... diese Frage sollte sich jeder digital native stellen. Auch vor dem Hintergrund des Interviews mit Prof. Kruse.
"Von einer Mediengeneration kann man sicherlich sprechen, denn nie zuvor hat eine Generation so viele Medien zur Verfügung gehabt und so extensiv genutzt. Die Medien werden immer preiswerter, es ist daher nicht verwunderlich, dass der Medienkonsum bei Jugendlichen immer wächst. Heute ist ein Überfluss an Medien vorhanden, vom iPod über das Handy, Playstation, Computer. Viele dieser Geräte gehören inzwischen zur Alltagskultur. Wenn man nun noch einmal die Forderung der Wissenschaftler nach einer neuen Lehre hin zum interaktiven Lernen betrachtet, ist dies gar nicht so weit weg von modernen didaktischen Konzepten.4 Doch sollte man zuerst die Bedürfnisse der SchülerInnen und Studierenden betrachten und nicht von einer bestehenden Netzgeneration ausgehen, die es in dieser Form gar nicht gibt. Der Hype um die Mediennutzung wird auf den Boden der Wirklichkeit zurückgeholt, denn die Medien dienen vor allem als Mittel zum Zweck und werden für Ziele genutzt, die man ohnehin anstrebt. Ein Transfer der durch den Umgang mit dem Computer erworbenen Kompetenzen auf das Lernen scheint noch nicht – oder zumindest nicht in dem erwarteten Maße – stattzufinden. Digitale Medien können in die eigene Lebenswelt eingebettet werden, nicht aber Einstellungen, Sehnsüchte und Wünsche prägen." (Q.: Boenisch, J. (2009). Net Generation: Wer sie ist und was sie wirklich kann. w.e.b.Square, 01/09. URL: http://websquare.imb-uni-augsburg.de/2009-01/7; Präsentation: http://websquare.imb-uni-augsburg.de/blog/2009-01-16-6)
Boris Jaeger 12.02.2009 18:00
Martin Ebner & Mandy Schiefner (Januar 2009):
Digital native students? - Web 2.0-Nutzung von Studierenden.
Link: http://www.e-teaching.org/praxis/erfahrungsberichte/StudierendeWeb2.pdf