungsgegenstände genausi wenig begründet hat. Wer sich im Metier der Systemtheorie nicht auskennt - er redet nur in diesem Jargon - der kann wenig mitnehmen außer ein paar Thesen, die ganz nett klingen aber bei genauer Untersuchung sehr platt klingen und wenig substanziiert werden. Ich habe in den USA studiert und bin daher wohl etwas verwöhnt, was den Stil eines Vortrags und die Adaptation des Redners auf Anlaß und Publikum angeht.
Die Diskussion die sich anschloß, litt leider an der Moderatorin, die so etwas wohl nicht gelernt hat oder schlicht überfordert war - vllt. hatte sich auch einfach nur einen schlechten Tag erwischt. Die eingeladenen DNs waren zum Teil sehr gut und schlagfertig, ich erinnere, dass die Frau ganz links teilweise die etwas holperige Moderation rettete. Leider brach die Moderatorin immer dann ein Thema ab, wenn es gerade zu einer gemeinsamen Erarbeitung des Problemkomplexes kam. dazu könnte ich jetzt noch zwei Stunden dozieren...
bottom line: Bei Lehrern wie auch bei Politikern hat man es im Allgemeinen mit zwei Gruppen zu tun: 1. Die etablierten Nutzer neuer Technologien mit Einsicht in Grenzen und Chancen sowie 2. die sich langsam herantastenden in diversen Stadien, die sehr schnell ihr Gesicht verlieren können und dagegen mehr oder weniger gute Widerstandsautomatismen entwickelt haben, die selten rational erscheinen und sehr gefährlich sind bei einem lockeren Austausch von Kulturpraktiken.
Mein Tipp zur Vorbereitung: Es gibt sehr gute Arbeiten von Ethnologen und Ethologen zum Thema Technologie und Alltag.
Prof. Kruse wird keine Hemmschwellen senken. Er erscheint den Managern schlüssig, ist aber in seiner Bewertung ungefähr Ende der Achtziger Jahre, was den Stand seiner Methoden und seiner wissenschaftlichen Grundlagen angeht. Gerade zum Thema Jugend/Schule und Netz wäre Danah Boyd und ihre Rezeption im deutschsprachigen ertragreicher. Sicher wäre es auch gut als Einstieg den Vortrag von Howard Rheingold über die Fähigkeiten des 21. Jahrhunderts ins deutsche zu übersetzen und in einer guten Präse so einem Kreis als Diskussionsgrundlage zu zeigen. Das hat sehr viel mehr Nutzen, da die Zuhörer so etwas im Alltag wiederfinden und sich selbst einbringen können. Ich hasse NLP wie Pest aber hier fehlt eindeutig etwas, dass man dort Pacing nennt: Das Gegenüber da abholen, wo es gerade ist. So etwas hat keiner der Redner geleistet. Das muss man endlich auch mal in Deutschland erwarten können. Ich will das nicht nur auf der web2expo oder TED sehen, ich will das ein einziges Mal auch in Deutschland erleben, dass ein Event den Zuschauer als Konversationspartner begreift.
Jörg Wittkewitz 29.08.2009 11:21
Ergebnisse des französischen Versuchs "Ein Schüler, Ein Laptop" sind ernüchternd. Die Ursache scheint bei den Lehrern zu liegen.
http://www.heise.de/newsticker/Frankreich-Laptop-Projekt-an-Schulen-gilt-als-gescheitert--/meldung/144489
Boris Jaeger 29.08.2009 12:45
iPods im Unterricht

iPod Touch in classrooms? Teacher uses popular device for learning
Smart People magazine, 1 (4), 2009: 27 (Section: Learning)
Link: http://tinyurl.com/olnguh - Leider nicht frei zugänglich
A Tennessee (U.S.) Tech University curriculum and instruction instructor’s immediate goal is to accumulate hundreds of blog entries on how an iPod Touch can be used in elementary, middle school and high school classrooms. ... Read some of the student’s blog posts to see how they’re using an ‘entertainment’ device to learn: http://tinyurl.com/mxjy5m
PS: Nicht nur in der Rubrik "Learning", liefert das Smart People magazine ständig informative Beiträge zu den Themen, die uns(erer Gesellschaft) momentan unter den Nägeln brennen (Stw. persönliches Wissensmanagement, soziale Netzwerke/Medien).
Daniel Simon 26.09.2009 19:47
Danke Ulrike für den Mitschnitt; ich habe da eine Menge rausziehen können. Kann sein, dass das im Eventkontext zu "dicht" war - aber grundsätzlich ist der Scope, den Peter da aufmacht ein sehr interessanter; dabei geht es um unsere (globale) Vernetzungs-Kultur und die nötigen Bewertungsskills des Individuums die sich rasant "evolutionieren". Das ist by the way im Wesentlichen ein Kommunikationsthema.
Basti Hirsch 07.10.2009 12:33
Hallo Jörg, vielen Dank für deine tolle Zusammenfassung der Diskussion beim Bildungs-Kongress. Es litt auch aus meiner Sicht an der Moderation. Im Vorgespräch haben wir noch unsere inhaltlichen Schwerpunkte vorgestellt, z.B. Hannes Studie mit New Yorker Schuldirektoren (A Leadership Model for 21st Century School) oder mein Steckenpferd Open Educational Resources. In der Diskussion spielten diese leider keine Rolle.
Stattdessen gab es wiederholt dröge Fragen zu Communities & Bewerberchecks. Zitat Hannes: "Bei dem Arbeitgeber, der mich nicht einstellt weil ich auf Tischen tanze, möchte ich garnicht arbeiten". Generell standen wir vor folgendem Problem: Wenn man die Digital Inhabitants als schneller, medienaffiner etc. bezeichnet impliziert man sogleich Lehrer seien überwiegend internetoffin oder gar abgehängt.
Das führe die Lehrer im Publikum zu einer defensiven Argumentation, viele begannen ihre Äußerungen mit "Ich bin schon seit '94 im Internet". Toll, klasse, aber im typischen deutschen Unterricht spielt es dennoch kaum eine Rolle.
"Prof. Kruse wird keine Hemmschwellen senken." Interessante Aussage. Du hast Recht, dass uns beispielhafte Akteure & Vorbilder fehlen. Rolf Schulmeister ist keine danah boyd. Bei Kruse habe ich dennoch das Gefühl, dass er in der Lage ist Brücken zu bauen. Allerdings nicht wenn die Moderation auf journalistische Art Konflikte konstruiert.