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marymi's blog

Entwurf für einen *DNA_d co-working future space*

"Es ist Samstag früh. Du bist aus Versehen aus dem Bett gefallen... Der Espresso brutzelt auf dem Herd, der Postbote war auch schon da und zwischen Rechnungen, Werbepost und Zeitung entdeckst Du einen kleinen unscheinbaren Umschlag... Du machst ihn auf und findest

 

EINE EINLADUNG:

Hast Du Lust, die nächste Zeit mal in einer anderen Welt zu residieren? Anbei findest Du Dein Ticket. Alles was Du brauchst wirst Du vor Ort finden. Aber natürlich kannst Du gerne Deine wichtigsten Dinge mitnehmen. Dein Zug fährt in zwei Stunden, vom Hauptbahnhof.

 

Selbstverständlich hast Du Lust, was für eine Frage! Und so besteigst Du den Zug, der Dich in eine andere Welt bringt.

Nach einigen Stunden... die Zeit hast Du irgendwann unterwegs vergessen, die Orte und Landschaften draußen konntest Du auch nicht mehr zuordnen, aber dafür sind inzwischen so einige spannende, seltsame Normalos und Freaks zugestiegen... Irgendwann also nach ein paar Stunden wird der Zug wieder langsamer und als Du rausschaust merkst Du, dass die Stadt, in der Du Dich befindest, eindeutig anders als gewohnt aussieht. Es ist so, als ob sich das Stadtbild alle paar Minuten komplett ändert und als Du Deinem Fensternachbarn staunend erzählst, was Du siehst, stellt Ihr fest, das Ihr zwar in dieselbe Richtung guckt aber jeder scheinbar was völlig anderes seht!

Nach einer kleinen, unglaublichen Stadtrundfahrt kommt der Zug zum stehen und Ihr steigt aus... Dein neues Zuhause ist ganz nach Deinem Geschmack. Es scheint so, als ob die Crew Dir Deinen geliebten, gemütlichen Sessel mit hierher gebracht hat, auch wenn Dir nicht ganz klar ist, wann und wie sie das gemacht haben. Egal, es ist alles da was Du brauchst, Du fühlst Dich wohl und überlegst gerade, was wohl als nächstest kommt, als es an der Tür klingelt.

Dein Zug-Fenster-Nachbar steht vor Dir, seine Augen leuchten und er erzählt, das er Dich mitnehmen will, an Euren neuen Arbeitsplatz. Vorsichtshalber kramst Du schnell Deinen Rechner aus Deinem Gepäck (GottSeiDank, die Emails kommen hier in der Welt an) und los gehts!

Unterwegs wirst Du immer neugieriger... Alles was Du siehst, hörst, riechst macht Dir Freude - und es ist so ganz anders als das, was Dein Begleiter wahrnimmt! Und Du beginnst Dir zu überlegen, wie wohl dieser Working-Space * in dem Ihr gleich ankommt, wohl aussehen wird... Und in dem Moment, wo Ihr den Space betretet, verschlägst Dir glatt die Sprache. In was für einer Zeit und Welt bist Du da bloss gelandet!"

 

 

 

 

 

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Wenn Du Lust hast, dann schreib auf, wie dieser Working-Space aussieht, sich anfühlt, welche Atmo dort herrscht, welche Möglichkeiten, welche Technik, welche Innovationen... * denn dies wird ein Entwurf für einen möglichen DNA_d co-working-space. Die Idee dazu ist uns auf der Hin- und Rückfahrt zum IT-Gipfel im Dezember gekommen - und eventuell haben wir die Möglichkeit, einen Konzeptentwurf in Kürze einem Investor vorzustellen und wenn er spannend, innovativ, inspirativ und hilfreich ist, auch umzusetzen.

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[

Ich habe diverse lose gedanken zu einem co-working-space, von der fahrt und im anschlussnachdenken vor einigen wochen aufgeschrieben, will das aber noch mal ein bisschen überarbeiten und stelle es die nächsten tage hier mit rein. [nur so als anregung: mein persönlicher future-working-space muss rund sein, lichtdurchflutet; die wände sind aus material, welches sich verdunkeln lässt und ich unterschiedliche wandfarbvarianten wählen kann, außerdem lassen sie sich flexibel "auf- und abbauen und versetzen" und funktioniert als projektion. holografische umsetzungen sind teil der technischen ausrüstung, genauso wie diese schicken glaswände, auf denen man "mit dem finger rummalen malen kann" (<- ich hoffe Ihr wisst was ich meine ;) ).

mein ziel ist es, ein präsentationsfähiges paper aus allen vorstellungen zusammenzuschreiben. daher freue ich mich auf Eure ideen und vorstellungen - ob abgedreht oder "normal" - und hoffe, das Euch die geschichte etwas hilft, in einen future-arbeitsmodus einzutauchen :)

]

KommentareKommentare

  • Peter Jebsen
    Peter Jebsen 11.01.2010 05:23

    Mein perfekter "Working Space" sollte so aussehen wie der Erkerbereich meiner Wohnung, in dem ich als Freiberufler u. a. vor ca. zehn Jahren mal eine Zeitschrift entwickelt habe: Nach rechts schaute ich auf meinen Balkon, nach vorn über den Schreibtisch auf die Straße; links stand der PC für die Recherche und die Büroarbeiten, hinter mir der Mac für die Grafik (Quark XPress).

    Will sagen: Der "Working Space" ist mir relativ egal, wenn die "Infrastruktur" drumherum stimmt. In den freien Minuten meine eigene Küche etc. nutzen zu können, war herrlich. Die Zeiten, in denen ich Briefing-Gespräche "drahtlos" von der Außenalster aus führen konnte, habe ich besonders genossen.

    Wände, Farben, Technik spielen für mich keine Rolle. Hauptsache: flexibel und komfortabel. WLAN und nette Nachbarschaft reichen.

     
  • Jörn Hendrik Ast
    Jörn Hendrik Ast 11.01.2010 08:27

    Mein DNA- Co- Working Space der Zukunft hat auch definitiv etwas mit Raum an sich zu tun, eher Räume.

    Ich möchte einen Raum der zum konzentrierten Arbeiten gedacht ist, also geistige Arbeit vorm Rechner, Schreiben, Formulieren, Konzipieren.

    In einem weiteren Raum - einer Art Boiler Room - geht es laut her, wird telefoniert, geskypt, gelivestreamed was das Zeug hält. Verhandeln, Argumentieren, Lachen.

    Und dann gibts natürlich die chillout- Lounge, Kaffe- Ecke und Wohnküche mit vernünftigen Gasherd, Wok, Backofen und Esspresso Maschine mit Milchaufschäumer.

    Alle Räume haben unterschiedliche Farben, Ausstattungen und Designs. Kein Arbeitsplatz ist wie der andere und reagiert somit auf das Bedürfnis des Menschen auf individuelle Anpassung aber eben mit der Möglichkeit der Zusammenarbeit in einer Gruppe.

    Soweit, mehr folgt...
    :)

     
  • Cedric May
    Cedric May 11.01.2010 10:47

    Mein *DNA_d co-working future space* müsste wie ein kleines Labyrinth sein. Wenn man in ihn eintritt muss man vorbei an vielen Menschen und vielen verschiedenen Räumen. Man lernt jeden Tag eine neue Ecke kennen und es gibt ganz kleine Räume, mal mit Sitzsäcken, mal mit einem Tisch, Stühlen, einem Whiteboard und einem kabellosen Beamer, mal ein Fernseher mit einer Wii. Ich kann mich jeden Tag entscheiden, ob ich einen ruhigen Raum mit Türe brauche zum Nachdenken und Schreiben oder ob ich mich zu vielen anderen setze, zum Reden & kreativ sein.

    Die Räume sollten gemütlich sein und müssen nicht keine moderne Klarheit haben, aber alles sollte so aussehen, als ob es an seinen Platz gehört und es sollte ordentlich sein, damit man nicht über die Kaffee-Tassen der anderen stolpert. Es sollte überall eine Fußbodenheizung geben, damit man sich auch im Winter mit seinem Sitzsack auf den Parkett-/Stein-Boden setzen kann.

    Es sollte einen Raum zum Entspannen geben mit einer schönen wechselnden Lichtinstallation und energiereicher Musik. Es sollten viele unterschiedliche Sitzmöbel dort sein. Sofas zum Rumliegen, Sessel zum Versinken und Sitzkissen zum entspannten Sitzen.

    Es sollte einen Fitnessraum zum Frühsport und Trainieren geben. Mit Fernsehern auf die man seine eigenen Newsfeeds legen kann und ein personalisiertes Fernsehprogramm läuft.

    Es sollte eine Technikecke geben, in der allerlei Kabel und Notebooks, Beamer etc. stehen, die man sich ausleihen kann.

    Es sollte ein allgemeines Sekretariat geben, wo man Dinge kopieren, Scannen und Drucken kann. Und es sollte dort eine freundliche Dame oder einen Herrn geben, der den ganzen Tag über erreichbar ist und der für einen E-Mails (etc.) rausschicken kann.

    Es sollte sehr hochwertige Schreibtischstühle geben, die den Rücken schonen. Es sollte eine Frühstücksbar mit Müslis und anderen Leckereien geben und es sollte die Möglichkeit eines gemeinsamen Frühstücks geben um immer mal ein paar neue Gesichter kennenzulernen.

    Es sollte eine büroweite digitale Dokumentenverwaltung geben, auf die man auch von außerhalb mit seinen Zugangsdaten zugreifen kann. Man sollte eine Liste mit allen anwesenden Leuten führen und dort die fachlichen Kenntnisse vermerken um zu sehen, ob man jeden um Rat oder Mithilfe fragen kann.

    ...

     
  • Georg Auernhammer
    Georg Auernhammer 11.01.2010 11:27

    Ich bin gespannt, wann sich DNAdigital in Realos und Fundis aufspaltet
    :))

     
  • Miriam Wiese
    Miriam Wiese 11.01.2010 11:44

    danke für Euer ersten beschreibungen! und lieber georg *lol* was ich persönlich an den dna_d's schätze, die ich kennengelernt habe, ist der unbedingte aber nicht zwanghafte wille, VISIONEN in die tat UMZUSETZEN und das sich realos und fundis nicht ausschließen...

     
  • Miriam Wiese
    Miriam Wiese 11.01.2010 11:58

    also mein coworkingspace hat auch viel raum und viele räume, drinnen wie draußen (auch im winter). er ist viel rund, viel weiß, welches unkompliziert veränderbar ist, farblich. die wände sind so flexibel, das man sie verschieben/versetzen/ab-/aufbauen kann, je nach bedarf. einige davon kann man transparent machen oder als projektionsfläche nutzen (ohne beamer, weil sie gleichzeitig beamer sind).

    es gibt ruheräume und rückzugsecken, und laute räume, ab und zu legt ein dj auf (ich kann ausgesprochen gut in cafés bei electro/trance/rock arbeiten), für jeden geschmack was dabei. der gesamt space besteht aus verschiedenen atmosphären... genug platz für raumwanderer wie mich

    hier arbeiten ganz unterschiedliche branchen, nicht nur "webworkers". damit das, was man zwischendurch spontan bequatscht, was einem einfällt nicht verloren geht, gibt es eine "aufnahmetechnik", die auf wunsch alles "aufzeichnet".

    der coworkingspace ist ein ort, an dem jeder willkommen ist, auch wenn er dort "nur" mal vorbeischaut - es ist ein internationaler platz, an dem sich ausgetauscht werden kann. daher gibts auch übernachtungsmöglichkeiten - möglicherweise sowieso auch einen livingspace für bewohner. der workingspace ist weitestgehend selbstversorgend (strom/wärme).

    er liegt zentral, aber wenn man reingeht ist man erstaunt, wie "grün" und ruhig es teilweise ist. die "verbindung nach draußen zur straße" ist wichtig, damit der space nicht "hermetisch abgeriegelt ist" und irgendwann in sich zusammenfällt.

    es gibt ein "expertennetzwerk" rund um die welt: ideen, die entstehen, können fachlich nachgefragt werden, es stehen aus verschiedenen fachbereichen ansprechpartner zur verfügung mit experteninput.

    infrastruktur: da möchte ich gerne immer uptodate sein: "was geht grad (holografie etc), können wir das integrieren und ausprobieren...?"

     
  • Miriam Wiese
    Miriam Wiese 11.01.2010 12:01

    ich habe für mich mal ein paar dinge formuliert, "werte", von denen man vielleicht einige nutzen/weiterentwickeln kann, hinsichtlich basics für die gemeinsame arbeit in einem coworkingspace:

    * ich muss nicht mit jedem klarkommen, aber jeder ist fürs ganze wichtig
    * mir ist klar, das mein universum deshalb so aussieht wie es aussieht, weil ich es so betrachte
    * die betrachtung meines gegenübers find ich vielleicht doof, hat aber dieselbe berechtigung wie meine eigene wahrnehmung
    * [bestandteil meines lebens ist weiterentwicklung – okay, hier bin ich nicht sicher, ob man das als basiswert so formulieren kann (entfaltung?)]
    * ich versuche, mein potenzial und die individuelle freude an individuellen dingen in das ganze einzubringen
    * wenn ich nicht weiss, was genau mein potenzial und beitrag fürs ganze ist, oder meine passion, dann bemühe ich mich ehrlich, das herauszufinden
    * ich versuche, ehrlich, transparent, klar zu sein – auch wenn das eventuell zu konflikten führen kann oder ich im ausdruck „entgleise“
    * ich betrachte die mögliche „entgleisung“ anderer bei diesem versuch entspannt und sehe sie als eben solches an
    * ich überprüfe regelmäßig die bestehende atmo/dynamik/energie/motivation auf meine eigene und bringe mich entweder aktiv ein, wenn es da eine differenz gibt oder entscheide mich, nicht mehr dabei zu sein (eigenverantwortung – selbstkreation)
    * ich akzeptiere, das andere in der gemeinschaft dies auch tun

     
  • Jörg Stark
    Jörg Stark 12.01.2010 10:33

    Aus Zeitmangel hier ein etwas anderer/ kurzer Beitrag, der weniger neuen Inhalt als einen Ausschnitt an Hintergrundfakten liefert:

    http://data6.blog.de/media/689/3964689_104042137c_l.jpeg

     
  • Daniel Harbeck
    Daniel Harbeck 13.01.2010 12:07

    Mein CoWorking Space sollte neben festen freien Plätzen (ich und einige andere Kollegen arbeiten aus technischen Gründen nicht an verschiedenen Rechnern/Bildschirmen, alles so einzurichten und zu kalibrieren, dass die Gerätschaften arbeitsfähig sind kostet leider immer Zeit und Nerven) Raum für Austausch und Zusammenarbeit bieten. Dies im Sinne von Gemeinschaftsflächen Räumen für Besprechungen und Besucher in Form von Kunden und Interessenten. Meines Erachtens ein Mix aus Offenheit und Diskretion, das wäre ideal. Ein CoWorking Space muss die gesetzlichen Bestimmungen an Schutz von Daten einhalten, egal ob es sich um digitale Daten oder Akten handelt. Da vermutlich mehrere Unternehmen und/oder Unternehmer unter ein und dem selben Dach arbeiten, muss sichergestellt sein, dass dahingehend alle Richtlinien erfüllt sind, so dass die Vorteile gegenüber einem Geminschaftsbüro zum Tragen kommen können. Der CoWorking Space kann seine Effizienz nicht nur durch den regen Austausch interdisziplinär zusammenarbeitender Professionals, sondern auch durch die Ressourcenteilung (Strom, Heizung, Wasser, digitale Netze) und die Mehrfachnutzung und ideale Auslastung von Hardware (Kopierern, Druckern, sonstigen Maschinen) gewährleisten. Der CoWorking Space meiner Vorstellung ist daher auch darauf ausgelegt, Kosten zu reduzieren, die Energiebilanz zu verbessern und die Effizienz zu erhöhen.

     
  • Timo Heuer
    Timo Heuer 01.02.2010 09:51

    Bitte mit Dachterasse, danke.

     
  • Christina Fechtner
    Christina Fechtner 08.02.2010 15:15

    Mein CoWorking Future Space gibt mir die Moeglichkeit, so zu arbeiten, wie es meine Stimmung und die zu bewaeltigende Aufgabe gerade erfordert. Um lange Konzepte zu lesen/ bearbeiten, sind flexible Arbeitsgeraete angebracht (z. B. EBook-Reader mit Notiz- und Exportfunktionen), um eigene Texte zu verfassen sind ergonomische Schreibtische/ -Stuehle besser. Es muss auch mal moeglich sein, sich gemuetlich zum Lesen zurueckziehen zu koennen, um die Gedanken neu zu sortieren und Abstand zu anderen Gedankenprozessen zu gewinnen. Dabei muessen die Arbeitsmittel so flexibel sein, dass sie jederzeit den Ort (z. B. zur Dachterasse mit anschliessender Solaranlage fuer die Haus-eigene Energiegewinnung) wechseln koennen, ohne dass die Kommunikation dabei abbricht.

    Meetings sollten Orts-unabhaengig, komfortabel durchfuehrbar sein (z. B. ohne abbrechende Mobilfunkverbindungen, weil man gerade in der Bahn sitzt).

    Es muss moeglich sein, Daten-/ Videokonferenzen jederzeit, an jedem Ort sowohl aus dem Internet als auch aus dem Intranet sicher durchfuehren zu koennen.

     

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