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Was fordern wir?

Was fordern wir? Darauf wollen wir im Digital-Native-Manifest eine Antwort geben. Robert und ich schreiben daran bereits. Habt ihr noch Forderungen, die wir mit aufnehmen sollen?

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KommentareKommentare

  • Dominik Wind
    Dominik Wind 10.12.2008 10:35

    Ich habe mir das, was ihr bisher im Wiki zusammengetragen habt eben mal angeschaut und wollte mein Lob loswerden! Super.

    Das einzige, an dem ich hängen geblieben bin, war unter "wir fordern" das "gnadenlose Transparenz". Mehr Transparenz und Offenheit sehe ich genauso, aber "gnadenlos" finde ich ehrlich gesagt doch etwas zu viel des Guten ;-)
    Ich denke es gibt auch in Zukunft Abläufe, "Zwischenschritte" in Prozessen usw. die man nicht offenlegen sollte, einfach weil sich in einem eher "experimentellen" und beschleunigten Vorgehen immer Probleme ergeben. Klar kann man zu denen auch cool Feedback reinholen, aber es kann uU auch dazu führen, dass man die "öffentliche Kommunikation" gegen sich aufbringt und zwar in Punkten, die man wenige Tage später sowieso revidiert, angepasst usw. hätte ...
    Lange Rede kurzer Sinn: meiner Meinung nach ist eine "ich hau auf Biegen und Brechen alles raus!" - Naiv-Mentalität auch noch nicht der Weisheit letzter Schluss.

     
  • Timo Heuer
    Timo Heuer 10.12.2008 10:41

    Da hast du Recht. Am Donnerstag werde ich mit Robert telefonieren, um abzusprechen, welche Argumente nun ausformuliert werden (womit wir am WE beginnen werden).

     
  • Boris Jaeger
    Boris Jaeger 10.12.2008 11:41

    Wie schon gesagt, ich fordere, dass die digital immigrants auch Forderungen an die digital natives stellen dürfen. Das geht dann eher Konform mit dem Buchtitel ...

    Dann können die digital natives ruhig "gnadenlose" Transparenz (mit Begründung WARUM) fordern. Die digital immigrants schließen sich dann vielleicht eher Dominiks Forderung an oder argumentieren noch radikaler (völlige Intransparenz:-)) ...

     
  • Dominik Wind
    Dominik Wind 10.12.2008 16:42

    Zu den Stichworten fällt mir eben noch ein:

    "keine Illusionen bzgl. Altersrente"

     
  • Alexander Rausch
    Alexander Rausch 11.12.2008 18:18

    Also das Manifest ist eigentlich für wen gedacht? Der erste Teil erklärt mir als Non-DN einiges. Dann fange ich an zu straucheln: "Ihr arbeitet....": Ich würde mich als Außenstehender fragen, ob alle DN´s in eigenen Startups arbeiten. Also DN=Startup?
    Bei den Forderungen stelle ich mir die Frage an wen sind diese gerichtet zuerst und mit welchem Hintergrund als zweites... Warum muss ich als Gesellschaft eure Forderungen hören? Das könnte die Leser interessieren ;-)) Und bei Forderungen denke ich auch immer gleich an Entführungen ;-)) Also: Was bekomme ich, wenn ich auf eure Forderungen eingehe? Bekomme ich etwas zurück?
    Ich möchte das Buch Menschen schenken und/oder empfehlen, damit sie die Welt der DN verstehen können... Solche Fragen würden die mir stellen ;-))

     
  • Robert Dürhager
    Robert Dürhager 11.12.2008 19:59

    Die Thesen eines Manifests sind grundsätzlich keine Erklärung schuldig. Diese würden die Kürze und Würze eines Manifests zerstören, weshalb Sie überall sonst im Buch zu finden sein werden, jedoch nicht im Manifest. Und es wäre natürlich schön, wenn zu jeder These im Manifest später auch eine Erklärung im Buch zu finden sein wird.

    Auf den Absatz "Wir arbeiten ..." kam ich, weil ich mir überlegt habe, für wen wir das Buch schreiben. Durch den DNA-Backgound, "digital natives" mit Unternehmensvertretern in Kontakt zu bringen, ergibt sich die Zielgruppe der Unternehmensvertreter. Und die wollen wissen, welche Arbeitskultur wir bevorzugen.

    Das "Wir fordern..." kann man auch umgehen. Meine ersten Ansätze waren so etwas wie "Wir feiern..." oder "Wir bevorzugen...".

    Wenn ihr wissen wollt, in welche Richtung das Manifest gehen soll, dann habe ich hier ein tolles und interessantes Beispiel:
    http://mastersofmedia.hum.uva.nl/2008/05/30/in-between-manifesto/

     
  • Timo Heuer
    Timo Heuer 12.12.2008 21:31

    Forderungen finde ich schon wichtig. Und das mit dem "Wir arbeiten": Na klar, du hast Recht. Aber "So würden wir arbeiten, wenn man uns ließe" klingt blöd ;-)

     
  • Alexander Rausch
    Alexander Rausch 12.12.2008 22:58

    Wie Robert schon angemerkt hat braucht es grundsätzlich keine Erklärungen - Es macht aber schon Sinn, wenn sich so viele Leser wie möglich auch wieder finden bzw. verstehen können (nur als Idee), dann sind sie beim lesen direkt offener, losgelöster und lassen sich ein....;-))
    Fordern, könnte man mit (Robert) feiern, bevorzugen, wünschen usw. umgehen - muss aber nicht sein! Wenn Geben und Nehmen im Ausgleich sind, dann passt es doch! Und so wie ich das sehe haben die DN´s doch einiges zu geben - das sollte dann gut erkennbar sein ;-))
    Zum Arbeiten (Geben): vielleicht doch anders definiert bzw. anderes Wort, da die DN´s doch always on sind, oder? Zum Verständnis fände ich es hilfreich, wenn ich das im Manifest erkennen könnte... ein Traum für jeden Arbeitgeber: Always on.... wenn da mal nicht die Gewerkschaft Stress macht ;-))

     
  • Alexander Rausch
    Alexander Rausch 12.12.2008 23:07

    Anmerkung Arbeiten: Da Arbeiten zumeist als "nine to five" verstanden wird, finde ich die Herausstellung von dem Unterschied, wie DN´s Arbeiten definieren sehr wichtig - das ist doch etwas völlig anderes, oder? Dann sollte es auch erkennbar sein!

     

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