Am 26. August 2009 findet in Duesseldorf der 3. Bildungs-Kongress statt, veranstaltelt von der Metro AG (siehe hierzu: http://www.bildungs-kongress.de). Im Titel haben sie schon maechtig auf uns Bezug genommen:
"Kreative Intelligenz - Was Bildungsexperten von den Kapuzengeneration lernen koennen"
Aber im Programm sind wir noch nicht vertreten. Aber da arbeiten wir (Prof. Kruse und ich) gerade dran.
Es gibt dazu mehrere Moeglichkeiten, aus denen sich dann durchaus noch mehr (z.B. ein Buch "Schule 2.0") entwickeln kann. Hier mal erste Ideen, gebt gern Euren input und dann schaue ich weiter:
1. Prof. Kruse ist Hauptredner. Wir koennen ihm Inhalte fuer seinen Vortrag liefern. Wie sieht fuer Euch die Schule 2.0 aus? Was fordert ihr? Wie koennt ihr Euch vorstellen mit den Lehrern in Kontakt zu kommen, Euch ueber die Schule 2.0 auszutauschen? EInfach mal alles hier sammeln ... Was ist wuenschenswert? Welche Beispiele kennt ihr? Welche Lehrer/Schulen sind Euch schon aufgefallen ...
2. Wir versuchen "Digital Natives" ins Programm zu bekommen. Wer hat Lust dabei zu sein?
3. Die Teilnahme an dem Kongress ist kostenfrei! Meldet Euch an, ich bin mir sicher wir koennen dann eine Diskussion vor Ort hinbekommen!
Cedric May 28.05.2009 08:10
Ui, ein weiteres spannendes Thema für DNAdigital. Ich glaube, Leonie hatte sich dazu schon viele Gedanken gemacht. Sie kann da bestimmt was einbringen.
Das ist aus meiner Sicht auf jeden Fall ein Thema mit vielen Verbesserungsmöglichkeiten in der Praxis und es sollte auch so schnell nicht mehr unter den Tisch fallen. Ich denke, mit dem Thema können wir auch noch andere Schüler zu DNAdigital bekommen, die zu dem Thema ihr Meinung abgeben.
LG, Cedric
Andreas Mertens 28.05.2009 08:54
Hallo Ulrike,


ich melde mich da an. Klingt interessant und passt genau in mein Thema Schule 2.0 / blendedPLUS. Zum einen veranstalte ich ja in Second Life bereits Learning-Veranstaltungen (siehe hier: http://www.sltalk.de/wp-content/uploads/2009/03/flyer_second_life.pdf) zum anderen führe ich regelmäßig Trainings für Lehrer durch zum Thema Learnings Management Systeme, Web 2.0 und E-Learning und E-Learning-Systeme in Kooperation mit der IT Akademie Hessen (http://www.ita.hessen.de/partner.0.html).
Zu deinen Punkten:
Zu (1): In der Schule 2.0 besteht keine physische Anwesendheitspflicht mehr. Die Schüler loggen sich in eine 3D-Welt ein und nehmen an einem erlebbaren Geschichts- und Mathematikunterricht teil. Sie erleben beispielsweise das alte Rom, indem Sie in einer dreidimensionalen Welt alla Second Life durch die Geschichte "laufen" und sie "nach-erleben". Relationen und Größen, abstrakte Differentiale in der Mathematik werden durch die dreidimensionale Darstellung besser erfassbar und erlebbar. Physikalische Zusammenhänge werden in virtuellen Welten simuliert und erlebbar.
Zu (2): Ich habe Lust, dabei zu sein
Zu (3): Ich melde mich JETZT an
LG, Andreas
ulrike reinhard 28.05.2009 08:59
Sehr cool Andreas!
Dann lernen wir uns dort auch endlich mal persoenlich kennen:-)
Melanie Gottschalk 28.05.2009 10:51
Habe mich auch angemeldet, eventuell können wir so den Fokus auf die Schule 2.0 setzen. (Lehren und Lernen 2.0)
ulrike reinhard 28.05.2009 10:57
klar! Melanie!
Bitte Input!!! Dann reiche ich den weiter und er kommt in den Vortrag mit rein!
Martin Lindner 28.05.2009 11:08
(verweist nochmals unterstützend auf Melanie: wenn sich jemand damit auskennt, dann sie.)
Nicole Celikkesen 28.05.2009 11:48
In dem Zusammenhang vlt ein netter Text als Input zu dem Thema Schule 2.0:
.
http://tinyurl.com/ok9t99
Auszug:
"...sondern auch und vor allem Erwachsene, die neue Medien oft selbst nicht verstehen und deshalb den vernünftigen Umgang damit nicht vermitteln können."
Das heißt, Digital Natives MÜSSEN dabei sein! Schließlich sind wir die erste Generation, die eine Brücke bilden kann und weiß, wovon sie redet
Willms Buhse 28.05.2009 12:40
Super - ich würde gerne unsere Initiative dort vorstellen und auch um mehr Unterstützung für DNAdigital bitten. Wenn wir Bildung zum OpenSpace-Thema vor dem IT-Gipfel machen, dann finden wir dort sicher spannende Ansprechpartner.
Leonie Schlick 28.05.2009 13:09
Besonders wichtig ist es, dass die unterschiedlichen Lerntypen in der Schule angesprochen werden und bewusst differenziert wird. Bisher werden in den öffentlichen Schulen nur die angesprochen, die durch Lesen und Zuhören den Stoff gut aufnehmen können.
Lernen durch Ausprobieren, durch Fühlen etc. wird kaum beachtet.
Das Internet könnte genutzt werden, um sich über Lerninhalte auszutauschen, Lehrer, die bereit sind, während des Unterrichts auzunehmen und diese Videos allen zur Verfügung zu stellen.
In Dänemark in einem Internet lässt man es den Kinder völlig frei, wann sie ihre Aufgaben lösen. Sie wissen, DASS sie sie bearbeiten müssen, aber sie können selbst entscheiden, ob sie heute lieber ausschließlich Mathe machen oder etwas Deutsch, etwas Mathe, etwas Englisch.
Nicht mehr die Leistung bzw. die Endnote sollte im Fokus sein, sondern der Lernerfolg. Und der ist nicht von einer Einalleistung abhängig, die sehr stimmungsabhängig ist. Sondern zielt darauf, dass das Gelernte auch nachhaltig relevant ist und im Gedächtnis bleibt.
Heutzutage geht es in der Schule darum, zu einem bestimmten Zeitpunkt, alles zu einem bestimmten Thema zu wissen. Zusatzwissen ist ein Nice-to-have, aber wird oft sogar vom Lehrer angestrichen, weil er will, dass man ganz einfach exakt auf seine Frage antwortet.
Ganz ehrlich: Was hat man denn schon aus seiner Schulzeit behalten?! Man lernt für eine Klausur. Und danch vergisst man es ebenso schnell wieder.
Nur durch spielerisches Lernen, also verbunden mit Erlebnissen bleibt etwas im Langzeitgedächtnis.
Das wäre so ein kleiner Ansatz meiner Meinung zu diesem Thema.
Andreas Twardon 28.05.2009 14:48
Auch an dieser Stelle passt, was ich schon im Blog "Was fordern wir von der Politik?" von Timo Heuer geschrieben habe:
"Wenn schon die Politik etwas tun sollte, dann wäre es neben dem eGovernment auch die Förderung von Vernetzung der Wirtschaft und Bildungseinrichtungen in Bezug auf eLearning: Obwohl es im Internet für verschiedene Bereiche (Schulen und Berufsbildungseinrichtungen) schon viele Möglichkeiten gibt, Infos zu bekommen wie auch direkt ausgewertete Tests zumachen, fehlt es an wirklich sinnvollen, situativ angepassten eLearning- bzw. Blended Learning Konzepten! Unter www.qualiboxx.de findet sich ein interessantes Konzept für den berufsbildenden Bereich - aber insgesamt scheint mir im Vergleich zu Ländern wie die USA, Japan, Südkorea, Taiwan und skandinavischen Ländern doch noch Vieles zu fehlen.
Interessant könnte z.B. eine Kooperation von Unternehmen mit Schulen sein, um die Administration von Lernplattformen zu gewährleisten, da dies schulintern das häufigste Ausschlusskriterium ist, warum dort KEIN eLearning/Blended Learning stattfindet."
Ich muss erst abchecken, ob ich am 26. August 2009 in Duesseldorf am 3. Bildungs-Kongress teilnehmen kann - klingt auf jeden Fall GUUUT!
Stephan Grabmeier 28.05.2009 16:11
ich werde mich anmelden und kann gerne dazu beitragen, hatte noch keine zeit mich einzulesen, wenn es einen enterprise ansatz zu 2.0 gibt, kann ich unterstützen...für ideen bin ich offen....
gruß
stephan
Michael Wald 28.05.2009 19:15
@Stephan
Nein, die Metro hat nix mit Enterprise zu tun
Leonie Schlick 29.05.2009 11:22
Ich habe mich angemeldet. Es würde mich sehr freuen, einen Beitrag leisten zu können.
Basti Hirsch 29.05.2009 12:16
Die High Tech High ist sicher ein schönes Beispiel für eine Schule 2.0: http://www.spreeblick.com/2009/05/06/schulen-die-schulern-wurdig-sind/
Ich fordere, dass die Ziele der Cape Town Open Education Declaration aktiv unterstützt werden. Und generell muss das Thema Open Education viel stärker diskutiert werden. Bei jeder Debatte um Medienkompetenz die Chancen mitdenken. Und nicht nur als etwas das die Zukunft verspricht, sondern was schon jetzt mit vorhandenen Tools & Geräten möglich ist. Kosten sparen geht auch!
Dazu die Open High School of Utah als zweites Beispiel: http://openhighschool.org/
Timo Heuer 29.05.2009 16:20
Ich würde Basti und Leonie vorschlagen, falls es ein Panel zum Thema mit Digital Natives gibt. Wäre gerne dabei gewesen, werde aber wohl nicht können. Habe aber hier einige meiner Gedanken zusammengetragen: http://www.timoheuer.com/2009/03/09/who-needs-a-university-when-we-have-google/
ulrike reinhard 30.05.2009 12:02
@Willms; Zur Vorstellung der Initiative.
Ich finde es zunaechst einmal klasse, dass Peter Kruse mir die Moeglichkeit gibt, seinen Vortrag hier auf DNAdigital "entstehen" zu lassen ... GEMEINSAM mit der community. Ein "Netzwerker" eben - oder, um mit den Worten von Tim o'Reilly zu sprechen, schlicht der Devise folgend:
"CREATE MORE VALUE THAN YOU CAPTURE!"
In meinen Augen ist das ein wunderschoenes Beispiel dafuer, wie die Tatsache, dass DNAdigital unter eine CC-Lizenz zur entsprechenden Nutzung freigegeben wurde, zu positiven Netzwerkeffekten fuehrt und die Initiative damit weiter verbreitet wird.
SHARE ECONOMY eben.
Ich wuerde mir wirklich wuenschen, dass moeglichst viele Mitglieder auf DNAdigital in diesem Sinne die Initiative nutzen und weiter voran treiben ... Auch oder gerade auch ausserhalb des IT-Gipfel- Umfeldes.
So wuerde ich gerne, dieses von mir hier gestartete Projekt weiter machen - und wenn es dann noch Beruehrungspunkte mit dem IT-Gipfel selbst oder dem geplanten Open Space gibt (wann und wo findet der eigentlich statt?? Gibt es dazu schon Infos?) - dann ist das doppelt schoen!
Wolfgang Weicht 30.05.2009 12:42
Hallo,
als IA und Konzepter arbeite ich zur Zeit an einem konkreten Schul-Projekt und habe ich grundlegende Gedanken in einem "Manifest" zusammengefasst.
http://www.slideshare.net/wolleffm/manifest-fr-schule-20-v14
Im Bildungsbereich geht es dabei vor allem bei Nerd-Lehrern und webbegeisterten Pädagogen um die Adaption von Web 2.0 Technologien für den Schulbetrieb. Man will ein (altes) hierarchisches System oft einfach in ein supermoderneres Gewand packen und landete in der Konzeptionsfalle.
Unsere Sichtweise von Schule 2.0 geht da andere Wege. Wir arbeiten an offline/online Ideen, die auf offenen und flachen Strukturen basieren und bei denen die zu verwendende Technologie eigentlich fast irrelevant ist.
Es geht darum das Bindeglied zwischen Information Architecture und Social Architecture zu gestalten. Das ist "unsere" Vision von Schule 2.0 und über diese würden wir uns gerne Austauschen.
ulrike reinhard 30.05.2009 13:06
@wolfgang: Ich habe mir das Manifest gerade angesehen!
Gratuliere!
Das werden wir auf alle Faelle einbinden!
@alle: habt ihr nicht Lust ein Manifest zur Bildung zu schreiben, das teilen wir dann dort aus .... und vielleicht bekommen wir es auch in den Vortrag integriert? Was meint ihr?
Alexander Rausch 30.05.2009 13:13
@Wolfgang: die Vision von Schule2.0 deckt sich auch mit meinem Verständnis darüber. Schule ist eben nur ein Teil des Ganzen (Bildung) und letzten Endes geht es bei diesem Thema, wie z.B. bei Enterprise2.0 auch, um eine Kulturveränderung.
Bindeglieder schaffen und gestalten sehe ich als wichtigen Schritt, als Voraussetzung, für die Entwicklung zu einem zeitgemäßen Leben. (Hier Schule, Bildung) Siehe auch den Post hier bei dna "Building Bridges" http://www.dnadigital.de/networks/blog/post.a.rausch:1
Philipp Schuch 30.05.2009 14:19
Warum sind zu diesem "Bildungs"kongress eigentlich keine Bildungswissenschaftler eingeladen?
ulrike reinhard 30.05.2009 15:34
@philipp: das weiss ich nicht. es sitzen auch keine lehrer un dkeine digital natives auf der buehne .... das sind die, um die es geht ....! muesste man den veranstalter fragen.
Daniel Kruse 30.05.2009 18:36
Howdy, habe kürzlich www.schulengel.de kennengelernt, die per Shopping Fundraising für Schulen einholen. inphorms als Firma dahinter ist ein weitverzweigtes Netzwerk für bessere Bildung, sollte man sicherlich einbinden...
Wolfgang Weicht 31.05.2009 13:48
@ Daniel Kruse: Ich muß sagen, wenn Unternehmen im Bildungsbereich "wildern" stellen sich mir die Nackenhaare hoch. Das mag auf den ersten Blick ja ganz löblich sein, aber Firmen agieren nicht aus Gründen der Nächstenliebe, sondern aus Gründen des Kapitalvermehrung. Ich habe hier http://tinyurl.com/lvxf6b mal ein paar Aspekte zusammengefaßt, die die Problematik anreißen.
Basti Hirsch 01.06.2009 05:57
"Früher haben wir aus Schulbüchern gelernt, und jetzt lernen wir mit der Metro." http://url.ie/1mhn — Ist das Schule 2.0?
Wolfgang Weicht 01.06.2009 12:05
Ist doch praktisch, dann bekommen die Kinder schon zur Einschulung eine Payback-Card und für gute Noten entsprechende Punkte.
ulrike reinhard 01.06.2009 12:19
@wolfgang: ja, genauso kommt das video rueber! treffend beschrieben!
Basti Hirsch 01.06.2009 21:43
Eine spontane Einladung zum 1. Berliner Bildungsbrunch diesen Mittwoch, 11-13 Uhr in den Schwarzwaldstuben: http://bildungsbrunch.pbworks.com/ (facebook: http://url.ie/1mwv)
Wolfgang Weicht 02.06.2009 10:54
Gerade gefunden. Die Rolle der Bertelsmann-Stiftung bei der neoliberalen Staatsmodernisierung. http://www.bertelsmannkritik.de/index.htm
Anne Grabs 02.06.2009 17:25
Hey, hab mir jetzt mal im Schnelldurchlauf eure Kommentare durchgelesen und bin voll begeistert! Wolfgang, deine Präsi habe ich vor ein paar Tagen schon gelesen, sehr schön dargestellt.
Für mich muss sich grundlegend an Schule etwas ändern. Anstatt Selektion mehr Qualifikation und Kompetenzaufbau. Wie Leonie schon sagt: "Ganz ehrlich: Was hat man denn schon aus seiner Schulzeit behalten?! Man lernt für eine Klausur. Und danch vergisst man es ebenso schnell wieder." Wir müssen ernsthaft hinterfragen, ob Allgemeinwissen (All-Wissen) - wie es der Staat (PISA) und viele Eltern fordern - in der Schule zu lernen ist. Das Trichtermodell ist ausgelaufen. Es gibt viele sinnvolle Ideen und Gedanken, wie z.B. die didaktische Analyse von Klafki, die schon seit den 70er existiert. Unterricht sollte so gestaltet sein, dass SchülerInnen interessante Fragen gestellt werden, im Sinne: Wozu lerne ich das? Warum lerne ich etwas, was bringt es mir?
Schule findet nach wie vor nach dem Paradigma des Objektivismus (Wissen wird passiv wahrgenommen) und nicht nach dem Subjektivismus (Wissen und Können selbst aktiv aufbauen; selbstgesteuertes Lernen usw; es gibt kein objektives Wissen) statt. Die Fülle an Informationen, denen junge Menschen ausgesetzt sind (besonders durch das Internet) kann heute kein Mensch mehr erfassen oder lernen. Was wir brauchen sind Techniken/Tools und Wege, wie wir an (gesicherte, richtige) Informationen kommen. Im Moment entwickeln sich da Parallelwelten. SchülerInnen von heute lernen selbstständig (und auch intrinsisch motiviert) die Kulturtechnik Internet, während in der Schule das Thema nahezu komplett ausgeblendet wird (Arbeit mit Papier und Bleistift, unzureichender Informatikunterricht, Lehrer "verbieten" Internet/Handys).
Erst neulich habe ich eine Studie gelesen (vom Aloisianum Österreich), dass sich SchülerInnen wünschen nicht nur Word, Excel und Powerpoint zu lernen, sondern auch Programmierung u.ä. Letztlich wird SchülerInnen damit auch Wissen vorenthalten, wenn man bedenkt das nahezu jeder Arbeitgeber den "sicher Umgang mit dem Internet" fordert.
Ok, genug geschrieben.
Christopher Koch 03.06.2009 22:54
Schade. Für Punkt 2) wäre ich gerne dabei gewesen, aber da bin ich schon in den USA - 10 Monate Auslandsaufenthalt statt 11. Klasse.
Wer im Vorfeld Fragen an mich hat, ich beantworte gerne und viel - http://twitter.com/hugelgupf oder www.hugelgupf.de
Basti Hirsch 04.06.2009 09:27
Gabi Reinmann hat zu diesem Thema einen sehr guten Vortrag gehalten: "Abschaffen – Beibehalten – Verändern: Wie man digitale Medien in die Schule bringt" http://gabi-reinmann.de/
Jörn Hendrik Ast 16.06.2009 12:18
Hallo zusammen,
ein spannendes Thema. Als Vater einer zwei- jährigen Tochter, die jetzt schon Digital Native ist (Videos auf youtube sind spannender als Fernsehen) stelle ich mir natürlich die Frage wo und wie sie lernen darf. Im Grunde ist ein Lernen dürfen und gezieltes Fördern von Fähigkeiten genau das was in der momentanen Schule 0.5 fehlt. Noch schlimmer wird's mit den Primarschulen die hier in Hamburg gerade umgesetzt werden.
Zu Punkt eins habe ich ein schönes Beispiel. Bei uns in Hamburg gibt es eine wunderbare Initiative. Die NSH (Neue Schule Hamburg) die von Nena #NDW #99Luftballons mitbegründet wurde:
http://www.neue-schule-hamburg.org/ueber-uns/schule.html
Ich finde das ist ein wunderbares Beispiel davon wie es geht, alleine dieser Auszug hat schon enorm viel Schule 2.0 in sich und ich unterstreiche in zu 100%:
"Das Wichtigste: Es geht um eine andere Einstellung zu den Schülern.
Lehrer müssen davon ausgehen, dass gewöhnliche SchülerInnen außergewöhnliche Fähigkeiten haben. Wir werden oft gefragt, ob die Schüler an unserer Schule auch etwas lernen, ob die nicht nur den ganzen Tag spielen und nichts tun, ob da nur Chaos herrscht? Kinder brauchen doch klare Regeln und Strukturen, um zu lernen.
Nun, der Mensch lernt immer. Unser Gehirn kann gar nicht anders. Die Frage ist nur, was unser Gehirn lernt und warum den meisten Schülern Schule keinen Spaß macht, sie lieber andere Dinge lernen. "
Vielleicht können wir das mit aufnehmen? Einen Kontakt herstellen?
Ich habe auch einige Freunde die Lehrer sind, werde sie mal auf die Plattform holen!
:)
Freue mich über euer Feedback!
Gruß
Jörn Hendrik
so far!
Bastian Schmidtke 16.06.2009 13:19
Ich bin derzeit eher mit der praktischen Umsetzung des Technikeinsatzes in Schulen beschäftigt und Ausblicke auf zukünftiges Lernen mithilfe von Technik.
Ich habe mich auch angemeldet und freue mich, Euch dort zu treffen und, wenn möglich, neue Ansätze in die Köpfe zu streuen.
Ich bin erstaunt über die hohe Übereinstimmung der Ansätze.
Schön!