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Digital Natives am Beispiel der Studentenproteste #bildungsstreik versus #unibrennt

An den momentan stattfindenden Studentenprotesten in Österreich und nun (wieder) auch in Deutschland kann man meiner Meinung nach gut erkennen in wie weit die Nutzung von Social Media hierzulande fortgeschritten ist.

In einem Kommentar hatte Tobias Illig bereits die von Ihm wahrgenommene Diskrepanz zwischen dem Wunschbild mancher Protagonisten im Kontext "Digital Natives" und seinen Erfahrungen aus der Praxis geschildert http://www.dnadigital.de/networks/forum/thread.3287:2#posting_3287_92553 .

Auch an anderen Stellen wurde ein ähnliches Bild gezeichnet.

In seinem Artikel "Bildungsstreik analog statt digital: Studenten sind nicht über das Web zu mobilisieren" nimmt sich Matthias Schwenk dem Thema im Zusammenhang mit den Studendenprotesten an. Interessant dort auch die Kommentare.

http://carta.info/18102/bildungsstreik-analog-statt-digital/

KommentareKommentare

  • Daniel Harbeck
    Daniel Harbeck 14.11.2009 15:40

    Ist jemand von DNAdigital auf der von Microsoft Innovation & Education Konferenz in Wien am 24./25.11.? ...also hier: http://www.microsoft.com/austria/education/innovation.mspx?

     
  • Miriam Wiese
    Miriam Wiese 14.11.2009 20:16

    @lucas war, nach ersten bedenken (ohgott, besetzung - kampf? anarchie?), sich sofort eingeklingt und auf dem bchh09 wunderbar erzählt, wie die orga dort abläuft. sehr basisdemokratisch, schnell agierend, flexibel - mit allen vor- und nachteilen.

    auf http://unsereuni.at/ werden alle infos zusammengetragen.

     
  • Michael Wald
    Michael Wald 17.11.2009 20:47



    es ist ja schön dass ihr die kommentarfunktion bedienen könnt, aber was hat dass direkt mit meinem post zu tun???

    und

    @Miriam

    meintest du eventuell @luca bei twitter?

     
  • ulrike reinhard
    ulrike reinhard 18.11.2009 00:47

    @michael:

    sei net so boes:-)))
    aber im tiefen innern gebe ich dir absolut recht! und gut, dass du es schreibst ...!

     
  • Thilo Specht
    Thilo Specht 18.11.2009 14:48

    Die Feststellung ist eigentlich nicht neu. Jörg Wittkewitz bringt es sehr schön auf den Punkt: http://www.digitalpublic.de/digital-natives-gibt-es-uberhaupt-eine-generation-internet
    Forrester untermauert es mit Zahlen: http://blogs.forrester.com/information_management/2009/09/a-day-in-the-life-of-an-information-worker.html
    Der Stereotyp "Digital Native" ist ein Produkt der Fantasie. Nur, weil Menschen eines gewissen Alters die alten Kulturtechniken der Kommunikation nur noch aus Geschichtsbüchern kennen, heißt das noch lange nicht, dass sie die gesamte Klaviatur der heutigen Möglichkeiten für sich nutzen. Das zu glauben, ist hochgradig naiv, digital naiv.

     
  • Michael Wald
    Michael Wald 18.11.2009 15:14

    @Thilo
    ja genau. Danke für deinen Hinweis, da dachte ich u.a. dran bei meiner Formulierung: "Auch an anderen Stellen wurde ein ähnliches Bild gezeichnet.".

    Auch so in diesem älteren Beitrag bei dna_d besprochen:
    http://www.dnadigital.de/networks/blog/post.fwhamm:1

     
  • Jörn Hendrik Ast
    Jörn Hendrik Ast 18.11.2009 19:13

    Moin zusammen,
    wir sprechen mittlerweile ja auch eher von Inhabitants.
    Hatte dazu auch Offline eine längere Diskussion mit dem "ehemaligen Mitglied" aus dem von dir zitiertem Thread.

    Aber zu deinem Eingangsposting; natürlich nutzen die Studenten nicht alle Twitter wie blöd und ich sehe auch den Hype darum wie z.B. was die "Wahlen" im Iran angeht sehr kritisch. Aber es geht doch um die Möglickeiten und das was wir gemeinsam erreichen können.

    Das Polarisieren funktioniert gut um in einen Dialog zu treten, "gemeinsam die Zukunft gestalten" lautet ja unser Claim und dieser ist durchweg positiv.

    Es ist meiner Meinung nicht nur müßig darüber zu diskutieren ob es den Digital Native gibt oder nicht. Dialoge führen macht mehr Sinn.

    Oder?

     
  • Michael Wald
    Michael Wald 19.11.2009 10:27

    @Jörn

    diskussionen sind dialoge.

    es stellt sich natürlich die frage der motivation.

    hättest du hier lieber einen "streichelzoo"?

     
  • Jörn Hendrik Ast
    Jörn Hendrik Ast 19.11.2009 15:15

    Mmmhhh...

    Nein natürlich nicht. Bin da wahrscheinlich auch etwas empfindlich über die doch sehr heftige Diskussion die ich darüber geführt habe. Es schwingt für mich halt immer so eine leicht abwertende Haltung mit wenn gesagt wird: "Digital Natives gibt es nicht!" Und dann wohlmöglich noch mit einem Lächeln ein: "Aber sehr wohl die Digital Naives!" hinterhergeschoben wird.

    Nicht das ich das so direkt von dir verstanden habe Michael (bei dir eher Thilo , aber wie gesagt es geht in die Richtung meines Empfindens nach.

    Dann laß es mich meinen Wunsch nach Dialog/Diskussion erweitern zu der Einstellung der Diskussionspartner. Ich wünsche mir das wir uns um gemeinsame Ergebnisse bemühen, zusammen drüber nachdenken und vor allem das die Energie solcher Diskussionen in Richtung Gemeinsamkeit geht.

    Und um ein Beispiel zu geben, welche Frage in Richtung eines derart kreativen Diskussionprozeße hast du an die Community Michael?

    Vielleicht sowas wie:
    Was kann man tun, dass Social Media in Deutschland erwachsen wird?

     
  • Michael Wald
    Michael Wald 19.11.2009 21:19

    @Jörn

    Ich will keine Fragen stellen sondern meine Beobachtungen teilen.

    Ja ich kann mir vorstellen dass du bezüglich dieser Diskussionen vielleicht stark genervt bist. Ich denk wir beide sind uns einig, dass zur Zeit große Umwälzungen durch die vernetzte Gesellschaft von statten gehen, mit denen auch Unternehmen umzugehen lernen müssen.

    Also meine Beobachtung, und auch die Beobachtung sowie direkte Erfahrung von anderen dna_d Mitgliedern bezüglich der sogenannten "Digital Natives" sind doch nachvollziehbar.

    Ich halte es für die Plattform DNAdigital bezüglich Statements, Schriften, Manifeste wie dieses http://www.dnadigital.de/networks/blog/post.duerhager:1 also alles was nach "außen" kommuniziert wird, für Sinnvoll den Begriff "Digital Natives" durch DNAdigital zu ersetzen. Also das Manifest von DNAdigital ect...

    Dann hört endlich diese blöde Vergleicherei mit anderen Snnräumen auf. Auch nicht Digital Habits oder weiss der Geier was. Einfach DNAdigital.

    Das würd mir sehr gut gefallen...

    Eben gelesen:
    Digitale Zukunft
    http://www.sueddeutsche.de/kultur/509/494841/text/4/#

    Also raus aus den "Digital Natives" Debatten, hin zum eigenen Profil. DNAdigital

     
  • Jörn Hendrik Ast
    Jörn Hendrik Ast 20.11.2009 10:00

    Finde ich sehr cool muss ich sagen! Das ist ja letztlich auch der Sinn einer Community ein eigenens Profil zu haben!

    Was sagt die Crowd dazu?
    `Weiteren Blogeintrag schreiben?

     
  • Cedric May
    Cedric May 20.11.2009 11:07

    Ja, ist ein guter Vorschlag. Wobei ich denke, dass diese Diskussion gerade bei der älteren Generation sogar Interesse weckt, da die sich erstmal versuchen zu verteidigen.

    Einfach DNAdigital klingt vernünftig.

     
  • zaliha yanikomeroglu
    zaliha yanikomeroglu 20.11.2009 16:33

    Hi, DNAdigital finde ich auch gut zur Außenvertretung.

    @Jörn ich gehe mit der Art konform, wie Du diskutierst (ich meine auch dieses jetzt nicht vorhandene Mitglied). Das ist z.B. etwas, was ich mit "Digital natives" verknüpfe: eine offenere und faire Diskussionskultur, die Polaritäten zu vereinen sucht, anstatt Feuer zu schüren, nur um Machtkämpfe auszutragen. mal ehrlich, das macht schon meine Generation in allen Facetten. Kein Bezug zum anderen, wenn ja, dann polarisierend und deswegen fand ich die DNA- Treffen sehr schön, auch wenn nicht 7 Leute repräsentativ für die gesamte community sein können. Es wurden Konflikte sowie neue und alte Ideen wertschätzend und aufeinander bezug nehmend diskutiert.
    Was die Uni brennt betrifft: Ich finde die Aktion ganz gut, jedoch erinnert sie mich sehr an eine Art 68er Anarchie auf einer anderen Ebene, die ich persönlich ehrlich gesagt nicht mehr abkann:)
    Zu facebook & Co unter Jüngeren: ich kenne eine Kommunikationsstudentin, die sich gar nicht solcher bedient hat und als sie damit anfing, etwas wirr geworden ist. Die Frau ist jedoch im Privatleben unglaublich und nach allen Seiten verknüpft.
    Es wird wohl sowohl unter den Immis als auch bei den Digis etwas dauern, bis man die vollen Potenziale dieser tools erkennen und weitab von narzisstischer Beweggründe nutzen kann.

    einen Wahnsinnsfreitag- Abend Euch noch allen.
    @Jörn ich ruf Dich ca. um 19 Uhr an, muss hier etwas rödeln- Du weisst ja warum:)

     
  • Jens Mühlner
    Jens Mühlner 20.11.2009 17:58

    Finde ich einen richtigen Vorschlag. Ich hatte das zu Beginn mal so ähnlich gemacht und von den DNAs gesprochen.

    Wenn man von DNAdigital-Manifest etc. spricht, funktioniert es gut.
    Wenn man aber die Menschen meint, wird es holprig -> die DNAdigitals? ->die DNAdigitalen? -> die DNA...

     
  • Jörn Hendrik Ast
    Jörn Hendrik Ast 20.11.2009 17:59

    Dank euch!!

    Sehr cool oder Michael?

    :-)

     
  • Michael Wald
    Michael Wald 20.11.2009 18:43

    @Jörn

    ja, sehr cool =)

    vielleicht könnten einige (alle werden wohl kaum hier zu bewegen sein) eine stellungnahme zum themenkomplex "digital natives" online kollaborativ erarbeiten.

    was die community generell motiviert ist ja formuliert soweit ich das überblicken kann.

    technisch wäre hier im system eigentlich so ne art rating möglichkeit für mitglieder schön. hat ja nicht immer jeder lust bzw zeit zu kommentieren...

     
  • ulrike reinhard
    ulrike reinhard 21.11.2009 11:24

    @michael: danke!
    genau deshalb habe ich damals den namen DNAdigital fuer diese plattform vorgeschlagen! wollte mich ja nicht selbst ausschliessen:-)

    schaut euch doch einfach mal die ergebnisse der kruse studie an und dann seht ihr relativ genau was die digital visitors von den digital residents trennt und dann seht ihr auch, dass dies trennung eben NICHT altersbezogen ist!!!
    d.h. es gibt durch "alte", die in ihrer DNA digitales haben und es gibt "junge", die es eben nicht in ihrer DNA haben.

     
  • Michael Wald
    Michael Wald 21.11.2009 13:00

    @ulrike

    hm, also ich versteh dass folgendermaßen:

    "digital natives" ist ein begriff für eine generation die in die "digitale welt" geboren wurde. dadurch wird keine qualitative aussage über die "generation" vorgenommen.

    siehe auch aktuell u.a. hier zusammengeführt
    http://www.briansolis.com/2009/11/revolution-your-time-is-now/

    probleme entstehen nun dadurch, die grenzen der unterscheidung zu definieren. ich bin beispielsweise mit dem taschenrechner groß geworden. bin ich nun schon "digital nativ", oder gehöre ich zur gruppe "taschenrechner native"? aus einer anderen perspektive gehöre ich vielleicht zur generation "no future", oder "ich bin gegen Alles". oder oder... ist mir ehrlich gesagt wurscht. ich wurde im januar 1968 geboren...

    gehörst du zur "turnschuh generation"?. oder bevorzugst du lieber eine andere differenzierung, oder vielleicht ist dir dass ja auch wurscht =).

    für mich sind die unterscheidungen anhand von bezeichnungen der jeweiligen generationen trivialisierungen. wobei ich komplexitätsreduktionen generell nicht für schlecht halte (anderer themenkomplex).

    hier bei DNAdigital geht es, soweit ich dass verstanden habe, um die veränderung von unternehmenskulturen. unternehmen sind wichtige "organe" der gesellschaft (siehe den einfachen und erweiterten wirtschaftskreislauf aus der "klassischen" volkswirtschaftslehre). die nutzung digitaler werkzeuge ist heute schon ein integraler bestandteil in diesen prozessen. hierbei sollte sozialverträglichkeit nicht untergeordnet werden, im gegenteil gilt es potenziale sinnvoll zusammen zu führen. (man verzeihe mir redundante bemerkungen, dass wurde hier in der community und den mannigfaltigen texten ja alles schon "durchgekaut").

    wichtig finde ich generell, nun niemanden persönlich "ans bein zu pinkeln" sondern gemäß "unserem" verständnis veränderungsprozesse in "sozialen systemen" intelligent mit zu gestalten.

    (hoffe ist nicht zu viel blabla...)

    #modusbrainstorm

     
  • ulrike reinhard
    ulrike reinhard 21.11.2009 13:40

    @michael:
    digital natives nach Prensky sind ausschliesslich, die das los der spaeten geburt haben. ja richtig!

    was DNAdigital betrifft, so war zumindest der ausgangspunkt nach meinem verstaendnis die netzaffinen (=digital natives) mit CEOs zusammenzubringen und einen diskurs zu starten, wie und was diese beiden gruppen voneinander lernen koennen.

     
  • Michael Wald
    Michael Wald 22.11.2009 17:16

    hab eben ne liste gefunden die zeigt dass sich schon etwas tut bezogen auf die nutzung von social media im kontext D #bildungsstreik #unibrennt ect.

    http://spreadsheets.google.com/ccc?key=tojhPms7h8cxkHbhGDWGMQA&hl=en

     
  • ulrike reinhard
    ulrike reinhard 22.11.2009 22:56

    sehr gut! danke michael!
    kruse will am Do beim politikkongress #unibrennt erneut in seine praesentation aufnehmen! das hilft sehr!

     
  • Nicole Celikkesen
    Nicole Celikkesen 23.11.2009 10:21

    Naja, der Bildungsstreik ist natürlich ein Thema, was derzeit in den Medien richtig fett vertreten ist. Von daher sollte man aufpassen, ob wir da nicht "einer unter vielen" sind und dann irgendwie unter gehen und man uns nicht "hört".

    Was die Aussage "Bildungsstreik analog statt digital: Studenten sind nicht über das Web zu mobilisieren" angeht bin ich ehrlich gesagt etwas geteilter Meinung: Das Phänomen "Piratenpartei" hat zB gezeigt, dass sich Digital Natives auf jedenfall über das Internet mobilisieren lassen. Der größte Teil der Mitglieder sind Digital Natives, die Partei selber wird oft als Digital Native Partei bezeichnet. Andererseits muss man das vlt auch differenziert betrachten und Studenten je nach Aufruf und Thema das Internet eher nicht bevorzugt behandeln.

    Was das Thema Digital Natives allgemein angeht, ein interessanter Beitrag mit der Frage, ob es überhaupt eine Generation Internet gibt und ob "wir" eigentlich soviel anders sind als Generationen davor:
    http://www.digitalpublic.de/digital-natives-gibt-es-uberhaupt-eine-generation-internet

    "Digital Native" heißt meiner Meinung nicht, dass ich durch das Glück der späten Geburt zu einem "Internet-Kenner" geworden bin sondern doch eigentlich nur, dass ich bereits mit gewissen Technologien aufgewachsen bin und sie neben "alten" Technologien wie Handy und Co fast selbstverständlich nutze.

    Von daher sollte man vielleicht einen anderen Ansatz gehen, weg von Begriffen und mehr praktische Beispiele zeigen. Ist ja schön und gut, dass wir alle DIgital Natives sind oder uns damit beschäftigen. Aber wie sieht es denn nun wirklich in der Praxis aus? Also wie wird derzeit gelehrt und gelernt? Vielleicht kann man da mal mit einem Social Network zusammen arbeiten? Erfahrungsberichte von Schülern und Studenten sowohl heute als auch früher sammeln und hier veröffentlichen (zB wie man so für Referate recherchiert hat). Ich mein, welcher Schüler geht denn heute noch ZUERST in die Bücherei und danach erst an den PC .

    Konkret beim Bildungsstreik: Ich glaube, Twitter wird da echt überschätzt. Gruppen und Seiten bei den gängigen Social Network-Plattformen, gerade die VZs oder Facebook, sind da viel ergibiger. Laut aktuellen Nutzungszahlen bei Twitter in Deutschland nutzen es derzeit eigentlich nur recht wenig Leute. Meist sogar nur einmal und danach nie wieder (zB http://meedia.de/nc/details/article/twitter-zielgruppe--klein-aber-fein-_100021768.html).

     
  • Thilo Specht
    Thilo Specht 25.11.2009 10:37

    Wieso sprechen hier alle von "WIR", wenn von Digital Natives die Rede ist?
    Für mich hört sich das immer so an, als wären Digital Natives eine halbwegs homogene Gruppe mit selben Idealen oder Wertvorstellungen. Sind sie aber nicht.
    Die NPD twittert auch, das sind auch Digital Natives. Die wollen aber bestimmt nicht das gleiche wie ihr.

    Genauso diffus wie dieser Begriff ist offenbar die Selbstwahrnehmung innerhalb dieser Gruppe. Michael spricht mir aus der Seele, wenn er vorschlägt, die Gruppe DNAdigital also solche zu konstituieren und zu fragen, was man überhaupt will.

    Ulrike hat das oben schon angedeutet:
    "was DNAdigital betrifft, so war zumindest der ausgangspunkt nach meinem verstaendnis die netzaffinen (=digital natives) mit CEOs zusammenzubringen und einen diskurs zu starten, wie und was diese beiden gruppen voneinander lernen koennen."

    Warum müssen das die CEOs sein? "Lassen Sie uns mal eben zum Chef vor, darunter tun wir's nicht." Allein die Begrifflichkeit CEO geht schon an der Realität der deutschen Wirtschaft vorbei: 99,7% aller deutscher Unternehmen sind KMUs, da gibt es eher Geschäftsführer als CEOs. Die sympathischeren Unternehmen sind sogar inhabergeführt.

    Um was geht es eigentlich? Was wollt ihr verändern? Und warum? Welche Mission habt ihr? Am Ende müsst ihr ein Bild vom Idealzustand aufmalen, das sich ein CEO/Geschäftsführer/Ich-AG auch vorstellen kann. Für welche Werte steht ihr ein?

    Oder geht es nur um Social Software? Dann wäre DNAdigital nichts anderes als ein Interessenverband, analog zu eine SAP-Anwendergruppe oder ähnlichem.

    In meinem Verständnis sollte das erst einmal geklärt werden. Und im gleichen Moment könnten sich jegliche Digital Natives auch vom unterschwelligen Elitismus verabschieden, der in manchem Selbstverständnis (unbegründet) mitschwingt.

    Das soll kein Rant sein oder besonders ruppig rüberkommen (tut es wahrscheinlich doch, ist nicht persönlich gemeint) - aber ich finde diese Fixiertheit auf das Thema Social Media als Selbstzweck einfach banal und völlig überzogen. Hier auf der Plattform sind so viele großartige Menschen angemeldet - warum sollte es da nicht möglich sein, etwas großartiges zu starten? Ich bin mir sicher, das geht, wenn nur diese unfruchtbare Diskussion um "Digital Natives" und "Social-Media-Erziehungs-Mission" beendet wird...

     
  • Jörn Hendrik Ast
    Jörn Hendrik Ast 27.11.2009 12:44

    Hey Thilo,

    gute Punkte von dir, THX!
    Ich denke in erster Linie sprechen wir von WIR weil es eine Community- Plattform ist auf der wir uns bewegen.

    Die Diskussion von DN und DI finde ich wie oben schon gesagt etwas müßig, ich möchte eher auf der Basis von gemeinsamen Vorstellungen und Ideen diskutieren was wir zusammen mit den wunderbaren Leuten der Community alles anstellen können. Also danke für deine Fragen, geht genau in die Richtung!

    Ich war übrigens am Montag auf dem Palomar 5 summit!
    Wow war das geil! Werde in Ruhe darüber bloggen, hier aber ein kurzer Einblick für den der will: http://www.jormason.com/wordpress/

    Lasst uns gemeinsam weiterdiskutieren!
    Hier oder im Forum?

     

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